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Sachsen stabilisiert seine Beteiligungen aus dem Corona-Bewältigungsfonds

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    Zur Sicherung der Existenz seiner Beteiligungen und um wichtige Funktionen in der Daseinsfürsorge des Freistaates Sachsen nicht zu gefährden, werden insgesamt 71,6 Millionen Euro aus dem Corona-Bewältigungsfonds bereitgestellt. Dem hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages in seiner heutigen Sitzung zugestimmt.

    Mit den Geldern sollen coronabedingte Einnahmeausfälle und zusätzliche finanzielle Belastungen, die die Beteiligungsunternehmen nicht selbst durch andere Maßnahmen ausgleichen können, abgefedert werden. Nicht zuletzt um Insolvenzrisiken vorzubeugen.

    Besonders betroffen sind durch Schließungen und Veranstaltungsabsagen vor allem die Kulturbeteiligungen, unter anderem die landeseigenen Schlösser und Burgen oder die Landesbühnen, und die Infrastrukturbeteiligungen wie die Leipziger Messe sowie aufgrund des ausbleibenden Passagierflugaufkommens die Mitteldeutsche Flughafen AG.

    „Der Freistaat hat hier eine große Verantwortung als Gesellschafter. Relevante Infrastruktur aufrecht zu erhalten, kulturelle Angebote und historisches Erbe zu sichern, ist für uns eine selbstverständliche Verpflichtung. Wir stehen zu unseren Beteiligungen und unterstützen sie in dieser Ausnahmesituation, um die Gesellschaften leistungsfähig zu halten und natürlich auch, um Arbeitsplätze zu sichern“, so Finanzminister Hartmut Vorjohann.

    Der Freistaat Sachsen ist an 30 sächsischen Unternehmen unmittelbar beteiligt. Mit 5.480 Beschäftigten sind diese Beteiligungen mit Sitz im Freistaat Sachsen ein wichtiger Arbeitgeber.

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