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Martin Dulig zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau

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    Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Am 75. Jahrestag der Befreiung gedenkt die SPD Sachsen der Opfer des Holocaust. Dazu ein Statement von Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen und zweiter stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: „Am heutigen Tag gedenken wir der Opfer des Holocaust. Für uns muss jeden Tag und besonders heute klar sein: So etwas darf sich nicht wiederholen. Niemals wieder. Das ist unsere Verantwortung und die aller nachfolgenden Generationen.“

    „Wenn heute Menschen wieder anfangen einzuteilen, welche Leben schützenswert sind und welche nicht, dann macht mich das wütend und betroffen. Bundespräsident Steinmeier hat es in seiner Rede in Yad Vashem auf den Punkt gebracht. Genau solche Vorbilder brauchen wir in unserer Gesellschaft.

    Weil unsere Geschichte unsere Verantwortung ist, werden wir nie aufhören, zu erinnern, zu mahnen und zu kämpfen. Der Kampf für eine freiheitsliebende und eine demokratische Gesellschaft muss jeden Tag aufs Neue geführt werden. In Zeiten, in denen rechten Kräfte wieder auf dem Vormarsch sind, wo jüdisches Leben in Deutschland bedroht wird, wo Morddrohungen an politische und zivilgesellschaftliche Persönlichkeiten ausgesprochen werden, wo nicht einmal vor Mord Halt gemacht wird, ist es unser aller Aufgabe, Politik und Zivilgesellschaft, uns dagegen zu wehren. Wir müssen wieder zueinander finden und aufeinander zu gehen. Wir müssen besser aufeinander aufpassen.

    Es ist Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass rechte Straftaten und Hasskriminalität aufgearbeitet und die Täter zur vollen Rechenschaft gezogen werden. Es gilt, verfassungsfeindliche Strukturen frühzeitig zu erkennen, sie zu verbieten und gegen sie vorzugehen. Jedem, der versucht zu verharmlosen oder zu relativieren, stellen wir uns entschieden entgegen. Wenn es ein Vermächtnis von Auschwitz gibt, dann ist das die besondere Achtung der Vielfalt, Toleranz und Mitgefühl in einer pluralistischen Gesellschaft. Dafür werden wir weiterhin jeden Tag kämpfen.“

     

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