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Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Kinderkongress in Leipzig mit 4.035 Euro

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    Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt den Kinderkongress in Leipzig mit 4.035 Euro. Ziel des Kinderkongresses ist es, Mädchen und Jungen zu Wort kommen zu lassen und zu fragen, wie sie ihr Leben in Leipzig wahrnehmen und welche Möglichkeiten zur Mitbestimmung sie sich wünschen. In Workshops zu Themen wie "Gerechtigkeit und Fairness", "Miteinander und Integration" und "Meine Stadt" werden die künstlerischen Fähigkeiten der Kinder aktiviert und ihre demokratische Bildung gefördert.

    Dazu erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Es ist ein wichtiges Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, dass Kinder bei allen sie betreffenden Angelegenheiten mitbestimmen dürfen. Beim Kinderkongress können die Mädchen und Jungen ihre Wünsche für die Stadt Leipzig formulieren und sich einbringen. Bei der gemeinsamen Arbeit in Kleingruppen können sie sich ausprobieren und Verständnis füreinander und ihre Umwelt gewinnen. Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

    Ulrike Bernard, Geschäftsführerin der Kontaktstelle Haus Steinstraße, fügt hinzu: „Dieser Leipziger Kinderkongress zeigt, wie einfach und selbstverständlich es sein kann, dass Kinder unabhängig von Herkunft, Bildung, Alter oder Problemlagen gemeinsam ihre Lebenswelt gestalten wollen. Von den Kindern, die diesen Kongress begleiten, können viele Erwachsene etwas lernen!“

    Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.010 Projekte mit insgesamt rund 6.063.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben.

    Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

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