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Hermes Schleifmittel Dresden: Erfolgreiche Einigung mit einem weinenden Auge

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    Noch im Oktober 2020 hatten die Beschäftigten für den Erhalt ihres traditionsreichen Standortes demonstriert. Danach erfolgte die Aufforderung zu einem Tarifsozialplan. Dieser ist nun unter Dach und Fach. Weil die betrieblichen Verhandlungen über einen Sozialplan (Abfindungen) gescheitert waren, hatte die IG BCE den Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen aufgefordert.

    Nach intensiven Verhandlungen konnte Ende Februar 2021 eine Einigung erzielt werden. Alle Beschäftigten, auch diejenigen welche schon gekündigt wurden, erhalten eine angemessene Abfindung.

    „Ein Erfolg mit Bauchschmerzen.“, so Norbert Winter, Verhandlungsführer seitens der IG BCE. „Auf der Betriebsversammlung haben die Beschäftigten die Einigung über die Abfindungen beklatscht, trotzdem war die Stimmung trübe. Denn nun rückt das Ende der Betriebsschließung immer näher.“

    Die Beschäftigten bekommen fast ein Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr als Entschädigung für den Verlust ihres Arbeitsplatzes; weitere soziale Faktoren wurden vereinbart. Zuletzt steht auch mit Hilfe der Gewerkschaft ein Programm im Raum, daß bei der Suche nach einer Anschlussbeschäftigung unterstützen soll.

    Hermes Schleifmittel Dresden ist ein Traditionsbetrieb. Die erste Schleifscheibe lief hier am 22.12.1922 vom Band. Seitdem werden hier hochwertige Schleifmittel für vor allem industrielle Anwendungen produziert. 30 Jahre nach der Deutschen Einheit soll nun Schluss sein. Das Unternehmen plant nach eigenen Überlegungen, bis Ende 2021 den Standort zu schließen.

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