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Gedenkgang für die Opfer des Brandanschlags auf das Gewerkschaftshaus am 2. Mai in Odessa

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    Mit einer Gedenkaktion wird am Sonnabend, 2. Mai 2015 den Opfern der Brandangriffe auf das Gewerkschaftshaus in Odessa vor genau einem Jahr gedacht. Gleichzeitig wird mit der Aktion für eine Aufklärung des Verbrechens appelliert. Die Opfer der Gewaltorgie und deren Angehörige warten noch immer auf die vollständige Aufklärung dieses Verbrechens.

    Im Vorfeld des 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, ist es uns angesichts der aktuellen Entwicklungen in Europa wichtig daran zu erinnern, dass es noch nicht so lange her ist, dass auch hier Gewerkschaftshäuser brannten. Am 9. März 1933 stürmte die SA das Leipziger Volkshaus, verwüstete und plünderte es. Der Überfall war nicht der erste Angriff auf das Haus. Schon einmal, im Jahre 1920, hatten sich Rechtsradikale das Volkshaus als Ziel genommen. Damals wurde es durch Beschuss und Brandstiftung total zerstört. Am 2. Mai 1933 wurden zwischen 10 und 11 Uhr sämtliche Volks- und Gewerkschaftshäuser in Deutschland besetzt und Vertrauensmänner der NSDAP als kommissarische Leiter eingesetzt.

    Es ist einerseits wichtig immer wieder an Vergangenes und die Gräuel des Nationalsozialismus zu erinnern und wie sich dieses faschistische System etablieren konnte. Gleichzeitig muss man aus den Erfahrungen der Geschichte Lehren für die Gegenwart und die Zukunft ziehen. Der Nationalsozialismus ist auch damals nicht vom Himmel gefallen. Ihm gingen die Propagierung von Feindbildern und Sündenböcken voraus. Der Mutterboden des Faschismus und der faschistischen Parteien ist damals wie heute der Kapitalismus. Mit Erschrecken müssen wir heute in Europa feststellen, dass alte Feindbilder neu aufgelegt und Menschen als Sündenböcke missbraucht werden um Machtinteressen zu rechtfertigen.

    Ablauf: 14:30 Uhr Treffen am Wilhelm-Leuschner-Platz – Gedenkgang über die Karl-Liebknecht-Straße zum Volkshaus. Dort gegen 15:30 Uhr, Kranzniederlegung und Redebeitrag. Wir bitten um einen dem Trauerzug angemessene Kleidung und den Verzicht auf große Plakate u.ä.

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