13.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Helios Park-Klinikum Leipzig setzt künstliche Intelligenz bei der Darmspiegelung ein

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Das Helios Park-Klinikum Leipzig nutzt als eine der ersten Kliniken die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) in der Darmspiegelung als Unterstützung zur Polypen-Diagnostik und setzt damit neue Maßstäbe in der Erkennung von Darmkrebs und dessen Vorstufen. Im Vorfeld zum Weltkrebstag, der jährlich am 4. Februar begangen wird, ist der Einsatz der neuen Technologie ein starkes Signal.

    Bei Krebserkrankungen gilt: Je früher sie erkannt werden, desto besser sind die Heilungschancen. Die Vorstufe von Krebs sind sogenannte Polypen, die gut- oder bösartig sein können und oftmals über viele Jahre unbemerkt heranwachsen. Mithilfe eines neuartigen Systems zur computergestützten Entdeckung und Beurteilung von Polypen ist es nun möglich, sogar solche Polypen in der Koloskopie ausfindig zu machen, welche dem menschlichen Auge entgehen können.

    „Der Algorithmus erkennt Unregelmäßigkeiten in der Oberflächenstruktur und zeigt dem Untersuchenden in Echtzeit auf, wo sich der veränderte Gewebebereich befindet“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Ulrich Halm, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Helios Park-Klinikum Leipzig. „Dadurch können wir Polypen mit der Koloskopie häufiger und besser erkennen.“

    Hat die Software vorhandene Polypen einmal erkannt, können sie durch verschiedene Wellenlängen (Licht) weiter charakterisiert werden. Polypen, die „entarten“ können, werden dann gezielt und schonend in einem kleinen Eingriff entfernt bevor sie heranwachsen und bösartig werden.

    „Somit kann verhindert werden, dass der Patient eines Tages an Darmkrebs erkrankt“, verdeutlicht Dr. Halm. „Hierbei hilft uns der Algorithmus, kombiniert mit dem Wissen eines erfahrenen Gastroenterologen wie in unserem Krebszentrum, die Untersuchung mit einer verbesserten Qualität durchzuführen.“

    Im Helios Park-Klinikum Leipzig werden jährlich rund 1.500 Darmspiegelungen zur Diagnostik und insbesondere Therapie durchgeführt. Seit einigen Monaten wird die Software dabei routinemäßig eingesetzt. „In etwa 40 Prozent in der von uns untersuchten Altersgruppe finden wir behandlungsbedürftige Polypen“, so der Ärztliche Direktor.

    Bei Nachweis eines bereits bösartigen Darmtumors, erfolgt eine individuell abgestimmte Behandlung im Viszeralonkologischen Zentrum der Klinik. Hier arbeiten alle Fachrichtungen zusammen, die an der Behandlung von Tumorerkrankungen des Bauchraums und des Verdauungstrakts beteiligt sind.

    Als erstes Krankenhaus in der Region wurde das Helios Park-Klinikum Leipzig von der Deutschen Krebsgesellschaft zudem als Viszeralonkologisches Zentrum ausgezeichnet. Zertifiziert wurde die hochwertige Behandlung von Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

    Weltkrebstag am 4. Februar

    Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt, in diesem Jahr zum 21. Mal. Der Tag verfolgt das Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 500.000 Menschen an der Volkskrankheit Krebs.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige