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DRK bietet Gesundheitscheck für alle DRK-Blutspender in Sachsen vom 26. bis 30. Oktober

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    Alle 7 Sekunden braucht ein Patient in Deutschland eine Bluttransfusion. Präparate aus Spenderblut retten vielfach Leben. Doch auch die Spender profitieren, denn eine Blutspende hilft dem Spender auch die eigene Gesundheit im Blick zu behalten.

    Zu Beginn der kälteren Jahreszeit ruft der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost eine Woche des Gesundheitschecks aus und bietet seinen Spenderinnen und Spendern einen besonderen Service an: alle Spendenden, die in der Zeit vom 26. bis zum 30. Oktober 2020 beim DRK in Sachsen eine Blutspende leisten, erhalten auf Wunsch einen Gesundheitscheck. Dieser beinhaltet die Überprüfung von Blutwerten, die zusätzlich zu den mit jeder Spende erhobenen Parametern untersucht werden.

    Sie geben Aufschluss über mögliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie Störungen der Nierenfunktion. Der Gesundheitscheck wird üblicherweise allen Mehrfachspendern angeboten, die drei Vollblutspenden innerhalb von zwölf Monaten leisten. Im Rahmen der Gesundheitscheckwoche können alle Spender diesen Service nutzen und behalten so ihre eigene Gesundheit im Blick.

    Zum Hintergrund

    Ein besonderer Schwerpunkt bei der DRK-Blutspende liegt auf der Gesundheitskontrolle für die Spender. So wird beispielsweise vor jeder Blutspende der Hämoglobinwert (Eisengehalt im Blut) bestimmt und der Blutdruck gemessen. Jede Blutspende wird auf das Vorhandensein bestimmter Krankheitserreger getestet. Beim Gesundheitscheck werden zudem zusätzliche Laborwerte untersucht. Folgende Werte werden dem Spender im Rahmen des Gesundheitschecks zusammen mit einer Tabelle der Normwerte mitgeteilt:

    • HBs Antigen (Test auf Hepatitis B)
    • Anti-HCV (Test auf Hepatitis C)
    • TPHA (Test auf Syphilis)
    • Cholesterin gesamt, bei Erhöhung mit HDL und LDL Cholesterin
    • Kreatinin (Nierenwert)
    • Harnsäure (Nierenwert)

    Aktuelle Versorgungssituation

    Die Transfusionsmediziner des DRK-Blutspendedienstes äußern sich besorgt über die derzeit angespannte Versorgungslage mit Blutprodukten. Wie viele andere Lebensbereiche wird auch das Blutspendewesen weiterhin von den besonderen Umständen der Corona-Pandemie beeinflusst. Die Spendebereitschaft hält dabei aktuell nicht mit dem deutlich gestiegenen Blutbedarf in den Kliniken Schritt, sodass die kontinuierliche Versorgung von Patienten mit Blutpräparaten deutlich erschwert ist.

    Durch die kurze Haltbarkeit bestimmter Blutbestandteile wird regelmäßig Nachschub benötigt. Einige Blutbestandteile (Blutplättchenkonzentrate) sind nur maximal vier bis fünf Tage haltbar. Allein in Berlin und Brandenburg werden rund 600 Blutspenden pro Tag benötigt, um den Bedarf decken zu können.

    Spendewillige werden gebeten, sich kurzfristig im Internet unter www.blutspende-nordost.de oder über die kostenfreie Hotline 0800 11 949 11 zu informieren. Eine Terminreservierung ist für alle Termine erforderlich: https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ Dies dient der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

    Wer darf Blut spenden?

    Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Spendewillige mit Symptomen werden nicht zur Blutspende zugelassen und gebeten nicht auf Terminen zu erscheinen. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu.

    Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

    Mit Sicherheit Blut spenden

    Um das Ansteckungsrisiko für Blutspender, Personal und Ehrenamt auf Blutspendeterminen so gering wie möglich zu halten, werden die entsprechenden Maßnahmen der aktuellen Pandemiephase ständig angepasst. Aktuell bestehen die Maßnahmen in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Fiebermessen; Desinfektion sowie dem Tragen von Mundschutz von Personal, Ehrenamt und SpenderInnen sowie größtmöglicher Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende. Allen Spendern wird eine Mundnasenschutzmaske ausgehändigt.

    Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

    Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.

    In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

    Heute schon gegoogelt? Das neue digitale Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost ist online! Mit Servicethemen, Patientenstories, Spendergeschichten und spannenden Blicken hinter die Kulissen der DRK-Blutspende https://magazin.blutspende.de/

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    Dienstag, der 20. Oktober 2020: Zwischen Corona-Welle und erneuten Warnstreiks

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