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Shortlist für Sächsischen Gründerinnenpreis 2020 steht fest

Mit der Veröffentlichung der Shortlist der Gründerinnen, unter denen der Sächsische Gründerinnenpreis 2020 schließlich vergeben wird, geht die Entscheidung um die Preisträgerinnen in die finale Phase. Die Bewerbungsfrist endete am 30. September 2019. Bis dahin haben sich 58 Gründerinnen beworben, damit blieb die Zahl der Bewerbungen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Am 4. Dezember fällt die Entscheidung der Jury, wer den Preis bekommt.

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: »Das Engagement sächsischer Gründerinnen zu würdigen und bekannt zu machen, ist mir ein außerordentlich großes Anliegen. Mir liegt der Sächsische Gründerinnenpreis, der mit 5.000 Euro für den ersten Platz und mit 2.000 Euro für den zweiten Platz dotiert ist, ganz besonders am Herzen. Auch für den diesjährigen Preis haben sich wieder viele starke Frauen beworben. Die Auswahl ist der Jury sehr schwer gefallen, da jede Unternehmerin einen Preis als Anerkennung für ihren mutigen Einsatz verdient hat.

Darüber hinaus haben die Geschäftsfrauen einen wichtigen Anteil an der Stärkung der sächsischen Wirtschaftslandschaft. Ich freue mich, dass wir in den vergangenen Jahren den Sächsischen Gründerinnenpreis deutlich aufwerten konnten. Mit unserer jährlichen Veranstaltung ‚Ladies Lunch’ sind wir dem Wunsch der Wettbewerbsteilnehmerinnen nach mehr Vernetzung gern nachgekommen. So hat sich inzwischen ein Netzwerk sächsischer Gründerinnen und Wirtschaftsfrauen gründen können, das immer mehr Interesse und Zulauf findet.

Darüber hinaus habe ich im Nachgang des Wettbewerbs viele der Teilnehmerinnen in ihren Unternehmen besucht und konnte mich vor Ort von den guten Geschäftsideen und dem großen Engagement überzeugen.«

Am 18. Januar 2020 wird der Preis, der in Form einer Pusteblume gehalten ist und jährlich durch die Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt wird, im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen.

Weitere Informationen: www.saechsischer-gruenderinnenpreis.de.

Shortlist Gründerinnenpreis 2020

Frau Heike Sußig
Fa. AKA Kunststoffrohrleitungssysteme GmbH
Nach mehrjähriger Berufserfahrung wollte sich die studierte Bauingenieurin Heike Sußig neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Im Jahr 2017 wurde sie angestellte Geschäftsführerin bei der AKA Kunststoffrohrleitungssysteme GmbH. Ein Jahr später übernahm sie das Unternehmen. In kleinen Schritten möchte sie den Betrieb von einem Handelsunternehmen zu einem Unternehmen mit Konzentration auf Wertschöpfung in der Fertigung umstrukturieren. Dass dieser Ansatz erfolgsversprechend ist, wird deutlich: bereits im ersten Jahr der Übernahme schrieb die AKA Kunststoffrohrleitungssysteme GmbH erstmals seit 2014 wieder schwarze Zahlen.

Frau Anka Unger
Fa. Udi Dämmsysteme GmbH
Jedes Haus hat seine Geschichte und fordert unterschiedliche Ansätze an das Dämmsystem. Das weiß Anka Unger und gründete 2017 die Udi Dämmsysteme GmbH. Für ein wohngesundes Raumklima setzt das Unternehmen auf umweltfreundliche, innovative Dämmstoffe aus Holzfasern und arbeitet kontinuierlich an neuen Produktideen und Systeminnovationen.

Frau Katrin Pflugfelder
Fa. Allegro Packets GmbH
In der heutigen Arbeitswelt ist es schon fast lebensnotwendig, dass der Computer und seine Verbindung zum Server jederzeit funktionieren. Ist dies einmal nicht der Fall, müssen Admins schnell auf Fehlersuche gehen und diese beheben. Um diesen Prozess zu erleichtern, entwickelte die Allegro Packets GmbH ein Tool zur schnelleren Fehlersuche. Diese Hardware ist deutlich kleiner und günstiger als vergleichbare Konkurrenzprodukte und ist so für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich. Derzeit baut das Unternehmen ein internationales Vertriebspartnernetzwerk auf.

Frau Deborah Hey
Fa. MotoSoul Resort GmbH
Deborah Heys MotoSoul Resort ist das erste Full-Service-Resort, das explizit für Motorradfans entwickelt und gebaut wurde. Gutes Essen, Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Touren vereinen sich im Schloss Mutzschen. In ihrem Resort nach amerikanischem Vorbild holt die aus Amerika stammende Gründerin ein Stück ihrer Heimat nach Sachsen.

Frau Jeanette Schmidt und Frau Henriette Grewling
Fa. SAUBERKASTEN – Schmidt Grewling GbR
SAUBERKASTEN das sind Jeanette Schmidt und Henriette Grewling. Die beiden Frauen produzieren Alternativen zu gängigen Putzmitteln, die Umwelt und Gesundheit weniger belasten. Im Zentrum ihres Geschäftsmodells stehen Do-it-yourself-Sets, mit deren Hilfe sich die Kunden Reiniger, Waschmittel oder auch Deodorants herstellen können. Produziert werden die Sets von regionalen Werkstätten. Über ihren Onlineshop werden sie vertrieben.

Frau Sabine Wiesmann
Fa. FINDIG – Die Projektdienstleister GmbH & Co. KG
Mit FINDIG – Die Projektdienstleister GmbH & Co. KG gründete Sabine Wiesmann ein Unternehmen, das branchenübergreifend in den Sparten technische Infrastruktur und Wasserwirtschaft Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Kommunen entwickelt. In individuellen Beratungen entstehen innovative Energiesparkonzepte für die Kunden. Mit ihren Ideen und Konzepten leistet FINDIG einen signifikanten Beitrag zur Energiewende.

Frau Sandy Fiedler
Fa. Konditorei & Bäckerei Fiedler
Die Konditorei & Bäckerei Fiedler existiert in Chemnitz bereits in fünfter Generation und wird seit 2018 von Sandy Fiedler geführt. Sie verbindet traditionelles Handwerk mit neuen Ideen aus der französischen Patisserie und einer Prise australischer Gelassenheit. Beides hat sie von Auslandsaufenthalten mitgebracht. Zur Vereinfachung betrieblicher Prozesse setzt Sandy Fiedler auf die Digitalisierung ohne dabei ihre Mitarbeiter aus dem Blick zu verlieren.

Frau Maryna Talalayeva
Fa. Fremdsprachenschule for everyone GmbH
Englisch, Spanisch, Russisch, Japanisch oder Deutsch als Fremdsprache: In Maryna Talalayevas Fremdsprachenschule for everyone GmbH unterrichten Dozenten und Dozentinnen mit viel Herzblut. Innerhalb von fünf Jahren hat sich ihre Schule zu einem Unternehmen mit Millionenumsatz, drei Standorten und mehr als 30 Beschäftigten entwickelt. Zwei weitere Standorte in Leipzig und Berlin sind in Planung.

MelderGründerinnenpreis 2020
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SC DHfK Leipzig vs. Lemgo Lippe 32:32 – Torreiche Partie erst gedreht, dann Punkte geteilt
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Für alle LeserMit vielen technischen Fehlern starteten die Leipziger in die erste Partie nach ungewollter Sars-Cov2-Pause. Die längere Trainingsphase mit dem Nachwuchs brachte zwar auch neue Defensivvarianten, doch im Angriff wirkten die Männer von André Haber noch ungeordnet. Aufgrund einiger personeller Engpässe, auch durch Nachwirkungen des Virus, kam ab der 20. Minute auch „Hexer“ und Torwarttrainer Milos Putera noch einmal zu einem Bundesliga-Einsatz. Der gleichzeitig eingewechselte Finn-Lucas Leun konnte bei seinem Debüt tolle Akzente setzen.
Der Stadtrat tagte: Antrag der Linksfraktion zur Aufarbeitung der Leipziger Kolonialgeschichte beschlossen + Video
Juliane Nagel (Linke) am 8. Juli 2020 im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Juliane Nagel (Linke) . Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEigentlich gab es keinen wirklichen Konflikt zwischen Kulturdezernat und Linksfraktion beim Thema Aufarbeitung der Leipziger Kolonialgeschichte, auch wenn das Kulturdezernat extra einen langen alternativen Verwaltungsstandpunkt schrieb. Doch manchmal geht es tatsächlich um ein politisches Signal. Die Mehrheit bekam in der Ratsversammlung am 12. November die Neufassung des Linke-Antrags „Leipziger Kolonialgeschichte in die Erinnerungskultur aufnehmen“. Und das nach eine sehr erhellenden Diskussion.
Am 25. November leuchtet Leipzig orange und setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Neues Rathaus bei Nacht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGeschlechterspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat in Corona-Zeiten weiter zugenommen, auch in Deutschland. Mit Leuchtaktionen in über 100 Städten und Kommunen macht das Frauennetzwerk Zonta am Mittwoch, 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, auf diese Menschenrechtsverletzung aufmerksam. Auch in Leipzig.
Fahrgastverband PRO BAHN: Öffentlichen Verkehr nicht grundlos schlechtreden
Abellio bei der Fahrt durch die Elsteraue. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war schon verblüffend, wie schnell nach Verhängung des ersten Shutdowns im Frühjahr die Ratschläge selbst aus der Politik kamen, die nahelegten, dass der ÖPNV gefährlich wäre und der Umstieg aufs Automobil eine Frage der Gesundheit. Ratschläge, die es – direkt oder indirekt – immer noch gibt. Als wäre das eine prima Gelegenheit, die Verkehrswende gleich mal wieder rückgängig zu machen. Der Fahrgastverband PRO BAHN ist jedenfalls höchst irritiert.
Der 157 Millionen Euro teure Neubau des St. Georg soll bis 2027 stehen
Scheckübergabe: Wolf-Dietrich Rost (MdL CDU); Dr. Iris Minde (GF Klinikums St. Georg); Staatministerin Petra Köpping (Sächsisches Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt), Claudia Pfefferle (GF Klinikum St. Georg), Torsten Bonew (Finanzbürgermeister Stadt Leipzig / Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums). Foto: Felix Kurtze, Klinikum St. Georg

Foto: Felix Kurtze, Klinikum St. Georg

Für alle LeserAm Freitag, 20. November, überreichte Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Fördermittelbescheid in Höhe von 101,7 Millionen Euro an das Klinikum St. Georg und gab somit grünes Licht für den neuen Zentralbau II, das größte Bauvorhaben in der Geschichte des Klinikums.