8.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Sachsen startet Bevölkerungswarnsystem bei Katastrophen und Terroranschlägen

Mehr zum Thema

Mehr

    Innenminister Markus Ulbig hat heute in Hoyerswerda den Startschuss für die Einführung des webbasierten Modularen Warnsystems (MoWaS) in Sachsen gegeben. Mit diesem vom Bund betriebenen System kann die Bevölkerung im Katastrophenfall, bei Terroranschlägen oder Großschadensereignissen flächendeckend gewarnt werden. Die entsprechenden Meldungen verbreiten sich satellitengestützt über Fernsehen, Rundfunk und Nachrichtenagenturen beziehungsweise via Smartphone über die so genannten WarnApps wie „NINA“.

    Innenminister Markus Ulbig: „Die Häufigkeit von Naturkatastrophen aber auch die Zahl von Terroranschlägen in Europa ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Um im Bedarfsfall möglichst viele Menschen schnell vor Gefahren zu warnen und zu informieren, brauchen wir eine zeitgemäße Kommunikation im Zivil- und Katastrophenschutz. Über WarnApps auf Smartphones lassen sich zeitgleich zahlreiche Menschen mit Warnhinweisen und Verhaltensregeln versorgen. Die flächendeckende Einführung von MoWaS in Sachsen ist ein bedeutender Schritt für einen umfassenderen Schutz der Bevölkerung.“

    Bis Ende 2017 soll die webbasierte Version von MoWaS in allen Integrierten Regionalleitstellen (IRLS) im Freistaat installiert sein. Ans Netz gehen damit die IRLS Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau. Bislang gibt es einen Zugang zum System für landesweite Warnungen nur über das Lagezentrum des Innenministeriums in Dresden und die Rückfallebene in der IRLS Ostsachsen in Hoyerswerda. Mit der Erweiterung sind künftig alle sächsischen Landkreise und Kreisfreien Städte in der Lage, Betroffene im Bedarfsfall über MoWaS und damit auch über die angebundenen WarnApps zu informieren. Konventionelle Warneinrichtungen wie Sirenen oder Lautsprecher bleiben erhalten.

    Am Auftakttermin in Hoyerswerda nahm auch der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) teil. Christoph Unger betonte dabei: „MoWaS ist ein System für Alle! Die Warnung der Bevölkerung ist ein zentrales Element. Nur wer rechtzeitig gewarnt wird, kann sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und das Richtige tun, um sich und andere zu schützen.“

    In der Bundesrepublik betreibt das BBK derzeit einen Verbund mit insgesamt 101 MoWaS-Vollstationen. Geplant ist die bundesweite Ausrüstung von weiteren 250 Standorten der unteren Katastrophenschutzbehörden mit der webbasierten Version von MoWaS.

    Weiterführende Informationen zum BBK:

    http://www.bbk.bund.de/

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ