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Weihnachten hinter Gittern im Zeichen coronabedingter Einschränkungen

Von Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung
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    Weihnachten und der Jahreswechsel stehen in den sächsischen Justizvollzugsanstalten in diesem Jahr ebenfalls im Zeichen umfangreicher coronabedingter Einschränkungen. Unter Einhaltung strenger Regeln wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Einhaltung des Abstandsgebots sowie Nutzung von Plexiglasvorrichtungen sind nach aktuellem Stand Besuche bei gefangenen Angehörigen möglich.

    Dabei wird die Zahl der Gäste pro Besuch auf zwei erwachsene nahe Angehörige aus einem Hausstand sowie die Kinder der Gefangenen beschränkt. Vor dem Besuch von Angehörigen im Vollzugskrankenhaus oder der Seniorenstation ist ein Corona-Schnelltest vor Ort durchzuführen. Außerdem sind virtuelle Besuche per Videotelefonie in allen Anstalten möglich. Verteilt auf zehn Justizvollzugsanstalten wurden bereits im Frühjahr 33 Videobesuchsplätze eingerichtet.

    Justizministerin Katja Meier: „In diesem besonderen Jahr tragen wir Sorge und Verantwortung, dass Weihnachten in den Gefängnissen trotz aller Einschränkungen Momente mit Familie und Besinnung bieten kann. Weihnachten ist auch eine Zeit, Dank zu sagen: Großer Dank gebührt in diesen Tagen unseren Bediensteten, den Seelsorgerinnen und Seelsorgern, der Freien Straffälligenhilfe, der Suchtberatung und den ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern.

    Unter Pandemiebedingungen tragen sie Sorge, dass Weihnachten eine besondere Zeit ist. Große Anerkennung verdient auch das Verständnis der Gefangenen für die im Justizvollzug erforderlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz. Ich bin sehr dankbar, dass die im Justizvollzug erforderlichen Maßnahmen von den Gefangenen – trotz der damit verbundenen oft sehr schmerzlichen Einschränkungen – mitgetragen werden.“

    Wie in den vergangenen Jahren, aber unter Einhaltung von coronabedingten Einschränkungen, wird es in den Justizvollzugsanstalten neben einem weihnachtlichen Speiseplan, auch gemeinschaftsstiftende Maßnahmen geben, vom Ratespiel über Kochen, Backen und Basteln und Sport. Ebenfalls sind unter Infektionsschutzmaßnahmen stark eingeschränkt Gottesdienste und Weihnachtsmusik geplant.

    Derzeit gibt es, Stand 23. Dezember 2020, in den sächsischen Justizvollzugsanstalten elf Gefangene mit einer Corona-Infektion bei insgesamt 2928 Gefangenen, davon 2681 Männer und 247 Frauen.

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