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Torsten Herbst MdB (FDP): Nach Impfchaos darf Sachsen nicht noch ein Impfstoffmangel treffen

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    Medienberichten zufolge droht in Deutschland der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer und Moderna für Booster- und Erstimpfungen knapp zu werden. Dies geht aus einer Mitteilung  der Kassenärztliche Bundesvereinigung  hervor, die an die niedergelassenen Ärzte in Deutschland verschickt wurde.

    Dazu erklärt der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst: „Die aktuellen Berichte über eine drohende Impfstoff-Knappheit in Deutschland sind alarmierend. Nach dem anhaltenden Impfchaos im Freistaat stünde in diesem Fall zu befürchten, dass sich der Weg aus der Pandemie noch weiter verzögert. Die Sächsische Staatsregierung muss daher schnellstmöglich klären, ob neben dem Problem der unzureichenden Impfkapazitäten jetzt auch noch ein Engpass beim Impfstoff droht.

    Im Zweifelsfall muss sich Sachsen für eine deutschlandweite Priorisierung bei den Impfstofflieferungen einsetzen. Dort wo die Infektionszahlen besonders groß sind, muss jetzt mit allen verfügbaren Ressourcen geimpft werden. Wenn es in Sachsen nicht gelingt, eine massive Impfkampagne im Dezember durchzuführen, laufen wir in einen ganz schweren Winter mit unerträglich hohen Infektionszahlen hinein.

    Eins ist klar: Ohne Impfung führt kein Weg aus der Pandemie. Die wachsende Impfbereitschaft der Bürger muss genutzt werden, um die Impfkampagne zu beschleunigen. Wir brauchen daher einen sächsischen Impfgipfel mit allen Beteiligten: Land, Kommunen, Deutschem Roten Kreuz, Bundeswehr, Krankenhäusern, Betriebsärzten, niedergelassenen Ärzten und Apotheken. Jede Woche, die wir beim Impfen verlieren, wird leider in diesem Winter Menschenleben kosten. Es ist auch völlig unzumutbar, dass derzeit in Sachsen ältere Menschen mehrere Stunden im Freien für eine Booster-Impfung anstehen.“

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