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„Nosferatu“: Premiere am 30. Mai in der Moritzbastei

Am 30. Mai feiert die neue Koproduktion des Theater der Jungen Welt mit der Moritzbastei Premiere. Passgenau zum Wave-Gotik-Treffen, das vom 1. bis 4. Juni in Leipzig stattfindet, heißt es „Exit: Light/Enter: Night“. Die neue Schauspiel-Puppen-Produktion widmet sich den Kreaturen der Nacht und ganz besonders einer: „Nosferatu“. Erstmalig empfängt Vampirjäger Van Helsing am 30. Mai um 20 Uhr seine Gäste in den Katakomben der Moritzbastei.

Man kann nicht sagen, dass der junge Immobilienmakler Thomas Hutter nicht davor gewarnt worden sei, Geschäfte mit dem mysteriösen Grafen Orlok zu machen. Aber weder die unheilverheißenden Klippen der Karpaten, noch streunende Schakale oder die verstörenden Reaktionen der von Aberglauben geplagten Einheimischen können Hutters Abenteuerlust schmälern. Eine fatale Entscheidung!

Angelehnt an Bram Stokers „Dracula“ greift Murnaus Horrorfilmklassiker „Nosferatu“ aus dem Jahr 1922 den Mythos vom Vampir auf und setzt mit dem faszinierenden Untoten auf einen unsterblichen Trend. Tatsächlich begeistert die Mischung aus geistreichem Gentleman und skrupellosem Fürsten der Dunkelheit bis heute. Als eine der populärsten Verkörperungen der dunklen Seite der Menschheit, ihrer Sehnsüchte und Triebe scheint der umtriebige Blutsauger im kulturellen Gedächtnis verewigt. In den düsteren Gewölbekellern der Moritzbastei lehrt Nosferatu ab Mai nun auch Leipzig das Gruseln. Eine szenische Tour de Vampire nicht nur für eingefleischte Gothic- und Horror-Aficionados!

Premiere: 30. Mai, 20 Uhr, Moritzbastei

Mit: Jan Baake, Dirk Baum, Linda Ghandour, Betty Wirtz, Philipp Zemmrich

Regie: Matthias Thieme | Bühnenbild und Puppenbau: Christof von Büren |

Kostüme: Jennifer Knothe | Dramaturgie: Winnie Karnofka

Weitere Vorstellungen: 1. Juni & 2. Juni im Rahmen des Wave-Gotik-Treffen | 7. und 8. Juni, jeweils 20 Uhr in der Moritzbastei

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Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs sieht nur so aus, als würden in der Leipziger Verkehrspolitik Welten aufeinanderprallen. Tatsächlich passiert etwas völlig anderes: Die Stadt beginnt jetzt all jene Probleme zu spüren, die durch den Aufstau von wichtigen Verkehrsinvestitionen entstanden sind. Wichtige Jahre wurden vertan, um ein mitwachsendes und stadtfreundliches Verkehrssystem zu entwickeln. Und manche Straßen – wie die Lützowstraße in Gohlis – bekommen das tagtäglich zu spüren.