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Wendig, schnell und kostenlos: Inzwischen 23 Freie Lastenräder in Sachsen

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    Sie sind vielseitig einsetzbar, vom Kindertransport bis zum Großeinkauf im Baumarkt: Transporträder sind die Trendmobile der Fahrradbranche und auch im Straßenbild deutscher Städten immer öfter zu sehen. Mittlerweile können in Sachsen 23 so genannte freie Lastenräder kostenlos gebucht werden, die meisten bietet der ADFC an.

    Nicht nur bei der Zustellung von Post und Päckchen spielen die umweltfreundlichen Transporter eine wachsende Rolle. Sie sind in ganz unterschiedlichem Auftrag unterwegs: Vom Imker bis zum Theaterprojekt gibt es unzählige Dienstleistungen und Ideen, die mit einem Lastenrad preiswerter, praktischer und einfacher funktionieren.

    Besonders auf kurzen Strecken sind die zwei- oder dreirädrigen Alleskönner im städtischen Raum unschlagbar. Mit Elektroantrieb können Transporträder Autos sogar auf längeren Strecken ersetzen und komplett überflüssig machen. Wer die Vorzüge der CO2-neutralen Transporter ausprobieren möchte, für den sind Freie Lastenräder ein interessantes Angebot.

    „Seit einigen Jahren betreibt der ADFC in Sachsen mehrere Sharing-Initiativen, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Viele Menschen wollen einmal eine Fahrt mit dem Lastenrad ausprobieren und sind auf der Suche nach einer Transportalternative zum Auto.“ Sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Sachsen (ADFC).

    In Dresden erfüllt seit März 2016 die Lastenrad-Initiative „Frieda und Friedrich“ diesen Zweck. Die insgesamt 16 Räder können in der ganzen Stadt ausgeliehen werden. Als Verleihstationen fungieren Fahrradläden, Bio-Märkte, ein Baumarkt und ein Sportgeschäft in der Dresdner Innenstadt und in Radebeul. LARA heißt das Verleih-Angebot des ADFC Leipzig mit drei Lastenrädern im Angebot. Auch in Chemnitz bietet der ADFC zwei Lastenräder zum Verleih. Carlos und Karli sind zwei besondere und eher seltene Exemplare, beide mit einem Elektromotor zur Unterstützung. Auch in Bischofswerda stehen zwei Lastenräder zur freien Nutzung zur Verfügung.

    Die Sharing-Initiativen werden auf kostenloser Basis angeboten, eine freiwillige Spende ist jedoch gerne gesehen – für die Wartung und Instandhaltung der Räder und den organisatorischen Aufwand.

    Bei freien Lastenrädern üblich: Jedes Rad hat einen eigenen Namen. Auch sonst unterscheiden sich die Räder voneinander. Ob das Fahrrad zwei oder drei Räder hat, ob der Fahrer auf einen Elektroantrieb zurückgreifen kann und wie viel Zuladung möglich sind: „Die Auswahl an unterschiedlichen Rädern ist inzwischen sehr groß.“

    Meist kann ein Lastenrad ohne Elektroantrieb bis zu 100 kg transportieren. Manche Räder mit elektrischer Unterstützung transportieren sogar deutlich mehr. Besonders fantasievoll tritt die „Generationenrikscha“ ins Bild, ausgestattet mit Anschnallgurten, einem Baldachin und einem Geländer zum besseren Einsteigen. Das Dresdner Verleihangebot „Frieda und Friedrich“ stellt dieses ganz besondere Vehikel zur Verfügung, welches auch weniger mobile und ältere Personen ermöglicht, einen Rad-Ausflug zu machen.

    Warum Cargo Bikes?

    Lastenräder sind vielseitig einsetzbar: Ob für den Kindertransport, den Einkauf oder den kleinen Umzug. Die Idee dahinter: Mehr Menschen eine umweltfreundliche Alternative jenseits von Stau und Auto aufzeigen und dabei Städte für Menschen gestalten, in denen nicht alle Straßen von Autos zugeparkt werden, und in denen eine gesteigerte Luftqualität und eine geringere Klimabelastung herrschen.

    Donnerstag, der 27. August 2020: Schärfere Corona-Auflagen und Polizei-Kontrollen in Leipziger Restaurants

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