4.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Ost-Deutschland muss bereits beim Koalitions-Poker eine wichtige Rolle spielen

Von Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Zum Tag der Deutschen Einheit am 3.10. weist Landesbezirksleiter Oliver Heinrich klar darauf hin, dass die IG BCE Nordost die Politik mit ihren Wahlversprechen in die Pflicht nehmen wird, um die noch immer vorhandene Lohnmauer zwischen Ost und West einzureißen.

    Oliver Heinrich: „Die gewerkschaftlichen Themen müssen bereits in dem Koalitions-Poker eine wichtige Rolle spielen. Denn Kohleausstieg und Strukturwandel in der Lausitz und dem Mitteldeutschen Revier stellen die Branchen und Arbeitsplätze besonders in unserem Landesbezirk vor bedeutenden Herausforderungen. Diese lassen sich nur Hand in Hand mit Sozialpartnerschaften und mit Wirtschaft und Politik lösen!“

    Denn auch 30 Jahre nach dem Mauerfall macht es immer noch einen Unterschied, ob man in Ost- oder Westdeutschland arbeitet. Das betrifft die Löhne genauso wie die Arbeitszeit. Die Unterschiede sind bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit hoch. Heinrich: „Wir fordern die Angleichung der Arbeitsbedingungen in Ost und West auf allen Ebenen und Tarifbereichen.
    Wir haben mit unserer Tarifstrategie schon viel erkämpft. Das muss im zügigen Tempo weiter gehen, um gute Arbeitsplätze zu erhalten und dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Den Menschen in Ostdeutschland muss endlich der Respekt gezollt werden, den sie sich längst verdient haben!“

    Oliver Heinrich fordert die Regierung auf, an dem Strang der Einheit nicht nur symbolisch am 3.10. zu ziehen, sondern konkrete Schritte einzuleiten, um eine Angleichung zwischen den Arbeitsbedingungen in Ost und West zu schaffen und dem ökonomischen Fortschritt gemeinsam mit der IG BCE Nordost anzugehen.

    Heinrich: „Bei uns im Osten ticken die Uhren nicht anders als im Westen. Stellt endlich die Zeiger gleich. Politik und Wirtschaft müssen das endlich akzeptieren. Denn soziale Gerechtigkeit und Innovation sind unsere Kernprinzipien der Transformation.“

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige