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Zusammenarbeit für den Bergbau in der sächsisch-tschechischen Grenzregion

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    Mit Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages durch den Oberberghauptmann des Freistaates Sachsen, Herrn Prof. Dr. Bernhard Cramer, hat am 15. Dezember 2020 ein weiteres europäisches Kooperationsprojekt des Sächsischen Oberbergamtes begonnen. Der Bergbau prägt seit Jahrhunderten das Leben im Freistaat Sachsen und in der Tschechischen Republik. Damals wie heute sehen sich die Bergbehörden mit der wirtschaftlichen Bedeutung von Rohstoffen sowie den sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus konfrontiert.

    Um dieser Aufgabe grenzübergreifend zu begegnen, wurde das Projekt „Bergbau / Hornictví SN-CZ“ ins Leben gerufen. Das Projekt wird vom Sächsischen Oberbergamt geleitet. Auf tschechischer Seite ist die regionale Bergverwaltung des Ústecky kraj in das Projekt eingebunden.

    „Das SMWA freut sich sehr darüber, dass die Anstrengungen des Oberbergamtes zum Erfolg führten, sich auch mit unseren tschechischen Nachbarn grenzüberschreitend zu Herausforderungen des Bergbaues im 21. Jahrhundert auszutauschen,“ so Sachsens Staatsminister Martin Dulig, der im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) die oberste Bergbehörde im Freistaat leitet. „Das ist für das Oberbergamt eine erfolgreiche Fortsetzung des abgeschlossenen deutsch-polnischen Projektes MineLife. Viel Erfolg!“

    Durch die gemeinsamen Aktivitäten im Projekt soll die Zusammenarbeit der Bergbehörden beider Länder intensiviert werden. Dazu werden unter Einbindung von Bergbauunternehmen, Fachexperten, Wissenschaftlern und vom Bergbau betroffenen Kommunen gemeinsame Leitlinien zur grenzübergreifenden Abstimmung und institutionellen Kooperation entwickelt.

    Bei dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zur Bergbaupraxis und Bergverwaltung werden zwischen den Projektpartnern insbesondere Themen zu Genehmigungsverfahren von Bergbauprojekten, zur Bergaufsicht sowie zur Gefahrenabwehr und Sanierung der Hinterlassenschaften von stillgelegtem Bergbau thematisiert. Dabei werden Fachaufsätze verfasst, gegenseitige Besuche mit Fachgesprächen organisiert sowie gemeinsame Fachexkursionen durchgeführt.

    Zum Abschluss des Projektes wird die Öffentlichkeit mit einer zweisprachigen Wanderausstellung über den historischen, den aktuellen und den zukünftig möglichen Bergbau im Ústcky kraj und in angrenzenden sächsischen Regionen informiert.

    Das Projekt „Bergbau / Hornictví SN-CZ“ wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des sächsisch-tschechischen Kooperationsprogramms INTERREG „Ahoj sousede! Hallo Nachbar“ 2014-2020 finanziert.

    Mittwoch, der 16. Dezember 2020: Stadtrat digital und Krankenhäuser am Limit

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