Aktuell werden am Liviaplatz im Waldstraßenviertel neue farbenfrohe Akzente gesetzt. Die sieben Pflanzkübel erhalten Graffiti typischer Vögel des Rosentals, wie Buntspecht, Grünspecht, Rotkehlchen, Blässhuhn, Habicht, Eisvogel und Reiher.

Bereits im Dezember 2025 waren die Pflanzkübel jeweils mit Etagenhartriegel neu bepflanzt worden. Der markante Zierstrauch zeichnet sich durch seinen waagerecht etagenartigen Wuchs aus. Von Mai bis Juli blüht er cremeweiß. Hinzu kamen klimaangepasste Stauden und Gräser. 

Die aktuelle Aufwertung und Neubepflanzung der Kübel erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Mobilitäts- und Tiefbauamt, dem Amt für Stadtgrün und Gewässer, dem Stadtplanungsamt, dem Amt für Bauordnung und Denkmalpflege sowie dem Bürgerverein Waldstraßenviertel e.V. 

Der Liviaplatz war lange Zeit ausschließlich dem Autoverkehr vorbehalten. Der Gestaltung zum grünen Treffpunkt vorausgegangen war eine umfassende Bürgerbeteiligung.

Es gibt 7 Kommentare

Ich hab’s: man könnte – voll diskret – ein niegelnagelneues Dominastudio “Oase Livia” auf dem Platz errichten!

Wo bitte ist das ein grüne Oase? Das Ding ist ein komplett toter Asphalt Platz mit ein paar Kübeln. Da ist absolut nichts los, niemand sitzt da um alle laufen nur schnell vorbei. War da bis letztes Jahr oftmals weil meine Domina dort ihr Studio hatte.

In der LVZ wird jetzt von einem erfolgreichen grünen Experiment gesprochen.

Gut ist auf jeden Fall, wenn solche Plätze für Autos gesperrt werden. Aber wie kann man so eine Augenwischerei betreiben und das als grünes Experiment loben, wenn direkt 100m nebenan ein Teil der grüne Oase Leipzigs verläuft?

Wer sich erholen will geht 50m weiter ins Rosental und setzt sich nicht auf Strassenbeton. Spielplatz ist auch 3 Gehminuten entfernt im Rosental. Grillplatz ebenso. Hab noch nie im Geringsten dran gedacht, dort meine Zeit zu verbringen.

In viel zu kleinen, ja sogar roten, Pflanzkübeln ohne Boden- und Wasseranschluß sind die Gehölze am Liviaplatz jämmerlich verreckt. Wenn es Peta für Pflanzen gebe, wäre die Quälerei viral gegangen. Pflanzen können nicht schreien wie Tiere. Stadtmöbilierung mit Pflanzen ist regelmäßig Folter. Das nächste mal bitte gleich alles aus Plastik.

Der Liviaplatz, Ende des 19. Jahrhunderts freigehalten für einen nicht zustande gekommenen Sakralbau, bietet fast immer, wenn ich da winters oder sommers oder irgendwann entlangkomme, einen Anblick des Jammers. Bisweilen sah ich einige wenige Leute, und bei Quartiersfesten sah ich auch mal Dutzende dort aber i.a. ist dort nix los. Denn die Leute gehen die paar Schritte ins Rosental, würde ich auch machen, wenn ich dort im hochherrschaftlichen Prachtbau wohnen würde, und meiden die paar Bänke, die einen wie auf dem Präsentierteller erscheinen lassen.

Wie ist das eigentlich, ist es regelkonform, mit dem Rad quer durch das abgetrennte Areal zu fahren? Eigentlich nicht, oder?

Und wie kommt das Dezernat Umwelt, Klima, Ordnung und Sport, Amt für Stadtgrün und Gewässer eigentlich auf die absurde Aussage “Der Liviaplatz war lange Zeit ausschließlich dem Autoverkehr vorbehalten.” Wer soll das ernstnehmen?

Und wieso sind die sieben (das ist die Zahl der Vollständigkeit) Pflanzkübel (und deren Sträucher) eigentlich nicht inhärent farbenfroh genug, so daß man nun noch allerhand Piepmätze dranmalen muß?

Wirklich, es war abzusehen, daß die Absperrung und Pflanzkübelelierung recht traurig ausgehen würde. Mit mehr Eititei wird es auch nicht besser. Dann doch schon eher mit Preßluft die Asphaltdecke weghämmern und eine Wiese hinbringen, dort, wo mal eine Kirche hätte stehen sollen. Als Ausweichort für die Kleinmesse ist der Platz leider zu klein.

Es tut mir echt leid, aber einen “grünen Treffpunkt” stelle ich mir anders vor. Ich sehe eigentlich nur riesige Asphaltflächen … das Konzept “Entsiegelung” wird doch inzwischen auch im Stadtrat und der Verwaltung gern genutzt. Jetzt TUT ES auch endlich!

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