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Sachsen vertieft den Dialog mit Akteuren aus dem schwedischen Gesundheitswesen

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
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    Am zweiten Tag der Delegationsreise in Schweden hat sich Gesundheitsministerin Barbara Klepsch heute (12. Juni 2019) darüber informiert, wie E-Health-Maßnahmen in Schweden konkret umgesetzt werden. Im Rahmen dessen hat die sächsische Delegation unterschiedliche öffentliche Institutionen aus dem schwedischen Gesundheitswesen sowie Akteure aus der Wirtschaft und Forschung besucht.

    Im schwedischen Ministerium für Gesundheit und Soziales („Socialdepartement“) hat sich Gesundheitsministerin Barbara Klepsch mit der Abteilung für Internationales und EU-Angelegenheiten über den grundlegenden Aufbau, aber auch den Herausforderungen des schwedischen Gesundheitssystems ausgetauscht.

    Beim Besuch der schwedischen E-Health-Behörde „e-hälsomyndigheten“ wurde der Delegation die offizielle E-Health-Strategie „Vision e-hälsa 2025“ des Landes vorgestellt und darüber diskutiert, wie die Behörde die Digitalisierung im schwedischen Gesundheitswesen umsetzt.

    „Ich bin beeindruckt, wie Schweden mit ihrer E-Health-Strategie die Digitalisierung bereits seit 2006 vorantreibt. Als Flächenländer mit dünnbesiedelten Regionen stehen Schweden und Sachsen vor ähnlichen Herausforderungen. Hier können wir wichtige Erkenntnisse für unsere Ambitionen im Bereich E-Health mitnehmen,“ so Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.

    Außerdem empfing heute der deutsche Botschafter, Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth, in seiner Residenz die sächsische Delegation sowie schwedische Partner aus dem Gesundheitswesen. Unter anderem tauschten sich dort sächsische und schwedische Unternehmen zu ihren Aktivitäten in der Gesundheitswirtschaft und insbesondere zum Thema E-Health aus.

    Einen Einblick in die schwedische Forschungslandschaft im Bereich E-Health erhält die sächsische Delegation heute Nachmittag an der Königlich Technischen Hochschule Stockholm, Schwedens größter technischen Universität. Neben der Präsentation von E-Health-Projekten aus unterschiedlichen Fachbereichen stellte die Universität ebenfalls das nationale Innovationsprogramm „MedTech4Health“ vor.

    Die Veranstaltung ist als Forum konzipiert, sodass sächsische Unternehmen in Kontakt mit Wissenschaftlern kommen können, um über neue digitale Lösungen im Gesundheitswesen und deren Geschäftspotential zu diskutieren.

    Ebenfalls für heute Nachmittag geplant ist die Besichtigung des E-Health-Unternehmens Cambio Healthcare Systems, das umfassende IT-Lösungen für Gesundheitsorganisationen liefert.

    Hintergrund zur Schwedens E-Health-Strategie und E-Health-Behörde:

    Mit der Strategie „Vision e-hälsa 2025“ will Schweden bis zum Jahr 2025 weltweit führend in der Digitalisierung des Gesundheitswesens werden. In den Prozess sind neben der schwedischen Regierung auch die Kommunalverwaltungen eingebunden. Die aktuelle Strategie wurde 2016 eingeführt; Schwedens erste E-Health-Strategie wurde bereits im Jahr 2006 ins Leben gerufen.

    Die E-Health-Behörde „e-hälsomyndigheten“ untersteht dem schwedischen Gesundheitsministerium und wurde im Jahr 2014 gegründet. Sie ist für das Register und die IT-Funktionen im Gesundheitswesen zuständig und betreut die nahezu vollständige digitale Ausstellung von Arzneimittelrezepten. Sie verantwortet ebenfalls die Umsetzung der schwedischen E-Health-Strategie und ist Partner der deutsch-schwedischen Innovationspartnerschaft im Bereich E-Health.

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