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Wöllers Sportpolitik galt bisher vor allem der Zweirad-Gemeinschaft der Polizei Leipzig

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    Marika Tändler-Walenta, sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion, sagt zur Fachregierungserklärung „Der Sport im Freistaat Sachsen – eine tragende Säule der Gesellschaft“: „Sachsens umstrittener Innenminister Roland Wöller hat sich und seine Regierung heute in dicke Weihrauchschwaden gehüllt. Das war zu erwarten.“

    „Viel wichtiger ist aber, was seinen Worten folgt: So bin ich zum Beispiel gespannt, ob der Freistaat den Neubau einer Schwimmhalle am Leipziger Otto-Runki-Platz nun doch fördern wird. Herr Wöller hat sich sportpolitisch bisher vor allem mit der Zweirad-Gemeinschaft der Polizei Leipzig beschäftigt. Das reicht nicht!

    An Vereinen sowie an motivierten Sportlerinnen und Sportlern mangelt es nicht, wohl aber an Investitionen in Sportanlagen. Der Sanierungsstau wird auf eine halbe Milliarde Euro beziffert. Die Novellierung der Sportförderrichtlinie muss deshalb die Förderinstrumente an den Bedarf vor allem im Bereich des Breitensports anpassen, der Kreis der Zuwendungsempfänger erweitern und die Fördersätze auf mindestens bei 60 Prozent festlegen.

    Sportförderung gehört auf eine gesetzliche Grundlage – die Staatsregierung sollte dem Landtag deshalb einen Entwurf für ein Sächsisches Sportfördergesetz vorlegen, das allen Menschen die Teilnahme am Sport ermöglicht.

    Sachsens Sportlandschaft kommt nicht ohne ehrenamtliches Engagement aus. Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen sowie die Vereinsführungen verdienen bessere Kompensationsmöglichkeiten in organisatorischer, personeller oder finanzieller Hinsicht. Der Sport- und Schwimmunterricht sowie die Arbeit von Fanprojekten im Fußball muss langfristig abgesichert werden.

    Auch Menschen mit Behinderungen verdienen mehr sportliche Unterstützung: So muss ein Nachteilsausgleich für Fahrten zu Wettkämpfen eingeführt werden, die Sportstätten müssen flächendeckend barrierefrei und mit Sport- und Unterstützungsgeräten ausgestattet sein.

    Diese Forderungen aus unserem Entschließungsantrag hat die Koalition heute im Landtag abgelehnt – das zeigt, wie ernst es ihr mit dem Thema Sportförderung ist.“

    Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

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