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Warum die heisere Kinderstimme gehört werden muss

Kinder toben kreischend auf dem Spielplatz, streiten sich lautstark oder sind erkältet. In seltenen Fällen können auch organische Ursachen zu einer heiseren Stimme führen. Um die Symptome von Heiserkeit besser einordnen zu können, trainieren beim diesjährigen Stimmsymposium Mediziner, Therapeuten und Gesangspädagogen gemeinsam das Hören von verschiedenen Stimmstörungen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt beim Symposium wird Schwerhörigkeit und Gebärden in der Musik sein. Rund 500 Teilnehmer werden zur Tagung in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ erwartet. Medienvertreter sind herzlich eingeladen vor Ort O-Töne einzufangen!

Wenn die Stimme heiser klingt, sollte nach spätestens drei Wochen der Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Phoniater oder Pädaudiologe aufgesucht werden. Doch die Realität sieht anders aus, denn viele Eltern hören die Stimmstörung ihres Kindes überhaupt nicht. Und das ist fatal, da das Verhalten von Kindern mit heiserer Stimme von Gleichaltrigen und Erwachsenen oft negativer beurteilt wird.

Einem heiseren Kind wird häufiger unterstellt, dass es ein Raufbold sei oder unter Disziplinlosigkeit leide. Diese Fehleinschätzung hat wiederum zur Folge, dass seine Leistung durch die ihm entgegengebrachte Haltung schlechter wird. „Eine beeinträchtigte Persönlichkeitsentwicklung kann zu Stimmknötchen führen, etwa durch die Überlastung der Stimme“, erklärt Prof. Dr. Michael Fuchs, Leiter des Symposiums und Professor für Phoniatrie und Pädaudiologie an der Universität Leipzig.

Mit der Entfaltung von Persönlichkeit und Stimme widmet sich auf dem jährlich stattfindenden Symposium auch der Eröffnungsvortrag „Der Seele eine Stimme geben“ von Prof. Dr. Michaela Brohm-Adry, Trier, am Freitag, 22. Februar, 15.40 Uhr. Er gibt musikpsychologische Impulse aus der Perspektive von Motivationsforschung und Positiver Psychologie.

„In größeren Familien neigen meist die jüngsten Kinder zu Stimmlippenknötchen. Sie wollen sich mit lauter Stimme gegenüber größeren Geschwistern Gehör verschaffen. Das erleben wir in unserer Spezialsprechstunde für Kinder- und Jugendstimme immer wieder“, so Prof. Fuchs. Er ist Initiator dieser besonderen Sprechstunde der Leipziger Universitätsmedizin. Das Angebot ist bundesweit einmalig.

Analytisches Hören der heiseren Kinderstimme

Zwei der sechs Workshops befassen sich mit dem analytischen Hören von Stimmen, einerseits unter dem klinischen und andererseits unter dem gesangspädagogischen Aspekt. Für den gesangspädagogischen Workshop werden junge Solisten zwischen 10 und 16 Jahren eingeladen, die vor den circa 80 Teilnehmern ein mitgebrachtes Lied vorsingen.

Fokus des Workshops ist das Training des Hörens mit dem Ziel, das Entwicklungspotential der jeweiligen Stimme herauszufinden. Liegt eine Stimmstörung vor? Ist die Stimme heiser oder behaucht, eventuell rau? Über das Zuhören und dem anschließenden Austausch über das Gehörte wollen die Teilnehmer des Workshops zusammen Beurteilungskriterien entwickeln, die den Therapeuten wie den Gesangspädagogen befähigen, die Störung der Stimme zu diagnostizieren.

„Das ist ein Idealbild, was in Leipzig auch gelebt wird, dass Gesangspädagoge, Stimmtherapeut und Arzt gemeinsam mit dem Kind arbeiten und sich darüber austauschen und voneinander wissen, dass sie gemeinsam an der Stimme des Kinders arbeiten“, stellt der ehemalige Thomaner und Leiter der Sektion Phoniatrie und Audiologie Universitätsklinikum Leipzig Prof. Fuchs fest.

Die Teilnehmer sollten zu einer möglichst konkreten Einschätzung der Stimme kommen, unabhängig davon, ob es eine kranke oder gesunde Kinderstimme ist. Das Ergebnis der Stimmanalyse wird durch ein Votingsystem ermittelt und mit dem Expertenurteil verglichen. Gehörte Befunde werden anschließend in einen klinischen Kontext gesetzt und anhand von diagnostischen Befunden analysiert. So können die Teilnehmer herausfinden, wie mit dieser Stimme weitergearbeitet werden kann, entweder stimmtherapeutisch, um sie zu verbessern oder gesangspädagogisch, um ihr Potential zu entfalten.

Hören und Sehen – Schwerhörigkeit und Gebärden in der Musik

Ein weiterer Schwerpunkt des diesjährigen Stimmsymposiums widmet sich den zwei Formen der Hörstörungen: der peripheren Schwerhörigkeit und der zentralen Hörstörung. Bei der zentralen Hörstörung ist das Hörorgan an sich in Ordnung. Jedoch können die Kinder unter ungünstigen Bedingungen nicht richtig zuhören, wenn zum Beispiel die Umgebung in der Schule mit vielen Klassenkameraden in einem Raum zu laut ist.

Diese Hörstörung wird oft im Grundschulalter diagnostiziert, wenn Kinder dem Unterricht nicht folgen, da sie das Gehörte nicht abspeichern können. Sie leiden dann eventuell unter einer auditiven Wahrnehmungsstörung und benötigen eine Übungstherapie, in Einzelfällen auch spezielle Hörsysteme und pädagogische Unterstützung.

Doch wie können schwerhörige Kinder mit oder ohne Hörgerät in der Musikarbeit inkludiert werden? Die Veranstaltung „Fühl‘ mal wie du klingst“ ist ein spezielles Angebot zur Förderung und Entwicklung gesangspädagogischer Angebote für Hörgeschädigte und Gehörlose. Die Beiträge „Bach mit den Augen hören“ als musikalischer Auftakt am Freitag, 22. Februar, 15 Uhr und „Hände singen – Stimmen klingen“, 22. Februar, 19.40 Uhr, widmen sich der Gebärde als Teil der musikpädagogischen Arbeit und gehen der Frage nach, wie Gebärde therapeutisch und auch künstlerisch eingesetzt werden kann, um der Musik auch körperlich Ausdruck verleihen zu können.

Den musikalischen Abschluss bildet am Sonntag, 13.40 Uhr, der Gebärdenchor des Berufsbildungswerks Leipzigs mit tauben und gehörlosen Jugendlichen. Sie werden die Töne und Rhythmen über Vibrationen des Fußbodens wahrnehmen und die so erspürte Musik mit Gebärden choreografieren.

Das 17. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme mit den Themen „Stimmen hören, Potentiale entwickeln, Störungen behandeln“ findet vom 22. bis 24. Februar 2019 in der Hochschule für Musik und Theater (HMT) statt. Neben zahlreichen Medizinern und Therapeuten werden auch Logopäden, Gesangspädagogen und Gesangsstudenten zur Veranstaltung kommen.

Kooperationspartner sind der Arbeitskreis „Musik in der Jugend“, die HMT und der Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen sowie das Leipziger „forum thomanum“. Das vollständige Programm finden Sie hier.

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Die Corona-Zeit ist auch für die Lehrer/-innen eine außergewöhliche Situation - und zusätzliche Belastung. Foto: privat

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