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„Zukunftsmacher“ präsentieren sich in Dresden: Tillich sieht Freistaat 2020 als eine der innovativsten Regionen Europas

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    Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht gute Chancen für eine neue Gründerwelle in Sachsen. Die Voraussetzungen hierfür seien hervorragend, sagte Tillich am Montag anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Zukunftsmacher" im Fraunhofer-Institut IWU in Dresden. "Es gibt gute Rahmenbedingungen und ein enormes Potenzial. Unser Ziel ist es, dass Sachsen 2020 zu den forschungsstärksten und innovativsten Regionen Europas gehört."

    Er verwies dabei auch auf das erfolgreiche Abschneiden von sächsischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beim Wettbewerb „Zwanzig20“ des Bundesforschungsministeriums. Unter den zehn  ausgewählten Konsortien sind fünf, die von Forschern aus dem Freistaat Sachsen koordiniert werden. Diese sächsischen „Zukunftsmacher“ präsentieren nun in Dresden erstmals gemeinsam ihre Vorhaben.

    Das Programm mit einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro zielt auf die Unterstützung überregionaler und interdisziplinärer Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen insbesondere in den neuen Bundesländern ab.

    Tillich sagte, die Förderung werde für wichtige Impulse in Sachsen sorgen. In diesem Zusammenhang verwies er auf noch vorhandene strukturelle Unterschiede. So gebe es in Ostdeutschland anders als in den alten Bundesländern kaum große Unternehmen mit entsprechenden Forschungsabteilungen. In Sachsen hätten viele kleine und mittlere Unternehmen aus der Not eine Tugend gemacht: Nirgendwo sonst in Deutschland gebe so viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte wie hier.

    Der Ministerpräsident betonte, dass der Freistaat Wirtschaft und Wissenschaft auch künftig in diesem Sinne unterstützen werde. „Innovationen und Kooperationen sind die einzige Chance, unsere Größennachteile auszugleichen.“ Er verwies auch darauf, dass im gerade beschlossenen Doppelhaushalt 2015/2016 ein Drittel des Gesamtetats für Bildung und Forschung zur Verfügung steht.

    Sachsen liegt bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei rund 2,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und damit bundesweit an fünfter Stelle hinter Baden-Württemberg, Berlin, Bayern und Hessen.

    Näheres zur Initiative und den sächsischen Konsortien unter:
    http://www.zukunftsmacher-sachsen.de

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