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Zwei Leipziger Schulen wurden mit dem Preis des Programms „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ ausgezeichnet

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    Das Programm „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus gab in seiner Jurysitzung am 20. Juni 2016 die Preisträger für das neue Schuljahr bekannt. Darunter sind auch zwei Leipziger Schulen. Im PEGASUS-Programm befassen sich Schüler mit Denkmalen aller Art, erforschen ihre Geschichte, ihre Architektur und vieles mehr. Die Leipziger Denkmalstiftung ist auch in diesem Jahr Kooperationspartner und Koordinator zweier Leipziger Projekte. Ziel ist es, die Denkmallandschaft auch ins Bewusstsein der Jugendlichen zu bringen.

    Die Jury des Landesprogramms „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ vergab am 20. Juni 2016 21 Prämien an sächsische Schulen, die mit ihren Projektideen überzeugten. Die Leipziger Denkmalstiftung bewarb sich erneut in Kooperation mit zwei Leipziger Schulen, um die Jugendliche für Baudenkmale zu begeistern. Das Projekt mit Schülern der Produktionsschule SCHAUPLATZ gGmbH, die sich mit dem Leipziger Hauptbahnhof beschäftigen wird, erhielt 500 Euro.  Die Projektidee, die gemeinsam mit der Nachbarschaftsschule der Stadt Leipzig für das Apostelhaus ausgearbeitet wurde, erhielt sogar den Sonderpreis der Jury, der mit 1000 € dotiert ist.

    Dave Tarassow, PEGASUS-Projektbetreuer der Leipziger Denkmalstiftung, fasst zusammen: „Ich freue mich riesig, dass wir wieder mit zwei Schulen am PEGASUS-Programm teilnehmen und bin schon sehr auf die Projektzeit im kommenden Schuljahr gespannt.“

    Das Projekt, das die Leipziger Denkmalstiftung und SCHAUPLATZ ab Beginn des neuen Schuljahres im August planen, wird außerdem von den PROMENADEN Hauptbahnhof Leipzig unterstützt. Ziel ist es, sich mit der Geschichte und Architektur des imposanten Kopfbahnhofes und seiner wechselvollen Eisenbahngeschichte auseinanderzusetzen. Dazu sind auch Besuche des Dresdner Hauptbahnhofs mit dem dortigen Verkehrsmuseum sowie des DB-Museums in Halle geplant.

    Der Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 gibt den Startschuss für das PEGASUS-Projekt zum 276-jährigen Apostelhauses der Nachbarschaftsschule. Auch hier wird man sich mit der Geschichte auseinandersetzen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Völkerschlacht 1813, die die Geschichte des Apostelhauses mit Gedenkstätten in Leipzig und Umland verknüpft und die ebenfalls besucht werden. Aber auch hier kommt die Architektur nicht zu kurz. Da das Haus dringend sanierungsbedürftig ist, begleiten die Schüler den Erhalt dieses Leipziger Schmuckstücks.

    Auch für das Schuljahr 2017/2018 sucht die Leipziger Denkmalstiftung nach Schulen in Sachsen, die sich am PEGASUS-Programm beteiligen. Wir bieten fachliche Unterstützung in den Bereichen Denkmalpflege und Handwerk sowie Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit an. Informationen finden sich dazu auf pegasus.leipziger-denkmalstiftung.de.

    Die sechsköpfige Jury bestand aus Vertretern des Landesamts für Denkmalpflege Sachsen, des Landesamts für Archäologie Sachsen, des Amts für Kultus und Denkmalschutz der Stadt Dresden, des Forums für Baukultur e.V. Dresden und des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus. 16 Schulen gewinnen ein Preisgeld von 500 €, zwei Schulen den Sonderpreis „Schaufenster Dresden“ mit 500 € und drei Schulen für den allgemeinen Sonderpreis mit 1000 €. „In jeder Stadt und in jedem Dorf gibt es Denkmale, die eine spannende Reise zurück in die Vergangenheit ermöglichen. Wenn die Schüler selbst die Geheimnisse hinter Kirchen, Burgruinen, Bahnhöfen und Gedenksteinen lüften, prägt sich das geschichtliche Wissen besser ein und stärkt zugleich den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Denkmalen“, so Kultusministerin Brunhild Kurth.

    Die Leipziger Denkmalstiftung – für den Erhalt und die Nutzung historischer Bauten

    Die Leipziger Denkmalstiftung wurde 2010 von engagierten Bürgern, Initiativen und Unternehmen als unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Leipzig gegründet. In einer der baukulturell reichsten Regionen Europas – Mitteldeutschland – sind nach wie vor tausende Baudenkmale in ihrem Bestand gefährdet. Mit bürgerschaftlichem Engagement, nachhaltigen Konzepten, regionalen Netzwerken und finanzieller Unterstützung will die Stiftung hier einen Beitrag leisten, um weitere Verluste historischer Bausubstanz zu verhindern und diese Gebäude dauerhaft einer neuen Nutzung zuzuführen. Bürger mit Ideen gefährdete Bauten zu erhalten und zu entwickeln, finden in der Stiftung Unterstützung.

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