Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt am 19.08.2026 die Tarifverhandlungen für die über 270.000 Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel in Mitteldeutschland fort. Ver.di fordert eine Erhöhung der Entgelte um 222 €/ Monat, Auszubildende sollen 150 € mehr im Monat bekommen.
„Die Kolleginnen und Kollegen im Einzelhandel stehen seit Jahren unter hohem Druck. Steigende Arbeitsbelastung und gleichzeitig stark gestiegene Lebenshaltungskosten führen dazu, dass viele kaum noch über die Runden kommen“, erklärt der ver.di-Verhandlungsführer Torsten Furgol.
ver.di macht deutlich, dass insbesondere die stark gestiegenen Preise für Miete, Energie, Kraftstoff und Lebensmittel eine spürbare Entlastung dringend notwendig machen. Die Mindestforderung von 222 Euro soll vor allem Beschäftigte in unteren und mittleren Entgeltgruppen stärken.
„Die Preisentwicklung trifft die Beschäftigten mit voller Wucht. Wer heute arbeitet, muss auch morgen von seiner Rente leben können. Doch viele steuern auf Altersarmut zu. Das ist nicht hinnehmbar. Deshalb brauchen wir jetzt deutliche Lohnerhöhungen, die diesen Namen auch verdienen“, so Furgol weiter.
ver.di erwartet in den kommenden Gesprächen ein deutliches Signal der Arbeitgeber, die Leistung der Beschäftigten anzuerkennen und ein verbessertes Angebot vorzulegen. Bisher haben die Arbeitgeber 2,4 % für 2026 und 2,0 % für 2027 angeboten.
Die Tarifverhandlungen finden im
Mühlenhotel Halle-Leipzig, An der Windmühle 1, 06188 Landsberg /OT Peißen statt.






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