Kathrin Michel, Vorsitzende der SPD Sachsen zur Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro ab 1.Oktober 2022, die gestern im Deutschen Bundestag beschlossen wurde:

„Der Mindestlohn ist eine Frage des Respekts. Besonders für Ostdeutschland ist das wichtig. Allein in Sachsen profitieren mehr als 425.000 Menschen von einer Erhöhung auf 12 Euro. Das sind fast 23 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Diese große Zahl zeigt: Bisher werden immer noch zu viele Menschen mit Niedriglöhnen abgespeist“, so Kathrin Michel.

„Besonders profitieren werden Frauen, die viel zu oft im Niedriglohnbereich arbeiten. Der erhöhte Mindestlohn wirkt ganz konkret. Er stärkt die Kaufkraft und schafft mehr soziale Sicherheit. Der Mindestlohn wird auch bei vielen Beschäftigten, die mehr als 12 Euro erhalten, für Bewegung bei den Gehältern sorgen.”

„Wir brauchen endlich gute Tarifverträge und eine höhere Tarifbindung. Beschäftigte in Ostdeutschland erhalten pro Monat immer noch 800 Euro weniger als im Westen. Das ist ungerecht! Der Mindestlohn wird den Lohnabstand verringern. Der Kampf um Fachkräfte wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Gute Löhne werden zum wichtigen Standortfaktor. Wer engagierte Beschäftigte halten will, die sich regelmäßig weiterqualifizieren, muss sie ordentlich bezahlen.“

Abschließend fasst Kathrin Michel zusammen: „Gute Arbeit und eine faire Bezahlung sind der Grundstein für eine auskömmliche Rente. So stärken wir den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Das ist die Aufgabe der Politik. Das sind wir den Menschen schuldig.“

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