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wbu-Spendenübergabe für „Kinderpatenschaften Leipzig“

Leipziger Plattform „wohnen bei uns“ verlängert Partnerschaft mit Internationalem Bund

Die Plattform „wohnen bei uns“ (wbu) hat am Mittwoch, 30. Januar 2019, ihre Partnerschaft mit dem Internationalen Bund (IB) bestätigt. Anlässlich der offiziellen Wiedereröffnung des Offenen Freizeittreffs 50° Nordost in Thekla überreichten Steffen Foede, Vorstand Wohnungswirtschaft / Technik der Wohnungsgenossenschaft UNITAS eG, und Wolf-Rüdiger Kliebes, Vorstandsvorsitzender der VLW eG, stellvertretend für wbu eine Spendensumme in Höhe von 5.000,00 € an den IB und das Projekt Kinderpatenschaften Leipzig. Dieses feiert 2019 sein zehntes Jahr des Bestehens.

Seit 2011 unterstützt die Plattform „wohnen bei uns“, bestehend aus den vier Leipziger Wohnungsgenossenschaften VLW, WOGETRA, UNITAS und BGL, zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche beim Internationalen Bund (IB). Dazu gehören die Projekte der offenen Kinder- und Jugendarbeit im OFT 50° Nordost sowie die Kinderpatenschaften Leipzig.

Die Genossenschaften schätzen die Angebote als wesentliche Aspekte der Lebensqualität und sozialen Fürsorge in der Stadt. Genossenschaften und private Organisationen übernehmen immer mehr Aufgaben der Daseinsfürsorge und der sozialen Betreuung. Die materielle Unterstützung der IB-Projekte bildet einen Baustein der aktiven Verantwortungsübernahme durch die Genossenschaften.

Wiedereröffnung OFT 50° Nordost in Thekla

Der Offene Freizeittreff 50° Nordost in Thekla ist die einzige Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Leipziger Nordosten und bietet von Montag bis Freitag zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche an. Nachdem der Treff im Frühling 2017 aufgrund der Sanierungsmaßnahmen in das Interim in die Cleudener Straße umziehen musste, konnte am 26. November 2018 der lang erwartete Startschuss gegeben werden.

Während der Warmup-Phase im Dezember wurde noch hier und dort geschraubt, gebohrt, ein Kabel verlegt, Erde abgetragen, Steinplatten verlegt sowie die letzten Reinigungen vorgenommen, doch nun ist wieder Normalbertrieb möglich.

Bis der Treff nach der Sanierung sein gesamtes Potential entfalten kann, wird es jedoch noch etwas Zeit brauchen. Von den geplanten regelmäßigen Angeboten (z. B. Keramikwerkstatt und Bildhauerei, ein Musikprojekt in Kooperation mit dem Geyserhaus, Tanz- & Rhythmusprojekte) wird aktuell bereits das Projekt „Gesunde Ernährung“ umgesetzt, welches seit Jahren von wbu unterstützt wird.

Hierfür stehen eine geräumige, gute ausgestattete Küche und ein Garten, in dem eigenes Gemüse angebaut werden soll, zur Verfügung. In dem Projekt wird durch gemeinsames Kochen, Backen, Gemüse anbauen und bewusstes Einkaufen das Thema gesunde Ernährung spielerisch in das Bewusstsein der Teilnehmer integriert. Das Projekt findet dank der Förderung von wbu in den drei Offenen Treffs des IB mindestens einmal wöchentlich statt.

Am Offenen Freizeittreff 50° Nordost wird aktuell das Projekt „Gesunde Ernährung“ umgesetzt. UNITAS-Vorstand Steffen Foede (3. v. links) und VLW-Vorstandschef Wolf-Rüdiger Kliebes (2. v. rechts) unterstützen das Projekt. © W&R IMMOCOM

Am Offenen Freizeittreff 50° Nordost wird aktuell das Projekt „Gesunde Ernährung“ umgesetzt. UNITAS-Vorstand Steffen Foede (3. v. links) und VLW-Vorstandschef Wolf-Rüdiger Kliebes (2. v. rechts) unterstützen das Projekt. © W&R IMMOCOM

Das frisch sanierte Gebäude beherbergt zudem das Mütterzentrum Leipzig, die Ludothek und in Zukunft auch eine Wohngruppe für Kinder und Jugendliche. Außerdem gilt es, die fruchtbaren Kooperationen mit den umliegenden Vereinen und Partnern wieder aufzubauen, beispielsweise mit dem Bürgerverein und Senioren, die in unmittelbarer Nähe des Gebäudes wohnen.

Der Internationale Bund blickt gespannt und voller Vorfreude auf das Jahr 2019. Der Treff wird nicht nur für die umliegenden Bewohner*innen aus Thekla eine Bereicherung darstellen, sondern noch viele neue und kreative Nutzungsmöglichkeiten entwickeln.

Kinderpatenschaften Leipzig

Das Projekt Kinderpatenschaften Leipzig des Internationalen Bundes bietet seit 2010 durch eine ehrenamtliche Kinderpatenschaft eine besondere Möglichkeit, Kinder in schwierigen Lebenssituationen individuell zu unterstützen. Wir feiern im Jahr 2019 das zehnte Jahr unseres Bestehens und blicken zurück auf unsere Erfolge: Es wurden über 140 Patenschaften vermittelt.

Aktuell werden 47 Kinderpatenschaften begleitet, 50 Kinder können pro Jahr durch eine Patenschaft unterstützt werden. Viele Erfolgsgeschichten werden hauptsächlich durch Spenden, wie die langjährige Unterstützung durch „wohnen bei uns“, ermöglicht.

Ziel der Patenschaften ist es, gesellschaftliches Miteinander zu ermöglichen, das Alters-, Familien-, soziale und kulturelle Grenzen überwindet. Bei einer Kinderpatenschaft treffen sich die Erwachsenen regelmäßig mit ihrem Patenkind für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Sie schenken ihm Zeit und Aufmerksamkeit und fördern damit seine Entwicklung.

Die Patenkinder kommen aus unterschiedlichen Lebenssituationen, aber vorrangig aus Ein-Eltern- oder Mehr-Kind-Familien, die verschiedene Belastungen zu tragen haben. Gemeinsam ist, dass sich die Eltern für ihre Kinder eine weitere verlässliche Bezugsperson wünschen. So unternehmen die „Tandems“ das, was beiden Spaß macht und sonst im Alltag zu kurz kommt.

Sie verbringen regelmäßig Zeit bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten, wie Spielen und Lesen, Kochen, Museumsbesuche, Toben im Park, Zoobesuche, Ausflüge und Erkundungen, oder unterstützen es beim schulischen Lernen. Dabei geben die Paten Anregungen und fördern die Interessen und Fähigkeiten ihres Patenkindes.

Die meisten Kinder, die vermittelt werden, sind zwischen vier und zwölf Jahren alt. Die Paten sind größtenteils berufstätig, aber auch Studierende und Rentner sind dabei. Sie bringen sich mit ihren persönlichen Möglichkeiten ein, begleiten das Aufwachsen des Kindes und ermöglichen ihm Chancen zur positiven Lebensgestaltung.

Die Paten werden während ihrer Patenschaftszeit individuell begleitet und betreut. Ergänzend werden Patentreffen organisiert, die gern zum Erfahrungsaustausch genutzt werden. Mehrere gemeinsame Aktionsnachmittage und Ausflüge für alle Kinder und Paten fördern den geselligen Austausch untereinander und stärken die positive Wahrnehmung des Projektes.

Das Projekt wird mit Förderung des Amtes für Jugend, Familie und Bildung sowie weiterer Unterstützer wie „wohnen bei uns“, der LEIPZIGSTIFTUNG und weiteren Leipziger Stiftungen und Unternehmen umgesetzt. 2018 wurde das Projekt im Rahmen des startsocial-Bundeswettbewerbs von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet.

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Stadtrat setzt Auenentwicklungskonzept durch: Die Brücke über die Nahle wird mit breiterem Durchlass und Radunterführung geplant
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Foto: Ralf Julke

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Anhörung zu Linke-Antrag zu sozialem Wohnungsbau im Landtag: Warum stockt Sachsen die Bundesmittel nicht auf?
Für kleine Einkommen ist der Leipziger Wohnungsmarkt längst eng geworden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Freitag, 16. Oktober, beschäftigte sich der Ausschuss Regionalentwicklung des Sächsischen Landtags mit einem Antrag der Linksfraktion. „Verbesserung der Bedingungen für den sozialen Wohnungsbau in Sachsen“ war er betitelt, hat aber eigentlich keine Chancen, im Landtag eine Mehrheit zu bekommen, auch wenn die Regierungskoalition von CDU, SPD und Grünen sich mit dem Thema ebenfalls beschäftigt. Denn dass in Leipzig und Dresden bezahlbare Wohnungen fehlen, wird nicht mehr abgestritten.
Sonderausstellung präsentiert einmalige Zeugnisse des schwierigen Neubeginns in Leipzigs Schulen 1945
Das Schulmuseum am Goerdelerring 20. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Vor 75 Jahren, im Oktober 1945, wurde nach Monaten der Schließung, der bedingungslosen Kapitulation und dem Ende des Nationalsozialismus der Unterricht in den Schulen Leipzigs wieder aufgenommen. Das Schulmuseum nimmt dies zum Anlass für die Sonderausstellung „Schule nach der Stunde Null. Leipzig 1945/46“. Sie ist vom 16. Oktober bis 22. Dezember zu sehen und kann bei freiem Eintritt im Rahmen der Dauerausstellung besichtigt werden.
Am 24. und 25. Oktober im Westflügel Leipzig: Einmal Schneewittchen, bitte
Foto: Daniel Wagner

Foto: Daniel Wagner

Man nehme einen schönen Prinzen, ein einsames Mädchen, sieben verzückte, verrückte Zwerge, eine böse Stiefmutter, ein bisschen Magie, eine Menge Neid, eine große Portion Freundschaft, einen vergifteten Apfel und ein Happy End. So in etwa müsste das Rezept für: „Einmal Schneewittchen, bitte“ aussehen, das in der Märchenapotheke „Pacco & Co.“ von einem warmherzigen Hund und seiner stürmischen Assistentin zusammengestellt wird.