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Familien brauchen Beratung und Unterstützung – nicht nur wegen der Belastungen in der Pandemie

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    Neben den Kommunen unterstützt auch der Freistaat Sachsen Familienbildung und -beratung über die Richtlinie Familienförderung. Der aktuelle Doppelhaushalt 2021/2022 sieht für Maßnahmen der überregionalen Familienbildung jeweils 450.000 Euro vor. Zudem stehen für die Unterstützung von Familienfreizeit und –erholung in diesem Jahr 650.000 Euro und im kommenden Jahr 2022 600.000 Euro zur Verfügung.

    Das gab Sozialministerin Petra Köpping bei einem Besuch im Chemnitzer „Kinder- und Jugendzentrum Punktwest“ bekannt. Sie informierte über Angebote der Familienbildung und die Familiendatenbank Fabisax, auf der alle Angebote und Kurse regional gesucht werden können. Familienbildung zielt darauf ab, Erziehungs-, Beziehungs- und Alltagskompetenzen zu vermitteln und die Familienmitglieder bei der Entwicklung dieser Kompetenzen zu unterstützen.

    Sie stärkt und unterstützt darüber hinaus die Gestaltung von Beziehungen in der Familie und damit auch der Geschlechter zueinander und der Generationen untereinander. Die Unterstützung für Familienerholung soll mit Hilfe eines Zuschusses Familien mit niedrigem Einkommen einen gemeinsamen Urlaub ermöglichen.

    Staatsministerin Petra Köpping erklärt: „Die Pandemie hat auch gezeigt, dass Kinder und Familien besonders belastet waren – die Angebote der Familienbildung sind eine der vielen Möglichkeiten, um Unterstützung zu bekommen. Die zurückliegenden Monate mit Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, Homeschooling und dem Wegfall jeglicher Freizeitangebote waren eine enorme Belastungsprobe für alle Familien. Deshalb bin ich froh, dass nun alle Hilfsangebote, Kurse und Beratungen wieder erreichbar sind. Auch ohne die Pandemie gab es einen großen Bedarf an solchen Angeboten. Ich danke allen Trägern, dass sie ein solch vielfältiges Spektrum an Kursen und Beratungen entwickeln und anbieten. Es gibt auch ohne die pandemiebedingten Belastungen für Familien Probleme, die sie nicht allein bewältigen können. Deshalb unterstützt mein Ministerium diese Angebote auch finanziell.“

    Der Freistaat Sachsen stellt gemeinsam mit den sächsischen Kommunen ein breit gefächertes und vielfältiges Familienbildungsangebot bereit. Die vor Ort verantwortliche Jugendhilfeplanung bezieht sich neben dem Bestand an Einrichtungen und Diensten insbesondere auf die vorhandenen Bedarfe. Familienbildung kann aber auch im Rahmen von Erwachsenenbildung, der Gesundheitsförderung oder kirchlicher Gemeinwesenarbeit erbracht werden.

    Neben dem gesetzlich vorgegebenen Auftrag – Familien zu helfen, ihre Erziehungsverantwortung wahrzunehmen und junge Menschen auf Ehe, Partnerschaft und das Zusammenleben mit Kindern vorzubereiten, kann sich Familienbildung auch weiteren Bereichen der Erwachsenenbildung im Zusammenhang mit Familie zuwenden wie z.B. der Gesundheitsbildung oder der Medienbildung.

    Insbesondere Familien mit geringem Einkommen und in prekären Lebenssituationen benötigen in mehreren Bereichen Unterstützung und sind durch niedrigschwellige und mit Freizeitaktivitäten oder Erholungsmaßnahmen vernetzte Bildungsangebote anzusprechen.

    Die sachsenweiten Angebote der Familienbildung sind auf der zentralen Internetplattform Fabisax nach Thema und Ort einsehbar und über eine Onlinesuche auswählbar. Das Sozialministerium hatte diese Datenbank im Februar 2020 gestartet. Durch die pandemiebedingten Beschränkungen waren viele Bildungsangebote in den vergangenen Monaten nicht erreichbar.

    Projektträger für das Redaktionsteam zur Datenbank ist die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Familienfragen Landesarbeitskreis Sachsen e.V. (eaf) Sie ist Ansprechpartner für Anbieter und Träger sowie für die kontinuierliche Akquise zuständig. Aktuell enthält die Datenbank über 800 Angebote und wird sukzessive immer weiter ergänzt. Zur weiteren Bekanntmachung von Fabisax wirbt das Sozialministerium mit einem Imagefilm und Anzeigen in einem finanziellen Umfang von rund 25.000 Euro.

    Ministerin Petra Köpping unterstreicht: „Die vielen Angebote im Rahmen der Familienbildung sind ein wichtiger Baustein, um Familien in allen Lebenslagen zu unterstützen und zu begleiten. Um diese bekannter und erreichbarer zu machen, haben wir dafür die zentrale Plattform Fabisax geschaffen und hoffen, dass sich der einprägsame Name und die Datenbank mit allen Angeboten schnell herumsprechen.“

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