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Freistaat fördert Forschungsprojekt zum optimalen Einsatz von Coronatests

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
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    Mit einer Million Euro fördert der Freistaat Sachsen ein Corona-Forschungsvorhaben, mit dem ein Webportal zur „Optimierung der örtlichen und zeitlichen Verteilung von SARS-CoV-2-Tests“ entwickelt werden soll. Dafür hatte der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags die Mittel freigegeben.

    Angesiedelt ist das Vorhaben beim Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) in Görlitz, einer auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftsgebiete angelegten Abteilung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). Die Forschungsergebnisse sollen nicht nur auf die aktuelle Pandemie angewandt, sondern auch bei künftigen möglichen Infektionsgeschehen eingesetzt werden können.

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Wir haben gesehen, wie groß auch in Ländern mit einem hochentwickelten Gesundheitssystem der Einfluss der vorhandenen oder auch knappen Testkapazitäten auf eine Beurteilung der Lage und die daraus folgenden Handlungsempfehlungen ist.

    Die dank einer digitalen Lösung bestmögliche Nutzung von Tests ist wichtiger Bestandteil einer Strategie zur Eindämmung von Pandemien. Das gilt nicht nur für Sachsen, sondern für ganz Deutschland und darüber hinaus. Das Forschungsprojekt ist bei CASUS in den besten Händen, denn das Ziel des Projekts ist nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen und Kompetenzen zu erreichen.“

    In dem geförderten Projekt „Where2Test“ widmet sich ein interdisziplinäres Team unter der Leitung von Professor Justin Calabrese und Dr. Michael Bussmann mithilfe aktueller Daten und „Was-wäre-wenn“-Szenarien der Frage, wie in Deutschland Engpässe beim Testen auf eine Infektion vermieden und die vorhanden Möglichkeiten optimal eingesetzt werden können. Dabei gilt es, verschiedene Faktoren zu koordinieren.

    Dazu gehört etwa die Erfassung der gesamten Kapazität täglicher Testanalysen, die Gewährleistung, dass Testausrüstung und geschultes Personal vor Ort sein können, dass die Testorte mit Blick auf ihre Zahl und Erreichbarkeit sinnvoll verteilt sind und dass es möglich ist, Tests den Hygienerichtlinien entsprechend durchzuführen.

    Professor Justin Calabrese: „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, Tests mit den vorhandenen Kapazitäten so effektiv wie möglich durchzuführen.“ Eine erste Version des geplanten Webportals soll bereits vor Jahresende zur Verfügung gestellt werden, ein Prototyp, der eine erste Implementation aller Merkmale enthält, ist für den Herbst 2021 vorgesehen.

    Bei CASUS werden gemeinsam mit den Partnern Technische Universität Dresden (TUD), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) sowie der Universität Wroclaw reale komplexe Systeme mit Hilfe neuester digitaler Methoden aus Modellierung und Datenanalyse untersucht, um quantitative Vorhersagen treffen zu können.

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