Staatssekretär Dr. Frank Pfeil hat heute (5. April 2019) die 11. Sächsischen Waldwochen im „Sauerbusch“ in Dresden-Weixdorf eröffnet. In diesem Rahmen setzte Staatssekretär Dr. Pfeil in einer gemeinsamen Pflanzaktion mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klassenstufe der 55. Oberschule Dresden feierlich die erste kleine Eiche.

Die Jugendlichen pflanzten mit den Forstleuten des Forstbezirkes Dresden auf einer durch das Sturmtief „Friederike“ verursachten Schadfläche verschiedene Laubbaumarten wie Eichen, Ulmen oder Linden. Wo vorher fast ausschließlich Fichten standen, wird nun ein stabiler Mischwald entstehen.

„Überall in Sachsens Wäldern finden in den Sächsischen Waldwochen Mitmach-Aktionen wie Bäume pflanzen, Müll sammeln oder gemeinsames Wandern statt. Die Aktionen sollen auf die unverzichtbare Rolle des Ökosystems Wald für unsere Gesellschaft aufmerksam machen“, sagte Staatssekretär Dr. Pfeil. „Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass der Staatsbetrieb Sachsenforst auch in diesem Jahr die Sächsischen Waldwochen veranstaltet – trotz der derzeitig hohen Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Beseitigung der Schäden im Wald durch viele Witterungsextreme in den letzten anderthalb Jahren fordert den Mitarbeitern noch immer sehr viel ab.“

Die Situation in den sächsischen Wäldern ist weiterhin dramatisch. „Die starken Stürme ‚Herwart‘, ‚Friederike‘ oder zuletzt im März ‚Eberhard‘ haben Millionen Bäume umgeworfen oder zersplittert, die langanhaltende Trockenheit und Hitze im letzten Jahr haben den Wald stark geschwächt und der Nassschnee vom Januar hat Baumkronen heruntergebrochen“, sagte Staatssekretär Dr. Pfeil. „Als wäre dies nicht schlimm genug, hat der Borkenkäfer durch das viele Schadholz beste Vermehrungsbedingungen vorgefunden und auch stehende Bäume befallen. Ein Ende des Schadgeschehens ist je nach Witterung noch nicht abzusehen.“

Vor dem Hintergrund der häufiger auftretenden extremen Witterungsereignissen hat der Waldumbau in Sachsen höchste Priorität. „Mit dem Waldumbau in stabile, arten- und strukturreiche Mischwälder schaffen wir einen Zukunftswald für unsere nachfolgenden Generationen“, sagte der Staatssekretär. „Zukunftswald aber vor allem deswegen, weil er hoffentlich mit den massiven Veränderungen des Klimas gut zurechtkommen wird.“

Ein gesunder Wald schützt nicht nur Wasser, Boden, Luft, Arten und Biotope sondern produziert auch den nachwachsenden und vielseitig einsetzbaren Rohstoff Holz. „Mit der Waldbewirtschaftung und der Holznutzung wird aktiver Klimaschutz betrieben. In dem Holz, das etwa für den Hausbau oder für Möbel verwendet wird, wird dauerhaft Kohlendioxid gebunden.“

Wald in Sachsen | http://www.wald.sachsen.de
Staatsbetrieb Sachsenforst | http://www.sachsenforst.de

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