Angesichts steigender Infektionszahlen und der starken Belastung des Gesundheitssystems und anderer gesellschaftlicher Bereiche hat sich das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow entschlossen, die ursprünglich für Donnerstag, 25. November 2021, 18 Uhr geplante 21. Simon-Dubnow-Vorlesung abzusagen. Der Vortrag von Dan Diner über das jüdische Palästina im Zweiten Weltkrieg sollte eigentlich im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina stattfinden.

Das Institut bedauert die erneute Absage der Jahresvorlesung, die aufgrund der Corona-Pandemie bereits im letzten Jahr ausfallen musste. Eine Verschiebung des Termins in das kommende Jahr ist geplant.

Die Simon-Dubnow-Vorlesung findet, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung, bereits seit dem Jahr 2000 jeden November an einem zentralen Ort der Stadt in festlichem Rahmen statt. Hierzu lädt das Institut international herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Leipzig ein, um die Geschichte von Jüdinnen und Juden im Kontext der allgemeinen Historie näher zu beleuchten und einem akademischen wie interessierten Publikum vorzustellen.

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