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Architekturreihe „Positionen“ über Material im Kontext

Wanderausstellung zum Fritz-Höger-Preis gastiert an der HTWK Leipzig

„Präsenz und Wirkung – Material im Kontext“ - mit diesem Vortrag von Dennis Müller wird am Mittwoch (15.6.) die Wanderausstellung zum Fritz-Höger-Preis an der HTWK Leipzig eröffnet. Das Stuttgarter Architekturbüro „Von M“ mit den drei Partnern Matthias Siegert, Myriam Kunz und Dennis Müller realisiert Projekte vom klassischen Hochbau über Innenarchitektur bis hin zur Kommunikation im Raum. Für sein Projekt „Museum-Luther-Sterbehaus Eisleben“ – Unesco Weltkulturerbestätte - wurde „Von M“ mit dem Fritz-Höger-Preis 2014 in Gold in der Kategorie „Öffentliche Bauten“ aus mehr als 500 Wettbewerbsbeiträgen aus 23 Nationen ausgewählt und ausgezeichnet.

Die renommiert besetzte Jury mit Prof. Andreas Meck, Alexander Schwarz, Prof. Enrique Sobejano, Heiner Farwick und Kaye Geipel hob die moderne Zurückhaltung der Architektur an diesem spezifischen Ort hervor, der im kommenden „Luther 2017“-Jahr besondere Aufmerksamkeit erfahren wird: „Das Ensemble wurde maßstäblich weitergebaut und zeichnet sich durch einen einfühlsamen Umgang mit dem Altbau und seinen historischen Bezügen aus. Die Architekten schaffen dabei wertvolle neue Außenräume von hoher Qualität. Die Bauteile fügen sich an die Bestandsgebäude, formen einen Innenhof und präsentieren sich zur Straße hin modern und zurückhaltend“, so die Jury-Begründung.

Die Wanderausstellung zum Fritz-Höger-Preis lädt alle Architekturinteressierten ein, zu entdecken, wie Architekten das gestalterische Potenzial des traditionellen Baustoffes Backstein in der heutigen Zeit nutzen, um außergewöhnliche und nachhaltige Architektur zu schaffen. Die umfangreiche Ausstellung zeigt eine Auswahl der besten Projekte, die im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014 für Backstein-Architektur ausgezeichnet wurden. Vom reduziert gestalteten Strandhaus unter Palmen über das energieoptimierte Einfamilienhaus bis hin zum skulpturalen Sakralbau – die Ausstellungsbesucher erwartet ein faszinierender Querschnitt internationaler Backstein-Architektur. Der erstmals in 2008 ausgelobte Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur wird alle drei Jahre verliehen und hat – mit zuletzt mehr als 500 Einreichungen – seinen festen Platz unter den bedeutenden Architekturpreisen gefunden. Auslober ist die „Initiative Bauen mit Backstein“ – der Zusammenschluss der 15 führenden Backsteinhersteller in Deutschland. Seit 2011 wird der Wettbewerb in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA verliehen.

Termine:

In der Positionen-Reihe „Experiment und Praxis in der Architektur“ der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften gibt Dennis Müller, „Von M“-Architekten, am 15.06.2016 um 19 Uhr Einblick in das Luther-Sterbehaus und weitere Projekte des Büros. Eintritt frei!
Vom 15. Juni bis zum 1. Juli 2016 gastiert die bundesweite Ausstellung zum Fritz-Höger-Preis an der HTWK Leipzig und ist zu den Öffnungszeiten von 8-19 Uhr im Treppenfoyer des Geutebrück-Baus zu besichtigen.

Positionen zu Architektur, Kultur, Stadt und Gesellschaft

Vorträge um 19 Uhr im Audimax (G 329) HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 132.
Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften, Konzeption: Prof. Dr. Annette Menting
5 Vortragsbesuche als Fortbildung von der Architektenkammer Sachsen anerkannt.

Infos: fas.htwk-leipzig.de und architektur.htwk-leipzig.de
Mehr zur Wanderausstellung hier

Mit freundlicher Unterstützung durch: Architektenkammer Sachsen | Bund Deutscher Architekten BDA | Initiative Bauen mit Backstein | culturtraeger | Förderverein und Akademisches Auslandsamt HTWK Leipzig

HTWKMelder
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Dienstag, der 7. April 2020: Einmal Chemnitz und zurück
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Für alle LeserNachdem ein Bewohner der Asylunterkunft in Dölzig nahe Leipzig die hygienischen Zustände in der Einrichtung kritisiert hatte, wurde er nach Chemnitz verlegt. Nun ist er offenbar zurück in Dölzig. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen klärt unterdessen darüber auf, wo und mit wem man sich außerhalb der Wohnung bewegen darf. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 7. April 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Sächsische Studierendenvertretung fordert ein „Solidarsemester“
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Für alle LeserIn Sachsen hat am Montag, den 6. April, die Vorlesungszeit begonnen. Weil die Hochschulen wegen der Coronakrise aber geschlossen sind, stehen Studierende und Lehrende vor großen Herausforderungen. Ein bundesweites Bündnis, an dem sich auch die sächsische Studierendenvertretung beteiligt, hat deshalb einen umfangreichen Forderungskatalog veröffentlicht. Vieles, was darin steht, fordern auch Linke, SPD und Grüne im sächsischen Landtag.
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Das alles bestimmende Thema der letzten Wochen - als Graffiti in Leipzig verewigt. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserSeit Wochen drehen sich nun die Debatten um die Frage, was die sächsische Staatsregierung in ihrer erst als Allgemeinverfügung und seit dem 31. März als Verordnung verfassten Ausgangsbeschränkung mit dem „Wohnbereich“ gemeint haben könnte, in welchem man sich zu Spaziergängen, Sport oder Ausflügen bis mindestens zum 20. April 2020 aufhalten müsse. Was die Staatsregierung in ihrer Krisenmaßnahme gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus tunlichst vermied, tat heute das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen. Bei der Entscheidung eines Eilantrages eines Dresdners benannte das OVG eine Kilometerzahl für die Bewegung zu Freizeitzwecken in Sachsen. Und klärte zudem die Begleitung von Menschen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören.
Ob Beiersdorf sächsische Fördermittel für das neue Werk bekommt, ist noch offen
Traditionsmarke „Florena“. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFür Leipzig wird es eine neue Unternehmensansiedlung mit 280 Arbeitsplätzen im Leipziger Norden, wenn Beiersdorf dort seine neue Florena-Fabrik baut. Für Waldheim wird es ein echter Verlust. Ob Beiersdorf für den 220 Millionen Euro teuren Neubau im Leipziger Norden auch sächsisches Fördergeld bekommt, ist noch nicht entschieden, teilt Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) auf Anfrage der Landtagsabgeordneten Marika Tändler-Walenta und Nico Brünler (Die Linke) mit.