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Jürgen Zielinski mit der Uraufführung „Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück“ für den Faust-Preis nominiert

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    Ginpuin, der kleine Pinguin mit Sprachfehler, ist ebenso eine rührende wie blitzgescheite Figur und die Geschichte von seiner Reise begeistert seit dem 31. Oktober 2014 junges wie altes Publikum. Die Uraufführung von "Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück" begeisterte auch die Auswahlkommission des Theaterpreises "Der Faust". Sie zählt die Inszenierung von Jürgen Zielinski zu den drei herausragenden Arbeiten im Bereich Kinder- und Jugendtheater der letzten Spielzeit, und hat sie für den renommierten Preis nominiert. Der undotierte Faust-Preis wird vom Deutschen Bühnenverein vergeben und zeichnet jedes Jahr die herausragendsten Arbeiten der deutschen Theater in verschiedenen Kategorien aus.

    Das Theater der Jungen Welt freut sich sehr über diese Wertschätzung der Inszenierung und der Arbeit des Hauses. Neben der Würdigung der Regieleistung von Jürgen Zielinski ist die Nominierung auch eine Auszeichnung für den Text von Winnie Karnofka, die als Dramaturgin am TdJW aus dem Kinderbuch von Barbara van den Speulhof und Henrike Wilson eine Stückfassung erstellt hat.

    Intendant Jürgen Zielinski zur Nominierung seiner Regiearbeit: „Ich finde es großartig, dass gerade ein Stück für Kinder nominiert wurde. Für unser Theater stellt die Nominierung eine schöne und  stimulierende Bestätigung unseres Weges dar, im Bereich Kinder- und Familientheater höchst anspruchs- und dennoch humorvolle Stücke auch auf unseren kleinen Bühnen zu produzieren. Sie bestätigt unseren Weg, Hochkultur für Kinder und Familien – im Sinne eines Mehrgenerationentheaters für alle – auf unseren kleinen Bühnen erlebbar zu machen. Noch dazu ist Ginpuin quasi das Erstlingswerk für Kinder unserer Dramaturgin und Autorin Winnie Karnofka. Gerade diese Inszenierung macht mein Credo für ein Theater als Mannschaftsspiel deutlich. Der lustvolle Arbeitsprozess, in dem neben jungen Schauspielern auch Reinhart Reimann, als langjähriger und soeben in Ruhestand gegangener Schauspieler, in seiner letzten Inszenierung in Erscheinung trat und noch tritt, freut mich besonders. Das dieses Stück auch von den Zuschauern in bisher 46 Vorstellung begeistert angenommen wurde, freut uns sehr, zumal der Stoff ja – auch in Pegida- und Legidazeiten – ein deutliches – mal poetisches, mal komödiantisches – Zeichen für das Anderssein liefert. Glückwunsch auch an alle anderen Nominierten! Wir freuen uns auf Saarbrücken.“

    Stephan Fiedler (Schauspieler), Anke Stoppa (Schauspielerin) (auf dem Foto: Chris Lopatta (Schauspieler)), Reinhart Reimann(Schauspieler) , Simon Bodensiek (Musiker), Jürgen Zielinski (Regisseur und Intendant), Winnie Karnofka (Dramaturgin und Autorin) (auf dem Foto: Jasna Bošnjak (Bühne und Kostüme)). Foto: Tom Schulze
    Stephan Fiedler (Schauspieler), Anke Stoppa (Schauspielerin) (auf dem Foto: Chris Lopatta (Schauspieler)), Reinhart Reimann(Schauspieler) , Simon Bodensiek (Musiker), Jürgen Zielinski (Regisseur und Intendant), Winnie Karnofka (Dramaturgin und Autorin) (auf dem Foto: Jasna Bošnjak (Bühne und Kostüme)). Foto: Tom Schulze

    Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung erklärt zur Nominierung Jürgen Zielinskis: „Das ist eine tolle Anerkennung für die Arbeit des Theaters der Jungen Welt und des Regisseurs und Intendanten Zielinski – nicht nur für diese Produktion, sondern für das letzte Jahrzehnt. Das TdJW ist eines der unverzichtbaren Theater Leipzigs, die sich als junge Stadt gerade für Kinder und Familien versteht. Hier entsteht Theater mit Relevanz und auf der Höhe der Zeit. Herzliche Gratulation an Jürgen Zielinski.“

    Stellungnahme von Michael Faber, Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig: „Ich gratuliere Jürgen Zielinski zu dieser hochverdienten Nominierung. Sie ist zugleich eine Auszeichnung für das Theater der Jungen Welt, dessen Intendant er seit 2002 ist. Mit seiner Art, die großen und kleinen Fragen des Lebens auf die Bühne zu bringen, trifft er den Nerv der jungen Generation.“

    Christoph Dittrich, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bühnenverein, gratuliert zur Nominierung: „Ich freue mich sehr über die Nominierung der Inszenierung von Jürgen Zielinski. Gerade Ginpuin steht für eine selbstverständliche Neugier, eine mit poetischen künstlerischen Mitteln lustvolle Offenheit. Es geht um das Eintreten für Toleranz und Menschlichkeit. Tagesaktuell sehen wir wie treffsicher diese Thematik gewählt wurde. Das TdJW ist im Bereich des Theaters für junge Menschen eines unserer sächsischen Flaggschiffe. Gleichzeitig strahlt es weit über die Stadt hinaus. Schon die Nominierung zum Faust-Preis ist eine Auszeichnung. Nun freuen sich die sächsischen Theater auf die Preisverleihung und drücken Jürgen Zielinski die Daumen. Verdient hat er es allemal.“

    Informationen zu Jürgen Zielinski

    Jürgen Zielinski ist Intendant des Theaters der Jungen Welt Leipzig (TdJW) und einer der renommiertesten Theatermacher für ein junges Publikum in Deutschland. In seinem über 30 Jahre langen Schaffen zeichnet der gebürtige Dortmunder verantwortlich für nahezu 100 Inszenierungen im In- und Ausland, darunter zahlreiche Ur- und Erstaufführungen an Theatern unterschiedlichster Größenordnung, darunter das Theater an der Parkaue, Berlin, Theater der Stadt Kiel, Junges Theater Göttingen, Staatstheater Oldenburg, Staatstheater Braunschweig, Landestheater Linz und Grips Theater Berlin. Daneben ist er auch als Autor in Erscheinung getreten.

    1984 gründete er die Kinder- und Jugendtheatersparte am Landestheater Tübingen unter der Intendanz von Bernd Leifeld und Hans Tränkle, die er auch über fünf Jahre leitete. In Hamburg baute er als künstlerischer Leiter das Jugendtheater auf Kampnagel auf. 2002 übernahm er das TdJW in Leipzig als Intendant – seitdem verzeichnet das Haus einen großen Besucherzuwachs bei gleichzeitigen großen künstlerischen Erfolgen.

    Er war sechs Jahre im Vorstand der ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) tätig, war Juror (u.a. Theaterzwang 2005, Westwind 2011), ist seit 2006 Mitglied der ITI (Internationales Theaterinstitut) und war Kurator des 9. Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffens „Augenblick mal!“ in 2007. Er hatte die künstlerische Leitung der renommierten Werkstatt-Tage der Kinder- und Jugendtheater inne, die 2006, 2008 und 2010 am TdJW stattfanden. Für das Goethe-Institut inszenierte er 1996 „Nathan der Weise“ in Karachi, Pakistan. 2013 erhielt er den ASSITEJ-Preis für besondere Leistungen im Bereich Theater für junges Publikum. Das TdJW wurde 2013 mit dem INTHEGA-Preis des Vorstandes für Kinder- und Jugendtheater ausgezeichnet. Im Zuge des interdisziplinären und interkulturellen Austauschs arbeitet Zielinski nicht nur mit regionalen und internationalen Partnern wie der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum zusammen, sondern sucht auch hier das Besondere. Für die Uraufführung von „Aus der Traum!“ (2011) arbeitete er etwa mit BAYER-Kultur, der DFB-Kulturstiftung Theo Zwanziger und der Robert-Enke-Stiftung zusammen.

    Jürgen Zielinski setzt sich als Regisseur und Theaterleiter mit der Wirklichkeit von Kindern und Jugendlichen auseinander, spürt nach den Themen, die sie bewegen und sucht nach ästhetisch anspruchsvollen theatralen Umsetzungen und Spielformen. Sie sollen dem Publikum als Mut machende und lustvolle Begleitung mit auf den Lebensweg gegeben werden.

    Informationen zum Stück

    GINPUIN. AUF DER SUCHE NACH DEM GROSSEN GLÜCK

    Von Winnie Karnofka | Uraufführung| Frei nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Barbara van den Speulhof und Henrike Wilson | mit Live-Musik | Stück für Kinder ab 4 Jahre

    Irgendwo am anderen Ende der Welt liegt eine Insel. Nur Schnee und Eis gibt es dort und unendlich viele Pinguine. Das hätte für immer so eintönig bleiben können, wenn nicht eines Tages ein Pinguin das Licht der Welt erblickt hätte, der anders war als alle anderen. Zu Schwimmflossen sagte er Flimmschwossen, wunderschön ist schunderwön und sein Gefieder ist warz und schweiß Die ganze Pinguinkolonie kugelt sich tagein tagaus vor Lachen – bis der Ginpuin den Schnabel voll hat und beschließt: „Ich rache eine Meise!“

    „Ginpuin“ ist die Geschichte eines kleinen Pinguins‚ der wegen eines Sprachfehlers von seinen Artgenossen verspottet wird. Fest dazu entschlossen, ein Held zu werden, begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise ans andere Ende der Welt, während der er vielen neuen Freunden begegnet: Ein Albatros, der sich für eine Möwe hält, ein Kapitän, der sich selbst als komischen Vogel bezeichnet und eine überaus glückliche Insel. Endlich ist Ginpuin willkommen und wird geschätzt, so wie er ist. Doch Heimweh führt ihn schließlich zurück nach Hause auf seinen Eisberg, wo er bereits sehnsüchtig vermisst wird.

    Mit dieser Geschichte werden Kinder im Vor- und Grundschulalter spielerisch für das Anderssein sensibilisiert, um mit kleineren oder größeren Unzulänglichkeiten – seien es die eigenen oder fremden – tolerant umgehen zu können. Eine humorvolle und berührende Geschichte über das Schwierige und Bereichernde am Anderssein.

    Darsteller: Anke Stoppa, Simon Bodensiek, Stephan Fiedler, Chris Lopatta, Reinhart Reimann
    Regie: Jürgen Zielinski | Bühne & Kostüme: Jasna Bošnjak | Musik: Simon Bodensiek | Dramaturgie: Winnie Karnofka

    „Was da […] zur Spielfassung destilliert wurde und wie Zielinski das wiederum Spiel werden lässt, zeigt Verdichtung im besten – und das heißt auch lyrischsten – Sinne. […] reinste Herzenswärme, Theater zum dahinschmelzen.“ (Leipziger Volkszeitung)

    „Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück“ ist wieder auf dem Spielplan des TdJW vom 10. bis 13. Oktober, sowie vom 12. bis 15. November. Weitere Termine in Leipzig ab Januar 2016 folgen.

    Am 24. und 25. April ist der „Ginpuin“ auf ein Gastspiel in Herford eingeladen und am 22. und 23. Mai nach Wolfsburg

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