Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Freistaat Sachsen tritt in die Pedale

Dulig: Wir bauen die Fahrradinfrastruktur aus, um die Sicherheit und Attraktivität des Radfahrens zu erhöhen

Ob auf dem Weg zur Arbeit, Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit: Radfahren ist beliebt und inzwischen ein wichtiger Bestandteil unserer Mobilität. E-Bikes verstärken diesen positiven Trend.

„Wir wollen den Radverkehr weiter stärken und noch mehr Menschen begeistern. Dafür bauen wir die Fahrradinfrastruktur aus, um die Sicherheit und Attraktivität des Radfahrens zu erhöhen. Dabei wollen wir auch neue Elemente, wie Radschnellwege zwischen Ballungszentren, etablieren“, so Verkehrsminister Martin Dulig.

Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr im Freistaat weiter zu steigern. Dafür ist es notwendig, das Fahrrad in allen verkehrs- und städteplanerischen Konzepten stärker als bisher zu berücksichtigen und die Infrastruktur dafür auszubauen.

Grundlage der Radverkehrsaktivitäten des Freistaates Sachsen ist die Radverkehrskonzeption 2014, die Aufgabe, Ziele und Maßnahmen definiert. Bis Sommer 2019 wird die Konzeption fortgeschrieben.

Radwege an Bundes- und Staatsstraßen

Ein Kernpunkt ist die Fortschreibung des Bedarfs von Radverkehrsanlagen an Bundes- und Staatsstraßen mit einer Bewertung und Neuaufnahme von Abschnitten. Schwerpunkte sind notwendige Netzergänzungen und Lückenschlüsse im Radwegenetz.

Dazu wurden bereits zwei Sonderprogramme aufgelegt: „Insgesamt haben wir in der laufenden Legislaturperiode 543 Kilometer Radwegemaßnahmen an Bundes- und Staatsstraßen der höchsten Priorität mit einem Planungs- und Bauvolumen von ca. 300 Millionen Euro beauftragt. Aktuell befinden sich 445 km in Planung und Bau. Dies zeigt, dass wir deutlich umgesteuert haben. Aufgrund der erforderlichen Planungsvorläufe und Genehmigungsverfahren erwarten wir eine spürbare Erhöhung der Bautätigkeit bei bundes- und staatsstraßenbegleitenden Radwegen in den Jahren 2020 bzw. 2021“, so Dulig.

„SachsenNetz Rad“

Auch das touristische Landesradwegenetz SachsenNetz Rad wird fortgeschrieben. Ziel ist eine sichere Befahrbarkeit und attraktivere Routenführung möglichst abseits von Straßen. Dazu erfolgt eine Optimierung der Verläufe in Abstimmung mit den Landkreisen. Zum Ausbau wurden und werden im Zuge der kommunalen Radwegeförderung erhebliche Mittel bereitgestellt; 12 Mio. Euro in diesem Jahr.

Parallel wird das touristische Radwegenetz sachsenweit mit einer aktuellen durchgängigen Wegweisung ausgestattet. Diese Erstausstattung wird durch das Land finanziert und sukzessive in ganz Sachsen durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr geplant und umgesetzt. Start war im Juli 2018 in der Region Leipzig. Hier wurde ein rund 900 Kilometer langes Netz beschildert. Dafür wurden rund 660 Pfosten und 4.050 Wegweiser aufgestellt. Die Umsetzung ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die Gesamtkosten für die Region Leipzig belaufen sich auf rund 630.000 Euro.

Die Regionen Dresden und Bautzen sind in Planung. Rund 1.080 Kilometer Radwege des SachsenNetz Rad im Bereich der Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie in der Stadt Dresden sollen einheitlich und aktuell beschildert werden. Die Bauleistungen sollen Ende 2019 ausgeschrieben werden, so dass ab 2020 die Umsetzung der Beschilderung beginnen kann.

Radschnellverbindungen

„Gemeinsam mit vielen anderen Akteuren, insbesondere auf kommunaler Ebene, möchten wir mit Radschnellwegen auch neue Elemente etablieren und damit diese umweltfreundliche Mobilitätsform in Sachsen vorantreiben. Der Freistaat Sachsen wird sich hierzu eng mit den beteiligten Kommunen abstimmen. Bund und Freistaat Sachsen werden für die Umsetzung Finanzierungsmittel bereitstellen“, sagt Verkehrsminister Martin Dulig.

Da bisher in Sachsen keine Erfahrungen mit Radschnellverbindungen vorliegen, wurde 2018 eine landesweite Potenzialanalyse zur Ermittlung geeigneter Korridore durch den Freistaat erarbeitet. Im Ergebnis der Potenzialanalyse konnten elf Korridore mit einer Gesamtlänge von 133,6 km identifiziert werden:

* Pirna – Heidenau – Dresden
* Coswig – Radebeul – Dresden
* Radeberg – Dresden
* Freital – Dresden
* Schkeuditz – Leipzig
* Markranstädt – Leipzig
* Markkleeberg – Leipzig
* Naunhof – Leipzig
* Taucha – Leipzig
* Limbach-Oberfrohna – Chemnitz
* Werdau – Zwickau

Nun gilt es im Rahmen von Machbarkeitsuntersuchungen konkrete Trassen zu untersuchen.

Radschnellverbindungen sind hochwertige Radverkehrsanlagen, die ausschließlich dem Radverkehr dienen und ein durchgängig sicheres und komfortables Fahren mit hohen Geschwindigkeiten ermöglichen. Sie sind durch besonders hohe Qualitätsstandards in der Linienführung, der Ausgestaltung, der Netzverknüpfung und der begleitenden Ausstattung gekennzeichnet.

Radschnellverbindungen sollen daher ihrer Bedeutung entsprechend den Staatsstraßen gleichgestellt werden. Aufgrund des baulichen Aufwandes liegen die voraussichtlichen Kosten mit bis zu rund 2 Mio. Euro/km erheblich über denen von konventionellen Radwegen. Eine Prognoseverkehrsstärke im Querschnitt von 2.000 Radfahrenden pro Tag ist daher anzustreben und wird auch als Kriterium für eine Förderung mit Bundesmitteln gefordert.

Förderung Radverkehr

Für Planung und Bau von Radwegen und Radverkehrsanlagen in kommunaler Baulastträgerschaft stellt der Freistaat den Landkreisen und Gemeinden Fördermittel zur Verfügung. Diese wurden seit 2014 kontinuierlich aufgestockt. Mit dem neuen Doppelhaushalt 2019/2020 wurden die Mittel auf 8,2 Mio. Euro bzw. 8,4 Mio. Euro weiter erhöht und haben sich damit seit 2014 (2,5 Mio. Euro) mehr als verdreifacht.

Auch die Bewilligungen bzw. der Abruf der Fördermittel entwickelt sich inzwischen positiv: Von rund 1,05 Mio. Euro im Jahr 2014 auf rund 10 Mio. Euro im Jahr 2018. Zusätzlich wurden nicht nur die Fördermittel, sondern auch die Fördersätze angehoben. Die Kommunen können seit 2015 90 Prozent Förderung für Radverkehrsanlagen erhalten.

Radwegedatenbank

Parallel zur Planung, dem Bau und der Bereitstellung der Radverkehrsinfrastruktur stehen seit Mitte 2018 auch die Daten der Radwegedatenbank des Freistaates Sachsen auf dem „Geoportal Sachsenatlas“ allen Radfahrern und Interessierten in leicht zugänglicher Form zur Verfügung. Zum Aufbau dieser Radwegedatenbank erfolgte die systematische Erfassung von rund 6.000 Kilometern Radwegen (SachsenNetz Rad, Bundes- und Staatsstraßen) im Rahmen von Befahrungen. Ermittelt wurden so alle Daten zu Verlauf, Zustand, Oberfläche und Führungsformen.

Verkehrssicherheit

Eine wichtige Rolle beim Thema Radverkehr spielt ohne Frage die Verkehrssicherheit. Jeder tödliche Unfall – egal ob Radfahrer, Fußgänger, Autofahrer oder ein anderer Verkehrsteilnehmer – ist eine Tragödie. Seit Jahren bemüht sich der Freistaat daher intensiv mit verschiedensten Präventivprogrammen und Baumaßnahmen, die Zahl der Unfalltoten und Verletzten zu reduzieren.

„Jeder Unfall mit Radfahrern endet in der Regel tragisch, was natürlich daran liegt, dass Radfahrer neben den Fußgängern die am wenigsten geschützten Verkehrsteilnehmer sind. Allein im letzten Jahr gab es 35 bei Unfällen getötete Radfahrer, 19 der getöteten Radfahrer waren hier Unfallverursacher. Daher beobachten wir auch die Unfallstatistik sehr genau und werten die Unfallzahlen und Unfallursachen entsprechend aus. Manche schwerwiegende Folgen wären auch bereits durch das grundsätzliche Tragen eines Fahrradhelmes reduzierbar, was ich befürworte“, so Dulig.

Der Freistaat unterstützt daher entsprechende Verkehrssicherheitsprojekte der Landesverkehrswacht Sachsen e. V. Sachsen stellt dafür im aktuellen Doppelhaushalt jährlich ca. 580.000 Euro zur Verfügung. Einen deutlichen Schwerpunkt hinsichtlich der Verkehrssicherheit bildet die Radfahrausbildung bereits in der Grundschule.

Arbeitsgemeinschaften

Bereits im Jahr 2014 wurde die Landesarbeitsgemeinschaft Radverkehr unter Federführung des SMWA als Austauschplattform und zur Koordinierung der landesweiten Radverkehrsaktivitäten im Freistaat Sachsen gegründet. Fünf regionale Arbeitsgemeinschaften unter Initiative des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr widmen sich der Abstimmung konkreter Radverkehrsthemen und Projekte vor Ort. In diesen Gremien sind die unterschiedlichen Akteure des Radverkehrs auf staatlicher und kommunaler Ebene vertreten. Diese Arbeitsgemeinschaften haben sich gut etabliert und in der Arbeit bewährt.

Der Freistaat Sachsen hat darüber hinaus die Gründung einer „Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs“ (Rad.SN) koordiniert und stellt eine Anschubfinanzierung für die Gründungsphase von bis zu 256.000 Euro zur Verfügung. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich Anfang März 2019 in Bautzen gegründet und soll sich intensiv mit dem Bereich des kommunalen Radverkehrs und Fußverkehrs befassen.

Leipziger Zeitung: Wo ein Wille ist … zwei Wahlen stehen vor der Tür

MelderFahrradFahrradinfrastruktur
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Merkwitzer Landstraße wird neu asphaltiert
Buchvorstellung und Gespräch: „Im Glauben an Gott und Hitler“
Kulturtipp: 11. Puppentheaterfest in Markkleeberg
Verkehrseinschränkungen rund um RB-Heimspiel am 1. März
Wahlaufruf des SPD-Landesvorsitzenden Martin Dulig zur Oberbürgermeisterwahl in Leipzig
Masernschutzgesetz tritt in Kraft – was ist zu tun?
Krimilesung zur Leipziger Buchmesse in der Stadtbibliothek
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Die Buchmesse Leipzig von 1946 bis 2019: Wie aus einer Ost-West-Plattform das größte Lesefest Europas wurde
Klaus G. Saur: Die Buchmesse Leipzig von 1946 bis 2019. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserKlaus G. Saur, Gründer des K. G. Saur Verlags, hat die Leipziger Buchmesse einst aus der Sicht eines Westverlegers erlebt. Und aus der Sicht eines Mannes, der Mitglied jener Kommission war, die den innerdeutschen Buchaustausch organisiert hat. Deswegen ist dieses Buch vielleicht nicht das, was sich Leipziger unter einer heroischen Geschichte der Leipziger Buchmesse vorstellen würden. Auch wenn sie 1946 neu gegründet wurde, noch deutlich vor der Frankfurter Buchmesse.
Kulturtipp: 11. Puppentheaterfest in Markkleeberg
Logo Markkleeberg

Logo Markkleeberg

Markkleeberg lässt Anfang März für drei Tage die Puppen tanzen. Von Freitag, dem 06. März 2020, bis Sonntag, dem 08. März 2020, findet unter dem Titel „Hexenspaß & große Taten“ das 11. Markkleeberger Puppentheaterfest in den Lindensälen des Rathauses statt. Fünf Vorstellungen sind geplant.
1. FC Lok Leipzig vs. ZFC Meuselwitz 4:2 – Nicht nur alles „Isi“
Spitzenreiter! Die Lok-Kicker David Urban und Robert Zickert jubeln gemeinsam. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig ist Tabellenführer in der Regionalliga Nordost. Gegen den einstigen (?) Angstgegner ZFC Meuselwitz obsiegten die Probstheidaer am Freitagabend mit 4:2 (1:1). 3.061 stimmungsvolle Zuschauer im Plache-Stadion sahen ein anfangs mäßiges und am Ende mitreißendes Regionalliga-Spiel. Meuselwitz egalisierte zweimal die Lok-Führung, ehe Paul Schinke in der 90. Minute per Elfmeter zum 3:2 traf. Winter-Neuzugang Ishmael Schubert-Abubakari traf nur 60 Sekunden später zur endgültigen Entscheidung. Zwei Spielunterbrechungen aufgrund von Pyro-Technik in der Lok-Fankurve warfen einen Schatten auf eine furiose zweite Halbzeit.
OBM-Wahl 2020: Nächste Volte am Sportforum
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„RB-Chef Mintzlaff: ,Klub-Entwicklung darf nicht auf Altar des Wahlkampfes geopfert werden‘“, polterte die LVZ am 20. Februar und schrieb damit ihre Geschichte vom 15. Januar fort, die auch schon nicht stimmte: „RB-Geschäftsstelle und Parkhaus kommen auf den Stadionvorplatz“. Und nun am 27. Februar, nachdem die LVZ noch ein paar mal versucht hat, einen „Streit zwischen RB Leipzig und der Stadt“ (21. Februar) zu konstruieren, ruderte das Blatt in einem recht flapsigen Kommentar zurück: „Eine Schwalbe am Schwimmstadion“.
StuRA und Jusos kritisieren die flapsige Haltung des Wissenschaftsministers zu den Ursachen des Klimawandels
Sebastian Gemkow (CDU). Foto: L-IZde

Foto: L-IZde

Für alle LeserFangen wir mit Rezo an, der seit seinem großen „Zerstörung der CDU“-Video von 2019 auch zum Kolumnisten bei der „Zeit“ geworden ist, wo er am Donnerstag, 27. Februar, seinen (neuen) Ärger in Worte fasste: „Die Erderwärmung verschwindet gerade aus der öffentlichen Diskussion. Das ist so lange unerträglich, wie sich stattdessen mit nichtigem Parteigeplänkel beschäftigt wird.“ Ein Ärger, der genau so auch auf den Leipziger OBM-Wahlkampf zutrifft.
Leipzigs Baudezernat hält eine Wohnungstauschplattform zumindest theoretisch für möglich
Hier irgendwo die richtige Wohnung finden ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch das war so ein Thema bei der Townhall-Veranstaltung am 23. Februar in der Peterskirche. Dort stand das Thema der Wohnungsknappheit in Leipzig auf der Themenliste und die unabhängigen Wohnungsmarktakteure warfen als Idee in den Raum, Leipzig könne ja wieder – wie einst in DDR-Zeiten – den Wohnungstausch unter all jenen in Gang bringen, die einfach nur eine Wohnung in anderer Größe suchen. Da fiel auch schon mal das Wort „Mangelverwaltung“. Aber: Der Mangel ist für viele Leipziger längst spürbar.
Motette in der Thomaskirche Leipzig am 29. Februar mit dem Leipziger Vocalensemble und Bach-Kantate
Leipziger Vocalensemble. Quelle: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas

Leipziger Vocalensemble. Quelle: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas

Am Samstag, 29. Februar um 15.00 Uhr ist in der Motette in der Thomaskirche das Leipziger Vocalensemble mit Musikern auf historischen Instrumenten und den Solisten Friederike Urban, David Erler, Wolfram Lattke und Tobias Ay zu hören. Zur Aufführung kommt neben Chorwerken von Heinrich Schütz, Gottfried August Homilius, Johannes Brahms und Johannes Weyrauch die Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“ BWV 150 von Johann Sebastian Bach.
Zwieback in seiner bislang reinsten Form: das Solo „6G Ray pur“ feiert am 5. März Premiere
6G Ray pur. Foto: Schaubühne Lindenfels

Foto: Schaubühne Lindenfels

Für alle LeserWolfgang Krause Zwieback macht Inventur in seinem Laden. Angekündigt ist ein performativer Konkurs, zu dessen Premiere der Sprachakrobat in den Ballsaal der Schaubühne Lindenfels am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr einlädt. Vorher gibt's im Salon sogar noch ein Podiumsgespräch mit „Pionieren der Freien Szene“.
Stiftung Ecken wecken bringt neues Mitmach-Projekt „Wir im Quartier“ im Leipziger Westen an den Start
kunZstoffe in der Georg-Schwarz-Straße 7. Foto: kunZstoffe e.V.

Foto: kunZstoffe e.V.

Für alle LeserWie kommt man eigentlich heraus aus dieser Jammerspirale, in der heute so viele Mitbürger glauben, ihren Frust und Unmut immer nur an anderen auslassen zu können? Kann es sein, dass es gerade ihre Rolle als unmündiger und immer nur konsumierender Bürger ist? Ihre Haltung, dass andere bitteschön immer alles regeln sollen? Raus aus der Schmollecke, so könnte man den neuen Aufruf der Stiftung Ecken wecken überschreiben. Wer seine Nachbarschaft besser machen will, packt selbst mit an.
Morteratsch: Zwei Tote, ein Gletscher und die Pfeife von Maigret
Urs W. Käser: Morteratsch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist nicht sein erster Krimi, den Urs W. Käser jetzt im Leipziger Einbuch Verlag vorgelegt hat. Mit „Hoffmanns Tode“, „Mosers Ende“ und „Gornerschlucht“ hat der 1955 geborene Schweizer Autor schon drei Kriminalromane aus der Schweizer Bergwelt veröffentlicht. In seinem vierten Krimi geht es nach Pontresina, einem Dorf unterhalb des Piz Morteratsch. Und dessen Gletscher spielt in diesem Krimi eine nicht unwesentliche Rolle.
Denkmalchor mit Friedensbotschaft zum Saisonauftakt
Denkmalchor Leipzig. Foto: Anne Hornemann

Foto: Anne Hornemann

Mit seinem neuen Programm „Friedens-Hall“ eröffnet der Denkmalchor am Sonntag, 1. März, um 17.00 Uhr, die 107. Konzertsaison im Völkerschlachtdenkmal und zugleich die 81. des Denkmalchores. Unter Leitung von Philipp Goldmann präsentiert der Denkmalchor vokale Klangporträts aus fünf Jahrhunderten von Schütz, Bruckner, Schnittke, Rutter, Nystedt bis Gjeilo.
Der Tag: Ramelow wirbt für Jung und Leipziger FDP-Politiker wirbt für Kooperation mit der AfD
Burkhard Jung darf sich über den nächsten prominenten Unterstützer freuen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserThüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hat heute eine Wahlempfehlung für Oberbürgermeister Burkhard Jung ausgesprochen. Ebenfalls heute hat ein Leipziger FDP-Politiker eine Empfehlung für eine „pragmatische Kooperation“ mit der AfD ausgesprochen. In Döbeln wurden derweil drei Männer wegen eines Angriffs auf ein AfD-Büro verurteilt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 27. Februar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Der Stadtrat tagte: Polizeiverordnung mit großer Mehrheit beschlossen + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat hat am Mittwoch, den 26. Februar, die neue Polizeiverordnung beschlossen. Linke und Grüne konnten sich mit einigen Änderungsanträgen durchsetzen, die unter anderem den Umgang mit Obdachlosen, Bettlern und umweltfreundlicher Straßenkreide betreffen. Die alte Polizeiverordnung war bereits zehn Jahre alt.
L-IZ-Ticketverlosung: Moka Efti Orchestra im Frühjahr im Felsenkeller Leipzig

Foto: PR

Für alle LeserIm Januar lief die dritte Staffel der Erfolgsreihe „Babylon Berlin“ an. Pünktlich zur Wiederauferstehung dieses literarischen „deep cuts“ in die Geschichte des bunten Moloch Berlins Ende der Zwanzigerjahre des 20. Jahrhunderts geht das Moka Efti Orchestra wieder auf Tournee. Das Orchester, das den Soundtrack für die Fernsehserie liefert, ist mit der litauischen Schauspielerin und Performerin Severija Janušauskaitė auf den Bühnen zu sehen. Am 22. März ist die Entertainerin im Leipziger Felsenkeller zu sehen. Gemeinsam mit dem Veranstalter Semmel Concerts verlost die L-IZ unter allen Freikäufer/-innen 2x2 Freikarten.
Opernsaison 2020/21: Wagner hoch zehn!
Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserDie Oper Leipzig hat am Donnerstag ihre Pläne für die Saison 2020/21 vorgestellt. Das Publikum darf sich genreübergreifend auf zwölf Premieren am Augustusplatz und im runderneuerten Haus Dreilinden freuen, das im Dezember mit einem Festakt wiedereröffnet werden soll. Das musikalische Spektrum reicht dabei vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt des Spielplans steht ein Leipziger Komponist.