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13.000 Funklöcher sind nicht nur ein Nachteil für die betroffenen Menschen

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    Eine schriftliche Anfrage der Linken Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Anlage) hat ergeben, dass es in Sachsen immer noch 13.000 Funklöcher gibt. Am stärksten betroffen sind die Landkreise Görlitz, Erzgebirge, Sächsische Schweiz / Osterzgebirge, Nordsachsen und Bautzen.

    Nico Brünler, in der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag zuständig für Digitalisierung, erklärt: „Sachsen ist leider immer noch ein Entwicklungsland in Sachen Digitalisierung. Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass eine schnelle Anbindung ans Netz elementar für die weitere gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung ist.

    Wenn private Anbieter sich verweigern, muss es endlich erste Schritte dahin geben, dass Sachsen die Löcher selbst stopft. Ein Internetzugang gehört zu den Grundbedürfnissen und kann nicht dem Markt überlassen werden. Deshalb sollte der Freistaat auch endlich eine Landesgesellschaft zum Netzausbau gründen.“

    Seine Fraktionskollegin Antje Feiks, zuständig für Netzpolitik und ländliche Regionen, fügt hinzu: „Gerade derzeit in der Corona-Pandemie wird deutlich, wie notwendig ein gleichwertiger und flächendeckender Zugang zum Internet ist. Schulen verschicken via Mail die Aufgaben, Firmen mussten kurzfristig auf Onlinekommunikation und -handel umsteigen, viele Beschäftigte arbeiten zu Hause.

    Das alles geht nur mit der entsprechenden Infrastruktur. Wer gerade nicht oder nur sehr langsam ins Netz gehen kann, ist auch von der Krise umso stärker betroffen. Der Freistaat muss endlich nachsteuern.“

    Mittwoch, der 15. April 2020: Kontaktverbote bleiben, Schulen und Geschäfte öffnen wieder

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