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Großer Trauermarsch für aussterbende Arten auf dem Wave-Gotik-Treffen

Anlässlich des weltweiten Artensterbens rufen WGT-Guide und Extinction Rebellion Leipzig zu einem großen Trauermarsch durch die Leipziger Innenstadt auf.

Laut einem aktuellen Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) sind in den kommenden Jahren und Jahrzehnten rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht. Ursache für das akute Massensterben sind sowohl der Klimawandel als auch die industrielle Landwirtschaft und weitere menschgemachte Umweltveränderungen.

WGT-Guide und Extinction Rebellion Leipzig rufen daher zu einem großen Trauermarsch für aussterbende Arten durch die Leipziger Innenstadt auf. Mit der Aktion soll auf die fortschreitende ökologische Krise aufmerksam gemacht werden, welche, obwohl hinlänglich bekannt von unserer Gesellschaft nur allzu gerne verdrängt wird.

Geplant ist der Marsch für Pfingstmontag, den 10.06.2019 und beginnt um 13 Uhr am Bayrischen Bahnhof. Nach den ersten Redebeiträgen wird sich der Aufzug quer durch die Innenstadt bis zum Willy-Brand-Platz bewegen und macht dabei immer wieder für kurze Redebeiträge halt. Neben Umweltaktivisten werden auch Wissenschaftler zu Wort kommen — darunter der bekannte Forensiker Dr. Mark Benecke.

Der Trauermarsch wird zeitgleich zum Wave-Gotik-Treffen stattfinden, welches jährlich rund 20.000 Besucher anzieht. Alle Treffen-Besucher sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Teilnehmer werden gebeten, in schwarzem Trauerflor zu erscheinen. Symbolisch für die sterbenden Arten wird ein schwarzer Sarg vorweg getragen.

Über WGT-Guide

Der WGT-Guide ist eine Smartphone-App, die Besuchern des alljährlichen Wave-Gotik-Treffens in Leipzig bereits seit 2011 das Leben leichter macht. Die App ist für Android-, Apple- und Amazon-Geräte verfügbar.

Neben der Künstlerliste sowie dem vollständigen Festivalprogramm (inklusive aller bekannten Rahmenveranstaltungen) bietet die App eine mehrstufige Bewertungsfunktion, mit welcher sich Treffen-Besucher mühelos ihr persönliches WGT-Programm zusammenstellen können.
Über eine Facebook-Integration lässt sich zudem anzeigen, für welche Künstler, Händler und Veranstaltungen die eigenen Freunde sich interessieren.

Wer möchte kann sich von WGT-Guide zusätzlich seine persönliche WGT-Playlist auf Spotify generieren lassen.

Über Extinction Rebellion

Extinction Rebellion ist Teil einer internationalen Bewegung, die 2018 in Großbritannien begann. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass die Menschheit vor einer ökologischen Krise dramatischen Ausmaßes steht, die schon jetzt zahlreiche Ökosysteme vernichtet und in den kommenden Jahrzehnten bis zum Aussterben der Menschheit führen kann.

Weil die Regierungen weltweit darin versagten, angemessen auf diese Bedrohung zu reagieren, ruft die Bewegung zur gewaltfreien Rebellion auf, um wirksame Maßnahmen zur drastischen Reduktion von Treibhausgasemissionen und zum Schutz von Ökosystemen durchzusetzen. Auf diese Weise soll zugleich Druck auf die Machthaber ausgeübt und die Öffentlichkeit gleichzeitig auf die Folgen der ökologischen Krise aufmerksam gemacht werden.

In Deutschland haben sich seit November 2018 zahlreiche Ortsgruppen gebildet, in denen sich Menschen aller Altersgruppen engagieren. Die Bewegung stellt drei Kernforderungen: Erstens muss die Regierung die volle Wahrheit über die ökologische Krise offenlegen und gemeinsam mit den Medien die absolute Dringlichkeit des Wandels an die gesamte Bevölkerung kommunizieren.

Zweitens muss die Regierung die notwendigen Maßnahmen verbindlich ergreifen, um die Netto-Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2025 auf null zu reduzieren und das allgemeine Niveau des Ressourcenverbrauchs zu senken. Drittens soll eine Bürger*innenversammlung einberufen werden, welche diese Maßnahmen fortan begleitet und gewährleistet, dass der Wandel gerecht und demokratisch abläuft.

Link zum Event:

Links zu beteiligten Organisationen:

Zählen, was zählt – NABU startet zweiten Insektensommer

MelderDemoMark BeneckeArtensterbenWGT
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Da hat Volker sich wohl verschrieben. Foto: Marko Hofmann

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