Der Leipziger Zoo hat heute Morgen den Namen für das im vergangenen Jahr geborene Koala-Kind bekannt gegeben. Zur Auswahl standen am Ende drei Favoriten. Auf der A9 kracht ein Tesla in eine Unfallstelle, die Frist für die kostenlose Entsorgung von Weihnachtsbäumen endet. Und in einigen Bürgerbüros kommt es heute zu Einschränkungen. LZ mit vier Meldungen, die heute wichtig sind.

Knopfi heißt jetzt Inala

Mehr als 3000 Vorschläge haben die Fans von Leipzigs Kuschel-Koala-Kind im Zoo eingereicht. Heute wurde die Geduld des Wartens belohnt und das kleine Baby Inala getauft. Drei Namen hatten es ins Finale um die Namensvergabe geschafft. Inala, Ruby und Mani. Sie bedeuten Frieden, Edelstein und Stern. Über den Sieger konnte  online abgestimmt werden. Favorit Inala erhielt 44,7 Prozent der Stimmen.

Einen „Arbeitsnamen“ hatte das im Juni letzten Jahres geborene Jungtier schon bekommen. „Wir wollen das kleine Wesen ja irgendwie ansprechen können“, erklärte Tierpfleger Philipp Hünemeyer vor zwei Wochen gegenüber der LZ. „Aber bei unserer Kose-Variante Knopfi wird es definitiv nicht bleiben. Zumal sie in keine indigene australische Sprache übertragen werden könnte.“ Der Name solle zudem auch zum Ursprung der Koalas passen.

Ende Oktober letzten Jahres kletterte das Jungtier erstmals aus dem warmen Bauchbeutel von Mama Erlinga, erkundete zunächst deren Gesicht (wir berichteten), dann Arme, Schultern und schließlich ihren Rücken. Inzwischen ist das Knuddel-Kind theoretisch ganztägig zu sehen und lässt sich von seiner Mutter umhertragen. Wenn die nicht gerade in einem Tiefschlaf versunken ist und ihr Baby warm und sicher mit ihren Armen umschließt. Dann kann es sein, dass Besucher nur die putzigen Wuschelohren von Knopfi zu sehen kriegen.

Im Oktober zeigte sich das Baby erstmals, verzückt seit dem die Zoo-Besucher. Foto: Benjamin Weinkauf

Tesla kracht in Unfallstelle

Eine Polizeistreife der Autobahnpolizei war gerade mit der Aufnahme eines Unfalls beschäftigt, als ihr heute kurz vor 1 Uhr ein 43-jähriger Autofahrer in die Einsatzstelle krachte. Der auf der A9 Richtung München fahrende Mann hatte die Einsatzstelle am Schkeuditzer Kreuz offenbar viel zu spät bemerkt, sein Fahrzeug erfasste die Ausrüstung, die zur Unfalldokumentation nötig ist, streifte das Polizeifahrzeug, drehte sich mehrfach kollidierte schließlich sowohl mit rechten, als auch mit der linken Leitplanke.

Sowohl für den Fahrer, als auch für die Einsatzkräfte an der Unfallstelle ging der Crash glimpflich aus, niemand wurde verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Es wird geprüft, ob Unachtsamkeit oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben könnten, teilte ein Polizeisprecher am Morgen auf Anfrage mit.

Kostenlose Weihnachtsbaumentsorgung endet

Oh, du fröhliche Weihnachtszeit! Wie schön grün du doch die Stadt gemacht hast. Doch jetzt ist Schluß für den Rest vom Fest. Heute und morgen sind die letzten Tage, an denen Weihnachtsbäume an den öffentlichen Sammelstellen legal und kostenlos abgelegt werden können. Danach wird’s teuer, wenn man dabei erwischt wird, sich auf diese Weise vom Festschmuck zu trennen.

Die Stadtreinigung hatte mehr als 160 Ablagestellen veröffentlicht, die dann nach Ende der Frist von ihr beräumt werden. Zudem ist es bis 31. Januar auch möglich, die Bäume gratis in den Wertstoffhöfen zu entsorgen. Dieser Service ist ab Montag dann kostenpflichtig.

Abgerechnet wird die Annahme der Bäume über Grünschnittwertmarken, die in den kommunalen Wertstoffhöfen gekauft werden müssen. Je nach Größe werden für die Entsorgung einer Festtagstanne dann zwei bis drei Marken benötigt, die jeweils 70 Cent kosten. Kleines Bäumchen, kleiner Preis.

„Gemäß Bußgeldkatalog Umweltschutz des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft sind für das illegale Entsorgen beziehungsweise Ablagern von pflanzlichen Abfällen Verwarngelder zwischen 25 und 50 Euro vorgesehen“, teilt die Stadtreinigung auf ihrem Onlineportal mit.

Spontan und temporär. Für dieses Stadtgrün endet die Ablagefrist am 31. Januar. Foto: Benjamin Weinkauf

Einschränkungen in Bürgerbüros

Wegen einer Personalveranstaltung kommt es heute zu geänderten Öffnungszeiten in vier Bürgerbüros. Betroffen sind die Standorte Wiederitzsch, Liebertwolkwitz, Gohlis-Center und Wiedebach-Passage.

Die Bürgerbüros Wiederitzsch, Liebertwolkwitz und Gohlis-Center schließen heute bereits um 12 Uhr. Das Bürgerbüro Wiedebach-Passage bleibt an diesem Tag in der Zeit zwischen 12 Uhr und 16 Uhr geschlossen.

Ab Montag, 2. Februar 2026, sind die Bürgerbüros wieder zu den regulären Öffnungszeiten für die Anliegen der Leipzigerinnen und Leipziger da.

Viele Dienstleistungen der Stadtverwaltung können auch digital von zu Hause aus beantragt werden. So ist es beispielsweise möglich, unter www.leipzig.de/wohnung-anmelden online den Wohnsitz anzumelden oder sich innerhalb Leipzigs umzumelden. Eine Übersicht aller digitalen Dienstleistungen gibt es unter www.leipzig.de/buergerbuero.

So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar