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Kundgebung: „Stop Deportation – Keine Abschiebungen nach Afghanistan!“

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    Am 26. August 2019 findet in Leipzig ab 17 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto "Stop Deportation - Keine Abschiebungen nach Afghanistan!" auf dem Kleinen Willy-Brandt-Platz statt. Anlässlich einer für den 27. August 2019 geplanten Sammelabschiebung ruft die Gruppe "Protest LEJ" zum Stopp der Abschiebungen und zu Solidarität mit den Betroffenen auf.

    Für das sofortige Ende aller Abschiebungen nach Afghanistan!

    „Der Bayerische Flüchtlingsrat hat Hinweise, dass am 27. August ein Abschiebeflug nach Kabul von einem deutschen Flughafen aus starten wird“, so Flo Linde für Protest LEJ. „Bereits am 30. Juli wurden Menschen vom Leipziger Flughafen aus in ein Land verschleppt, in dem sie zwischen die Fronten bewaffneter Gruppen geraten.“

    „Nur wenige Tage, nachdem in Kabul über 60 Menschen bei einem Terroranschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft getötet wurden, sollen wieder Menschen genau dorthin abgeschoben werden“, erklärt Flo Linde. „Allein im ersten Halbjahr 2018 verzeichnete die Stadt laut UN-Berichten 993 zivile Opfer von Terroranschlägen. Trotzdem, und obwohl Deutschen Staatsbürger*innen von Reisen dorthin abgeraten wird, stuft die Bundesregierung Afghanistan als ’sichere Region‘ ein.“

    Für Solidarität und ein Zusammenleben jenseits von Rassismus und Nationalismus!

    Protest LEJ ruft alle Leipziger*innen dazu auf, Solidarität zu zeigen. „Ob der Abschiebeflug am 27. August vom Flughafen Halle / Leipzig starten wird, ist uns nicht bekannt“, so Flo Linde. „Doch wir wollen die Stadtgesellschaft dafür sensibilisieren, dass Abschiebungen und mit ihnen einhergehende Rechtsverletzungen und behördliche Willkür keine Einzelfälle sind, sondern totgeschwiegene Normalität. Es war die Leipziger Polizei, die im April die Abschiebung eines jungen Afghanen fortsetzte, obwohl er bei ihrem Eintreffen versuchte, sich das Leben zu nehmen. Wir wollen all das nicht hinnehmen und stellen uns gemeinsam gegen diese menschenverachtende Praxis!“

    „Auch die Abschiebung eines jungen Mannes aus Leipzig nach Spanien Anfang Juli 2019 hat gezeigt, wie schnell und gewaltvoll es unsere Nachbar*innen treffen kann. Am Abend der Abschiebung haben jedoch auch hunderte Leipziger*innen gezeigt, dass sie das Handeln von Polizei und Behörden nicht hinnehmen“, schließt FLo Linde, „Wir rufen alle engagierten Menschen auf, nicht wegzusehen, sondern den Betroffenen von Rassismus und Abschiebung solidarisch zur Seite zu stehen. Für das Recht, seinen Aufenthaltsort selbst zu bestimmen und ein Zusammenleben jenseits von Menschenverachtung und Nationalismus!“

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