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Großes Interesse an #Kultur Digital: „So geht sächsisch.“ zieht positive Zwischenbilanz

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    Das Projekt #Kultur Digital in Kooperation mit „So geht sächsisch.“ stößt in der hiesigen Kunst- und Kulturszene auf großes Interesse. Seit dem Start im April sind bereits rund 100 Vorhaben realisiert worden. Insgesamt mehr als 1.200 Kunst- und Kulturschaffende aus dem Freistaat waren daran beteiligt. Zahlreiche weitere Projekte sind derzeit in Vorbereitung. Die Zwischenbilanz für #Kultur Digital fällt ausgesprochen positiv aus.

    Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: „Kunst- und Kulturgenuss im Live-Erlebnis ist in den zurückliegenden Monaten nahezu unmöglich gewesen. Das hat viele Kunst- und Kulturschaffende auch bei uns massiv unter Druck gesetzt und belastet. Auch wenn nichts das Erlebnis eines echten Konzertes oder Theaterbesuchs ersetzen kann: Angebote wie #Kultur Digital sind eine Chance und gute Möglichkeit, das Publikum dennoch zu erreichen, neue Zielgruppen zu erschließen und ein Stück weit die Durststrecke zu überstehen.“

    Für große Aufmerksamkeit sorgte erst kürzlich auf den Social-Media-Kanälen von „So geht sächsisch.“ sowie in den klassischen Medien das Hochhauskonzert der Dresdner Symphoniker „Himmel über Prohlis“. Besonders erfolgreich waren auch eine „Digitale Landpartie durch die Lausitz“ des Filmemachers Erik Schiesko und die Cartoonreihe „Der Freitagscartoon“ des Karikaturisten Uwe Krumbiegel – mit 240.000 bzw. 170.000 Views bei Facebook.

    Auch prominente Aushängeschilder der sächsischen Kulturlandschaft wie Kabarettist Tom Pauls, die Musiker der Band „The Firebirds“ und die Weltklasse-Tänzer von „The Saxonz“ haben ihre Kunst mit großem Erfolg ins Digitale übersetzt.

    Heimatverbundenheit und Dialekt kommen bei der „So geht sächsisch.“-Community besonders gut an. So tanzte die Silent Bodies Company zwischen den mechanischen Webstühlen der ehemaligen Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau und lenkte die Aufmerksamkeit damit zugleich auf einen der Hauptschauplätze der Landesausstellung zur Industriekultur in Sachsen.

    Tänzerin und Choreografin Louise Knofe tanzte vor der traumhaften Kulisse Dresdens. Regisseur Nils Freiwald beleuchtete in seinen beliebten Erzfilmen die verschiedenen Facetten seiner Heimat, des Erzgebirges. Bereits seit mehreren Wochen teilt #Kultur Digital den Livestream der Violinistin Katrin Wettin aus ihrem Wohnzimmer – mit kontinuierlich wachsender Fangemeinde.

    Über #Kultur Digital haben auch ganz neue, vielversprechende Formen der Rezeption von Kunst und Kultur die Chance auf breite Bekanntheit. So entwickeln und erproben verschiedene sächsische Theater neue Wege, darunter die Leipziger Cammerspiele mit einem als Zoom-Konferenz angelegten Stück.

    Die Mehrheit der seit April realisierten Projekte entstammt den künstlerischen Bereichen „Darstellende Kunst und Musik“ sowie „Film und Streaming“, gefolgt von „Bildende Kunst/Fotografie“. Die Bandbreite der Digitalformate reicht dabei von Filmen und Livestream-Konzerten über virtuelle Museumsrundgänge, Podcasts, szenische Lesungen und illustrierte Hörbücher bis zu Online-Tutorials, DJ-Sessions, Wohnzimmerkonzerten, digitalen Theaterstücken, Musikvideos, Cartoons und Animationsfilmen.

    Hintergrund:

    Das Besondere an #Kultur Digital: Es handelt sich nicht um ein Förderprogramm, sondern um eine Kooperation mit der sächsischen Dachmarke „So geht sächsisch.“, die Künstlerinnen und Künstlern mit Hauptwohnsitz in Sachsen die Umsetzung und Finanzierung ihrer konkreten Projekte ermöglicht.

    Bewerben können sie sich mit digitalen Projekten, die einen Bezug zu Sachsen haben und die sich für die Ausspielung auf den reichweitenstarken Kampagnenkanälen (Facebook, Youtube, Instagram, Twitter) eignen. Allein auf Facebook zählt „So geht sächsisch.“ mehr als 166.000 Follower.

    Weitere Informationen sind unter www.so-geht-saechsisch.de/kultur-digital verfügbar. Interessierte können sich noch bis Jahresende per E-Mail an kulturdigital@sk.sachsen.de unter Angabe einer konkreten Projektbeschreibung und eines Finanzierungsplanes bewerben. Die Realisierung des Projektes kann bis 2021 erfolgen.

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