Aufatmen in Nordsachsens Straßenmeistereien: Mit den steigenden Temperaturen ziehen sich Schnee und Eis aus dem Landkreis zurück. Am Dienstag (13.01.) hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) um 8 Uhr alle Unwetterwarnungen für Nordsachsen wieder aufgehoben.
Infolge des Sturmtiefs „Elli“ war der Winterdienst des Landkreises seit Freitag (09.01.) nahezu im Dauereinsatz. „20 Räum- und Streufahrzeuge rollten fast rund um die Uhr durch Nordsachsen. Hinzu kamen weitere 14 Fahrzeuge von externen Dienstleistern. Fünf Multicar beräumten zudem die Radwege“, berichtet Straßenbauamtsleiter Uwe Schmidt. Der Tausalzverbrauch lag insgesamt bei etwa 1.220 Tonnen. Vorsorglich eingelagert wurden vor der Wintersaison rund 4.160 Tonnen.
Wegen erheblicher Schneeverwehungen musste die Kreisstraße K 8923 zwischen Kleinböhla und Bucha vorübergehend gesperrt werden. Auf der K 7449 gelang es, die eingeengten Durchfahrten insbesondere im Schönwölkauer Ortsteil Scholitz offenzuhalten.
Weitere Besonderheiten: „Ein Multicar fiel mit Getriebeschaden aus, konnte aber durch ein Mietfahrzeug rasch ersetzt werden. Kurzzeitig fuhr sich auch mal ein LKW fest. Und vor allem der Wechsel von Verschleißteilen war eine ständige Herausforderung“, so Uwe Schmidt. „Alle Probleme wurden dank des Engagements der Kollegen rasch gemeistert, sodass wir den Winterdienst durchgängig gewährleisten konnten.“
Das vom Landkreis Nordsachsen betreute Straßennetz umfasst rund 1.260 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen sowie 89 Kilometer Radwege. Die fünf Straßenmeistereien befinden sich in Torgau, Oschatz, Delitzsch, Eilenburg und Dahlen.






Keine Kommentare bisher