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Gesundheitsministerin erinnert zum Weltkrebstag an Bedeutung der Vorsorge

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    „Krebs ist eine furchtbare Krankheit und ein zentrales Gesundheitsproblem unserer Gesellschaft. Dank der kontinuierlichen Forschung, der Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention können wir diese Krankheit in vielen Fällen in die Schranken weisen“, erklärt Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping zum Weltkrebstag, der am 4. Februar begangen wird.

    Die Ministerin ergänzt: „Am Weltkrebstag schärfen wir unser Bewusstsein dafür, was wir selbst dazu beitragen können, unser Risiko einer Erkrankung zu senken. Deshalb appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger, Vorsorgetermine wahrzunehmen und auch dadurch Risiken zu minimieren.“

    Weltweit leben derzeit nach Schätzungen der International Agency for Research on Cancer (IARC) etwa 44 Millionen Menschen, bei denen in den letzten fünf Jahren Krebs diagnostiziert wurde, davon 12 Millionen in Europa. In Sachsen sind es nach Schätzungen des Gemeinsamen Krebsregisters (GKR) ungefähr 83.000 Menschen. Das sind ca. zwei Prozent der Bevölkerung.

    Dieser Anteil wird in Zukunft aufgrund des demografischen Wandels sowie besserer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten noch weiter steigen. Inzwischen überleben ca. 60% aller Krebspatienten ihre Krebserkrankung mindestens fünf Jahre. Ende der 1980er Jahre waren es lediglich ca. 35%.

    Ungefähr 16.000 Männer und 12.500 Frauen werden jährlich in Sachsen neu mit Krebs diagnostiziert. Bei Frauen ist die mit Abstand häufigste Krebserkrankung Brustkrebs (27 Prozent) und bei Männern Prostatakrebs (22 Prozent). Danach folgen bei Frauen Darm- und Lungenkrebs mit 13 bzw. 6 Prozent. Bei Männern liegt Darmkrebs mit 13 Prozent vor Lungenkrebs mit 12 Prozent.

    Die elektronische Registrierung des Gemeinsamen Krebsregisters der ostdeutschen Bundesländer geht zurück bis ins Jahr 1961. Damit verfügt es als einziges epidemiologisches Krebsregister in Deutschland über eine Datenbasis von über einem halben Jahrhundert, was die Analyse langer Zeitreihen für Ostdeutschland ermöglicht.

    Nachdem jahrzehntelang steigende Krebsneuerkrankungsraten beobachtet wurden, zeigen die Kurvenverläufe seit Mitte der 2000er Jahre Anzeichen stagnierender oder sinkender Trends. Für Lungenkrebserkrankungen des Mannes lässt sich schon seit Mitte der 1980er Jahre ein Rückgang beobachten, was mit der sinkenden Zahl an Rauchern erklärt werden kann. Währenddessen steigt die Zahl der Lungenkrebserkrankungen bei Frauen weiterhin an, da sich Rauchen bei Frauen erst später verbreitet hat.

    Die weit in die Vergangenheit zurückreichende Registrierung ermöglicht zusätzlich Aussagen darüber, wie sich das Spektrum der Krebsarten verändert: Während zu Beginn der 1960er Jahre Gebärmutterhalskrebs mit 15 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen war, betreffen diese Tumoren aktuell nur noch zwei Prozent der Krebspatientinnen.

    Andersherum hat sich der Anteil an Brustkrebs von ehemals 16 Prozent bis heute deutlich erhöht. Als Ursache gelten in erster Linie weniger und spätere Geburten, aber auch Lebensstilfaktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel nach den Wechseljahren. Im gleichen Zeitraum sank bei Männern der Anteil des aggressiven Magenkrebses von 24 Prozent auf 4 Prozent und bei Frauen von 15 Prozent auf 3 Prozent.

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