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10 Burgen und Schlösser in der Region Leipzig, die man gesehen haben sollte

Sachsen ist ein Land der Schlösser und Burgen: Wo einst Könige residierten und Ritter rauften, kann man heute sächsische Geschichte erleben. Besonders die Region Leipzig weist eine große Dichte an imposanten Burgen, prunkvollen Schlössern und Herrenhäusern inmitten einer abwechslungsreichen Natur- und Flusslandschaft auf. Besucher können an verschiedenen Standorten den Architektur- und Kulturgeschmack der vergangenen Jahrhunderte bestaunen. Hier eine Übersicht von zehn Burgen, Schlössern und Herrenhäusern, die einen Besuch lohnen.

Schloss Colditz

Herrschersitz, Jagdschloss, Witwenresidenz – als Wahrzeichen der gleichnamigen Stadt thront Schloss Colditz auf einem Felssporn oberhalb der Zwickauer Mulde und prägt das Stadtbild mit seiner imposanten Erscheinung. Das ursprüngliche Residenz- und Jagdschloss blickt auf eine fast 1000-jährige Geschichte zurück. Im Herzen von Sachsen gelegen, zählt es zu den ältesten Schlössern des Freistaates.

Schloss Colditz. Foto: Andreas Schmidt

Schloss Colditz. Foto: Andreas Schmidt

Mit seinen weißen Giebeln gilt es als eines der schönsten mitteldeutschen Renaissance-Baudenkmäler des 16. Jahrhunderts und ist nicht nur bei Geschichtsinteressierten ein beliebtes Ausflugsziel. Internationale Bekanntheit erlangte das Schloss durch die Nutzung als Kriegsgefangenenlager für hochrangige Offiziere der Westalliierten während des Zweiten Weltkrieges. Über deren spektakulären Ausbruchsversuchen informiert das Fluchtmuseum im Beamtenhaus.

Barockschloss Delitzsch

Inmitten der Delitzscher Seenlandschaft liegt die herrschaftliche Schlossanlage des Barockschlosses Delitzsch. Wilhelm I. von Meißen ließ das Schloss als Teil einer mittelalterlichen Wasserburg errichten. In den folgenden Jahrhunderten wurde es in Etappen mehrfach umgestaltet. Als Damenschloss aus dem 17. Jahrhundert war es lange Zeit Witwenresidenz und auch eine beliebte Reiseresidenz für sächsische Fürsten. Noch heute beeindruckt der barocke Schlossgarten, der nach französischem Vorbild liebevoll angelegt wurde.

Barockschloss Delitzsch. Foto: Kathleen Schaaf

Barockschloss Delitzsch. Foto: Kathleen Schaaf

In dem ursprünglich als mittelalterlicher Wehrturm errichteten Schlossturm informiert eine Ausstellung auf mehreren Etagen über die Stadtgeschichte. Der 50 Meter hohe Turm lädt Besucher außerdem zu einer Aussicht über Stadt und Umgebung ein. Alljährlich im Mai lässt das Delitzscher Schlossfest mit Konzerten, Lesungen und Tanzaufführungen die Geschichte des Barockschlosses wieder auferstehen.

Burg Gnandstein

Eine Burg wie aus dem Bilderbuch – in Gnandstein kann man guten Gewissens mit diesem Slogan werben, denn schon mehr als 800 Jahre prägt sie als Sachsens besterhaltene Wehranlage mit ihrem markanten Turm das Kohrener Land. Das imposante Bauwerk wurde einst von treuen Gefolgsleuten des wettinischen Fürstenhauses errichtet.

Burg Gnandstein. Foto: Andreas Schmidt

Burg Gnandstein. Foto: Andreas Schmidt

Heute prägen der hohe Bergfried, mächtige Schutzmauern, Torhaus und Turmhof, Wehrgänge und Wohngebäude und nicht zuletzt der Palasbau ihr Antlitz. Verschiedene Themenführungen laden zu Entdeckungstouren durch die alten Gemäuer und in den historischen Burggarten ein.

Schloss Hartenfels

Als einzig erhaltenes Schloss der deutschen Frührenaissance steht Schloss Hartenfels in Torgau auf einem Plateau über der Elbe. 500 Jahre Reformationsgeschichte schlummern in den Gemäuern des architektonischen Meisterwerkes, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde und vielen sächsischen Kurfürsten als Haupt- und Nebenresidenz diente.

Schloss Hartenfels. Foto: Andreas Schmidt

Schloss Hartenfels. Foto: Andreas Schmidt

Das Schloss beherbergt heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Schlosskapelle, die 1544 von Martin Luther eingeweiht wurde sowie den Wendelstein und den Hausmannsturm im Innenhof, die beide Teil der Repräsentationsarchitektur des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen sind.

Außerdem verleihen ständig wechselnde Ausstellungen dem Ort eine überregionale Strahlkraft. Auf unterhaltsame Weise illustriert eine Dauerausstellung die Geschichte des Schlosses bis ins 18. Jahrhundert und dessen militärische Nutzung im 19. Jahrhundert.

Schloss Hubertusburg

Im Erholungsort Wermsdorf inmitten des Wermsdorfer Forstes liegt das Schloss Hubertusburg als eine der größten Jagdschlossanlagen Europas. Es wurde im Jahr 1752 errichtet und stellt eine der bedeutendsten Schlossanlagen des 18. Jahrhunderts in Deutschland dar. Bis zum Beginn des Siebenjährigen Krieges hielt der sächsische Kurfürst und polnische König August III. in dem prachtvoll ausgestatteten Schloss rauschende Feste ab.

Schloss Hubertusburg. Foto: Andreas Schmidt

Schloss Hubertusburg. Foto: Andreas Schmidt

Im Jahr 1761 wurde das imposante Schloss schließlich durch preußische Truppen geplündert und seines gesamten Inventars beraubt. In dem Gebäudeensemble befindet sich noch heute Sachsens einzige Rokoko-Kapelle, die von außen eher unauffällig, von innen jedoch umso prunkvoller erscheint.

Im Rahmen einer öffentlichen Führung können Besucher von der dramatischen und wechselvollen Geschichte des prächtigen Schlosses erfahren und außerdem einige gut erhaltene und teils restaurierte Räume des „Sächsischen Versailles“ bestaunen.

Jagdhaus Kössern

Das im Stil eines großen Herrenhauses um 1709 errichtete Jagdhaus – oft auch als Jagdschloss bezeichnet – gilt als herausragendes Kleinod barocker Baukunst im Muldental nahe der Stadt Grimma. Schon von Weitem erblickt man das hohe Mansarddach und die reich bemalte Fassade. Das Foyer im Erdgeschoss wird von vier Säulen getragen, um den Ausblick in den großen Garten zu ermöglichen.

Jagdhaus Kössern. Foto: Luise Karwofsky

Jagdhaus Kössern. Foto: Luise Karwofsky

Eine gut erhaltene und weitläufige Treppe führt in das Obergeschoss, in dem ein herrschaftlicher Festsaal, üppiger Stuck und große Deckengemälde die Besucher erwarten. Führungen in historischer Kostümierung und besondere Konzerte der „BurgenLandKlänge“ zählen zum vielfältigen Programm, das man bei einem Besuch im Jagdhaus Kössern erleben kann.

Burg Kriebstein

Die Burg Kriebstein thront als Turmburg mit Ringwall über Kriebstein am Fluss Zschopau und wurde im 14. Jahrhundert als Wohn- und Herrschaftssitz errichtet. Sie liegt am Lutherweg Sachsen im Zentrum der Städtedreiecks Dresden-Chemnitz-Leipzig und gilt als schönste Ritterburg Sachsens. Höhepunkte bei einer Besichtigung sind der monumentale Wohnturm vom Keller bis zum historisch erhaltenen Dachgeschoss, die Burgkapelle mit wertvollen Malereien von 1440 und das „Kriebsteinzimmer“ mit seinen dekorativen Wandmalereien.

Burg Kriebstein. Foto: Andreas Schmidt

Burg Kriebstein. Foto: Andreas Schmidt

Eine umfangreiche Dauerausstellung und wechselnde Sonderausstellungen im Museum der Burg Kriebstein präsentieren die 600-jährige Geschichte des spätgotischen Bauwerkes. Das gemütliche Burgcafé „Zum Hungerturm“ lädt zum Verweilen ein.

Burg Mildenstein

Bereits von Weitem erblickt man auf steil abfallenden Felsen die wuchtigen Mauern der Burg Mildenstein, die sich seit mehr als 1000 Jahren über dem Tal der Freiberger Mulde erheben. Die ehemalige Burg Leisnig war einst Reichsburg, Gerichtszentrum, Verwaltungssitz, Gefängnis und ist heute Besuchermagnet und kulturelles Zentrum der Stadt Leisnig.

Burg Mildenstein. Foto: Andreas Schmidt

Burg Mildenstein. Foto: Andreas Schmidt

Zu den ältesten erhaltenen Teilen gehören die romanische Kapelle und der Bergfried aus dem 12. Jahrhundert. Dieser wurde 1875 zu einem Aussichtsturm umgebaut und bietet den Besuchern einen eindrucksvollen Blick über die mittelalterliche Stadt und das Muldental.

Im Museum kann man in verschiedenen Ausstellungen unter anderem die Geschichte der Burg und historisch bedeutsame Fundobjekte entdecken. Wanderbegeisterte können die Burg über den nahegelegenen Muldental-Wanderweg erreichen.

Schloss Rochlitz

Stolz und geheimnisvoll wacht das Schloss Rochlitz über die gleichnamige Stadt. Die ehemalige Reichsburg wurde Mitte des 10. Jahrhunderts erbaut und blickt auf eine 1000 Jahre alte Geschichte von Kaisern, Königen und Fürsten zurück. Auch Herzogin Elisabeth von Rochlitz – eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Reformation in Sachsen – hatte ihren Sitz auf Schloss Rochlitz.

Schloss Rochlitz. Foto: Andreas Schmidt

Schloss Rochlitz. Foto: Andreas Schmidt

Bei einem Rundgang kann man heute die imposanten Kreuzgewölbe der Schlosskapelle, das prächtig restaurierte Fürstenhaus und die 100 Quadratmeter große Schwarzküche besichtigen. Die zwei gewaltigen Türme lassen Schloss Rochlitz wie einen wehrhaften Dom erscheinen und laden zu einem Rundblick über Rochlitz und das Muldental ein. Als eine von 27 Stationen liegt das Schloss Rochlitz auf dem beliebten Lutherweg Sachsen.

Rittergut Trebsen

Das Schloss und Rittergut Trebsen liegt als eines der größten Rittergüter Sachsens in der gleichnamigen Stadt an der Mulde unmittelbar am Lutherweg Sachsen. Um 1494 erwarb Georg von Saalhausen das Trebsener Rittergut und begann mit dem Schlossbau, dessen Vorgängerbauten einst als Verteidigungsanlagen dienten. Über eine historische Brücke sind das Schloss und das Rittergut miteinander verbunden.

Rittergut Trebsen. Foto: Andreas Schmidt

Rittergut Trebsen. Foto: Andreas Schmidt

Ein großer Schlosspark ergänzt das Ensemble aus Rittergut und Schloss und lädt zu einem Spaziergang ein. In den zahlreichen Räumen des Schlosses gibt es ein gut erhaltenes Zellengewölbe, das aufgrund seiner besonderen Strukturen auch Diamantgewölbe genannt wird. Außerdem lädt der mit Efeu umrankte Innenhof zum Verweilen an der frischen Luft ein.

Der im Jahr 1992 gegründete Förderverein des Ritterguts Trebsen sorgte mit der Nutzbarmachung der Räumlichkeiten für eine Erweiterung des kulturellen Angebotes. Mit der Zeit haben sich Theateraufführungen, Jazz- und Bluesveranstaltungen zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft entwickelt.

Broschüre „Ausflugsplaner“

Wer sich über die schönsten Ausflugsziele und spannende Freizeiterlebnisse in Leipzig und der Region informieren möchte, findet in der 122-seitigen Broschüre „Ausflugsplaner“ zahlreiche Vorschläge und Tipps. Die von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH herausgegebene Publikation ist kostenlos u.a. in der Tourist-Information Leipzig (Katharinenstraße 8) erhältlich und steht hier (www.region.leipzig.travel/prospekte) zum Download bereit.

Weitere Informationen: www.region.leipzig.travel/kultur

Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

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Motiv an der Turnhalle der 20. Oberschule. Foto: Wir für Schönefeld e.V.

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Leipzig-Gohlis: Ordnungsamt macht heute endlich eine Sicherheitsbefahrung in der Krochsiedlung
Querparker in der Krochsiedlung. Foto: Alexander John

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Für alle LeserÄrger um die zugeparkten engen Straßen in der Krochsiedlung in Gohlis-Nord gab es schon länger. Denn dafür waren diese Straßen ursprünglich nicht gebaut. Im Gegenteil: Die Siedlung war sogar so gebaut, dass in den ruhigen Innenbereichen überhaupt keine Autos fahren sollten. Doch in den letzten Jahren zogen immer mehr Familien hin, die auf das Auto nicht verzichten wollen. Ergebnis: ein selbst für Rettungsfahrzeuge völlig verstopftes Stadtquartier.
Mittwoch, der 21. Oktober 2020: Corona zwingt Leipzig zu weiteren Einschränkungen
Zum Bundesliga-Auftakt der DHfK-Handballer kamen 1.917 Zuschauer in die Arena Leipzig. Am Donnerstagabend dürfen nur 999 rein. Archivfoto: L-IZ.de

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Für alle Leser/-innenLeipzig hat am Mittwoch den Inzidenzwert von 20 erreicht. Das bedeutet unter anderem, dass das Handball-Spiel des SC DHfK morgen nur vor 999 Zuschauer/-innen stattfinden darf. Auch für Verwaltung, Messe und ein anderes Sportevent gibt es Konsequenzen. Außerdem: Nach dem tödlichen Angriff auf Touristen in Dresden ermittelt nun der Generalbundesanwalt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Festtage Leipziger Romantik 2020
Paulinum der Universität Leipzig. Foto: René Loch

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Nachdem die Festtage Leipziger Romantik auf Grund der Corona-Einschränkungen nicht wie geplant vom 10. bis zum 22. Mai 2020 stattfinden konnten, sollen sie nun in verkleinerter Form am 5., 6. und 7. November und in Kooperation mit der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung nachgeholt werden. Da das Platzangebot nach wie vor beschränkt ist, werden die Konzerte mehrfach aufgeführt.
SC DHFK: Das wird am Spieltag anders + Update
Karsten Günther, SC DHfK-Geschäftsführer und Initiator von „Teamsport Sachsen“ - derzeit eher mit Absprachen mit dem Gesundheitsamt beschäftigt. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWegen der steigenden Infektionszahlen im Einzugsgebiet gelten beim Spiel des SC DHfK am Donnerstag, 22.10. gegen Göppingen andere Regeln für Zuschauer. Die Stadt Leipzig ist mit einer Rate von knapp 18 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen (7 Tage-Inzidenz) noch eines der weniger betroffenen Gebiete. Im Landkreis Nordsachsen mit 37,4 Neuansteckungen sieht es schon anders aus.
Kürzungspläne des sächsischen Finanzministers zielen zuallererst auf die Niedriglöhner-Stadt Leipzig
Soziale Mindestsicherung in Sachsen. Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Für alle LeserAm 20. Oktober feierten auch Sachsens Statistiker den Weltstatistikertag auf ihre Weise. Sie veröffentlichten ein Sonderheft mit dem schönen Titel „Sachsen in Karten“. Denn im Geografie-Unterricht dereinst in der Schule waren die angehenden Statistiker/-innen jene Kinder, die beim Aufschlagen der bunten Karten im Lehrbuch glänzende Augen bekamen. Denn Karten können eine Wirklichkeit zeigen, gegen die das politische Geplänkel regelrecht albern wirkt.
Zur „Grassimesse“ gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan der Leipziger Handwerkskunst
Instrumentenbauer Matthias Vogt. Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Für alle LeserVom 23. bis 25. Oktober kann man wieder die „Grassimesse“ 2020 im GRASSI Museum für Angewandte Kunst erleben. Ein jährliches Ereignis, bei dem man sehen kann, dass Handwerk auch Kunst ist und vor allem: wie viele Kunst-Handwerker in Leipzig tätig sind. Und pünktlich zur Messe gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan, auf dem Leipzigs Kreativ-Handwerker zu finden sind – als Faltvariante und online zum Anklicken.
Premiere am 29. Oktober in der Kinobar Prager Frühling: Drifter-Drama „FLUTEN“ von Georg Pelzer
Filmstill aus Georg Pelzers Film "FLUTEN". Foto: FLUTEN

Foto: FLUTEN

Für alle LeserAm 29. Oktober ist Kinopremiere für den ungewöhnlichen Film eines jungen Leipziger Regisseurs in der Kinobar Prager Frühling: „FLUTEN“ heißt er und ist improvisiertes Drama. Eines, das von einem Drama erzählt, das viele junge Menschen in diesem Corona-Jahr ebenfalls erlebt haben: Der gerade erst so glücklich erworbene Arbeitsplatz wird gekündigt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Alle schlechten Selbstwertgefühle kommen auf einmal hoch. Und wie sagt man das den Menschen, deren Achtung man nicht verlieren will?