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Tag der Archive widmet sich den Aspekten der Kommunikation

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    Der bundesweite Tag der Archive am 7. März steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“. Die sieben teilnehmenden Archive aus Leipzig befassen sich daher mit den vielfältigen Facetten der Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart.

    Am Aktionstag öffnen sie ab 10 Uhr ihre Türen für die Besucher und präsentieren – kostenfrei – Führungen, Ausstellungen, Vorträge und Archivalien rund um Schrift und Schreibmittel, politische und private Kommunikation sowie technische Innovationen und Verbreitungswege.

    Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning sagt: „Kommunikationsmittel haben die Geschichte der Menschheit verändert – Schriftstücke haben Kriege ausgelöst, Bilder von großen Errungenschaften der Menschheit berichtet, Reden Menschen in Freude versetzt. Und trotzdem ist Kommunikation vergänglich, wovon tote Sprachen wie Latein oder auch Datenträger wie Magnetband, Diskette und VHS zeugen. Einzig das Papier scheint bislang alles zu überdauern. Mit dem Tag der Archive wird auf diese Vergänglichkeit hingewiesen, die angesichts sozialer Medien noch präsenter geworden ist.“

    Stadtarchivdirektor Dr. Michael Ruprecht betont: „Kommunikation heute ist so schnell wie nie. Verlässlichkeit und Wissenschaftlichkeit ist dabei weniger wichtig als der Wunsch, ständig und überall kommunizieren zu können, jederzeit verfügbar zu sein. Gerade der Blick in die Archive führt uns diesen Paradigmenwechsel vor Augen und zeigt uns die heutige Datenflut auf. Die Archive müssen sich diesen Änderungen stellen, müssen die neuen Kommunikationswege und -daten konservieren und in Zukunft bereitstellen. Das ist eine enorme Herausforderung.“

    Auf Initiative des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. findet der Tag der Archive seit 2004 aller zwei Jahre statt. In Leipzig sind dabei neben dem Stadtarchiv auch das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., das Archiv für Geographie des Leibnitz-Instituts für Länderkunde, das Louise-Otto-Peters-Archiv, das Sächsische Staatsarchiv, das Sächsische Wirtschaftsarchiv sowie das Stasi-Unterlagen-Archiv vertreten.

    Aus dem Programm:
    Eine Ausstellung im Stadtarchiv widmet sich dem Wandel der Kommunikationsträger: Vom Poesiealbum über Feldpostbriefe bis hin zur Stenographie. In einer Schreibwerkstatt lernen Besucher zudem, einen Brief in Sütterlinschrift zu verfassen, zu falten und mit Siegel zu verschließen.

    Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. zeichnet nach, wie die Kommunikation zwischen Oppositionellen verlief – ohne Telefon, Copyshop und Internet, dafür unter dem Druck, entdeckt zu werden.

    Das Archiv für Geographie des Leibnitz-Instituts für Länderkunde zeigt Originalunterlagen reisender und schreibender Forscher: ihre Briefe, Tagebücher und Telegramme. Aber es zeigt auch, wo Postkarten aus Leipzig landeten und was sie erzählten.

    Das Sächsische Wirtschaftsarchiv e.V. präsentiert etwa ein hoch innovatives Verfahren zur Digitalisierung – Besucher können hier mitgebrachte Dokumente nahezu berührungsfrei scannen lassen.

    Weitere Informationen gibt es online unter www.tagderarchive.de.

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