15.1 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Das Richtige tun bei Depressionen: Ratgeber gibt Hinweise für Angehörige und Freunde

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Depressionen sind nicht nur für die Betroffenen eine Belastung – auch Angehörige und Freunde brauchen Hilfe im Umgang mit der Erkrankung. Dies gilt in den heutigen Zeiten dank der Kontaktbeschränkungen noch mehr als sonst. Wie können die wichtigen Helfer ihre eigene Kraft und Gesundheit erhalten? Ein aktueller Ratgeber, mit herausgegeben von der UKL-Psychiaterin Prof. Dr. Christine Rummel-Kluge, widmet sich dieser Frage.

    Erkrankt jemand an einer Depression, sind oft Angehörige und Freunde gefordert – im richtigen Umgang mit der Krankheit und als Helfer für die Betroffenen. Mehr als 5 Millionen Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression. Viele von ihnen haben Angehörige, die ebenso unter der Erkrankung leiden. Betroffene können sich stark verändern und ziehen sich aus dem gemeinsamen Alltag zurück. Das führt bei Angehörigen oft zu Hilflosigkeit, aber auch Überlastung.

    „Familienmitglieder können für an Depression Erkrankte eine große Hilfe sein, müssen  sich aber auch selbst schützen und vor zu großer Belastung bewahren“, erklärt Prof. Dr. Christine Rummel-Kluge. Wie das geht, hat die Leiterin der Psychiatrischen Institutsambulanz am Universitätsklinikum Leipzig gemeinsam mit Dr. Christine Hutterer in einem Ratgeber für Angehörige und Freunde zusammengefasst. Unter dem Titel „Depression – das Richtige tun“ zeigt das Buch, dass und was man tun kann – für die Betroffenen und für sich.

    Leider ist das Thema im Lockdown relevanter denn je: „In der heutigen Situation kann  es für Angehörige besonders schwierig sein, den richtigen Umgang mit der Erkrankung zu finden“, so Rummel-Kluge. „Durch die Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen, Homeschooling und Homeoffice sind alle Familienmitglieder zu einem intensiven Alltag im gemeinsamen Zuhause gezwungen. Das ständige Zusammensein mit einem depressiven Familienmitglied kann so zu einer großen Belastung für alle werden.“

    Das erlebe sie aktuell auch in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig, so Prof. Rummel-Kluge. „Als derzeit eine der wenigen Anlaufstellen für Menschen mit psychischen Erkrankungen sehen wir, dass diese in der Pandemie zunehmen und sich verschlimmern“.

    Umso wichtiger ist auch die Unterstützung von Angehörigen. Der Ratgeber bietet dafür eine breite Palette an leicht verständlichen Informationen,  von Antworten auf die Frage „Ist es eine Depression?“ über einen Überblick über Behandlungsmöglichkeiten bis zu Tipps für den gemeinsamen Alltag und die Selbstfürsorge.

    Prof. Christine Rummle-Kluge: „Uns ist es wichtig, den von einer Depression im Familien- oder Freundeskreis betroffenen Menschen einen Weg zum Umgang mit der Erkrankung zu bieten, der ihnen und ihren erkrankten Angehörigen hilft und sie bei der Bewältigung der Depression unterstützt.“

    Dr. Christine Hutterer / Prof. Dr. Christine Rummel-Kluge
    „Depression – das Richtige tun“ , Ein Ratgeber für Angehörige und Freunde
    Stiftung Warentest

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ

    Anzeige
    Anzeige