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Gedenkfeier am 18. April: Vor 74 Jahren befreite die US-Armee Leipzig von der NS-Diktatur

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    Anlässlich des 74. Jahrestages der Befreiung Leipzigs von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft durch amerikanische Truppen findet am Donnerstag, den 18. April 2019, um 18.00 Uhr vor der Gedenktafel an der „Runden Ecke“ eine Gedenkfeier mit Emily Y. Norris, Konsulin beim Generalkonsulat der USA in Leipzig, statt. Auch zwei Mitglieder der US-Army mit Familien sind anwesend. Die Ausstellung „Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945“ ist nach der Gedenkfeier noch geöffnet. Eintritt frei.

    Am Abend des 18. April 1945 erreichten amerikanische Truppen Leipzig und befreiten die Stadt kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Die Amerikaner bezogen in der „Runden Ecke“ am Innenstadtring Quartier und richteten hier ihr Hauptquartier sowie kurzzeitig die Alliierte Militärregierung ein. Der demokratische Neuanfang, den die amerikanische Besatzungsmacht ermöglichte, fand jedoch nach wenigen Wochen mit der Übergabe Leipzigs an die Rote Armee am 2. Juli 1945 ein jähes Ende.

    Nun begann der gezielte Aufbau einer kommunistischen Diktatur und das Gebäude am Dittrichring wurde durch die sowjetische Militäradministration genutzt. 1950 wurde es Sitz der Leipziger Stasi-Zentrale. Erst 1989 mit der Friedlichen Revolution öffnete sich das Tor zu Freiheit und Demokratie wieder.

    Zum 74. Jahrestag der Befreiung Leipzigs durch die US-Armee lädt die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ am Donnerstag, den 18. April 2019, zu einer Gedenkfeier ein.

    Gedenkfeier mit Konsulin Emily Y. Norris vom Generalkonsulat der USA in Leipzig

    Vor der im Jahr 2011 angebrachten Gedenktafel an der „Runden Ecke“ wird Tobias Hollitzer, Leiter der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, um 18.00 Uhr die Besucher zur Gedenkfeier begrüßen. Danach erinnert Emily Y. Norris, Konsulin für Politik und Wirtschaft beim Generalkonsulat der USA in Leipzig, in ihrer Gedenkrede an die Befreiung Leipzigs durch die amerikanischen Truppen am 18. April 1945 sowie die nachfolgende Besatzungszeit.

    Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Duo Bodensiek und Rohmer. Anwesend sind auch zwei Mitglieder der US-Army mit ihren Familien sowie seitens der Stadt Leipzig die Leiterin des Kulturamtes, Susanne Kucharski-Huniat.

    Besucher, die sich intensiver mit der amerikanischen und sowjetischen Besatzungszeit im Jahr 1945 befassen möchten, können sich vor oder nach der Gedenkfeier (bis 19.00 Uhr) die Sonderausstellung „Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945“ im Eingangsbereich der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ ansehen.

    Die Schau zeigt anhand einzigartiger Fotos und Dokumente die Befreiung durch die Amerikaner, den durch sie veranlassten demokratischen Neuanfang sowie den Besatzungswechsel und den nun unmittelbar folgenden Aufbau einer kommunistischen Diktatur unter sowjetischer Vorherrschaft.

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