Die Wegweiser zur Westkultur haben sich bewährt

Für alle LeserIm Jahr 2011 wurde der Nahwegweiser zur Westkultur installiert. Vorausgegangen war ein umfangreiches Verfahren innerhalb der Verwaltung und mit den Akteuren aus dem Leipziger Westen. Die Schilder hängen nun so selbstverständlich im Straßenraum, dass die SPD-Fraktion doch schon gern gewusst hätte, ob sie was bringen. Also hat sie angefragt. Und bekam natürlich Antwort.
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Wobei der Vorgang natürlich daran erinnert, dass der Leipziger Westen im Jahr 2011 tatsächlich erst im Kommen war, wie man so schön sagt. Die Ortsteile im Westen hatten gerade begonnen, sich als neue Wachstumsgebiete zu etablieren – attraktiv durch eine schon länger beheimatete Kulturszene, der freilich eine gewisse Aufmerksamkeit fehlte. Das sollte sich mit den Schildern zur Westkultur ändern.

Worauf jetzt auch das Kulturdezernat in seiner Antwort auf die Fragen der SPD-Fraktion noch einmal eingeht: „Das Ziel des Nahwegweisers Westkultur ist die Verbesserung der Außenwahrnehmung der Kulturstandorte im Leipziger Westen. Durch eine koordinierte Wegweisung soll der Besucherkreis erweitert und der Standort gestärkt werden.

Mit Hilfe des Quartiersmanagements und auf Verwaltungsebene wurden der Rahmen und die Zielstellung für die Entwicklung einer Kulturwegweisung abgesteckt. Im Ergebnis hatte sich ein zweigliedriges System als konsensfähig herausgestellt. Um das Kerngebiet des Leipziger Westens herum versammelt sich eine 10 Standorte umfassende Fernwegweisung mit dem Schriftzug Westkultur. Innerhalb des Kerngebiets existieren weitere 26 Standorte der Nahwegweisung. Diese enthält Namen von einzelnen Einrichtungen.

Im Laufe der letzten sechs Jahre hat sich wiederholt bestätigt, dass Besucher der Einrichtungen, die sich unter dem Label Westkultur versammeln, durch die vorhandenen Ausschilderungen leichter Orientierung finden. Da die Ausschilderung in dieser originären Funktion genutzt wird, ist davon auszugehen, dass gleichzeitig die Kultureinrichtungen verstärkt als Teil der Westkultur wahrgenommen werden. Die Wegweiser sind gut und wichtig, damit sich bei den Leipzigern sowie Besuchern aus anderen Städten der Westen der Stadt als Kulturort einprägt. Ein weiteres Indiz, dass sich der Nahwegweiser ‚Westkultur‘ etabliert hat, ist darin zu sehen, dass seit 2011 weitere Institutionen in die Ausschilderung aufgenommen wurden. Allerdings ist es nicht allen interessierten kulturellen Akteuren möglich, sich an dem Nahwegweiser zu beteiligen, da eine Beitragszahlung zu entrichten ist.“

Der Beitrag ist zwar nicht allzu üppig. Aber die Aussage des Kulturdezernats verweist eben auch auf eine Tatsache, die in der teuren Leipziger Kulturdiskussion meist ausgeblendet wird: Dass ein Großteil der freien Kunst- und Kulturszene mit minimalsten Budgets arbeitet und zumeist in prekären persönlichen Verhältnissen lebt. Auch diese Szene ist unter Druck geraten, als das Mietniveau rund um die Karl-Heine-Straße zu steigen begann und ein Prozess begann, den man tatsächlich Gentrifizierung nennen kann.

Mit der Umsetzung, kontinuierlichen Wartung und Instandhaltung des Wegeleitsystems wurde die Firma Klimm GmbH & Co. KG beauftragt, teilt das Kulturdezernat mit. „Ihr obliegt die Erhebung von Gebühren und Nutzungsentgelten bei den beteiligten Kultureinrichtungen. Die Nutzungsentgelte werden daraufhin an die Stadt Leipzig/Verkehrs- und Tiefbauamt weitergereicht. Zurzeit entstehen den Einrichtungen folgende Kosten pro Schild: Wartungsentgelt: 37 €, Nutzungsentgelt: 48 € (seit 2014 eingeführt mit neuer Entgeltordnung).“

Natürlich wollte die SPD-Fraktion auch wissen, wer seit 2011 alles dazugekommen ist.

„Seit 2011 sind das Klinger Forum, der Bandcommunity Leipzig e.V., das Kunstkraftwerk, das Berufsbildungswerk Leipzig sowie das Westbad Leipzig zum Kulturleitsystem hinzugekommen.“

Hier geht's zur Westkultur. Foto: Marko Hofmann

Hier geht’s zur Westkultur. Foto: Marko Hofmann

Aber es gibt tatsächlich auch Einrichtungen im Westen, die auf diese zusätzliche Werbung verzichten.

„Die Leipziger Baumwollspinnerei, die Alte Damenhandschuhfabrik sowie die Stadtteilbibliothek in Plagwitz haben 2014 den Wartungsvertrag für den Nahwegweiser gekündigt. Dadurch sind diese Einrichtungen nicht mehr in der Nahwegweisung enthalten“, teilt das Kulturdezernat mit. Ein möglicher Grund: „In dem Jahr wurde der jährlich zu zahlende Beitrag erhöht. Ob dieses das Motiv für die Kündigung ist, konnte bisher bei der Baumwollspinnerei und bei der Damenhandschuhfabrik nicht ermittelt werden. (Erbetene Rückrufe stehen aus.) Die Bibliothek Plagwitz gibt an, dass ihr Standort vergleichsweise gut zu finden ist, Besucher die Einrichtung gezielt aufsuchen und sich daher bereits im Vorfeld über die Anreise informieren. Nach der erfolgten Sanierung und Neueröffnung mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit wird kein Bedarf an der Nahwegweisung gesehen. Bei der Baumwollspinnerei kann man annehmen, dass sich diese inzwischen so etabliert hat, dass die Nahwegweisung entbehrlich ist.“

Und wie war das eigentlich mit dem 2011 erwarteten positiven Impuls für die Kulturszene im gesamten Stadtteil? Augenscheinlich hilft so ein Projekt tatsächlich, Leute miteinander ins Gespräch zu bringen, die vorher kaum bis gar nicht miteinander geredet haben.

„Durch die gemeinsame Projektarbeit der verschiedenen Akteure an der Nahwegweisung ist eine Vernetzung der Einrichtungen untereinander erfolgt“, bestätigt das Kulturdezernat.

Ob die Einrichtungen freilich durch die Wegweiser leichter gefunden werden können, hat man noch nicht untersucht. „Eine statistische Erhebung zu dieser Frage ist nicht erfolgt. Laut Rückmeldung aus den Kultureinrichtungen kann dieser Effekt jedoch durchaus bestätigt werden“, teilt das Kulturdezernat mit. „So melden beispielsweise Besucher, in den Einrichtungen, dass sie die Wegweisung bei der Orientierung genutzt haben. Andere Einrichtungen stellen fest, weniger Nachfragen bezüglich der Anfahrt seit der Einführung der Nahwegweisung erhalten zu haben.“

Und dann klang in der letzten Frage der SPD-Fraktion natürlich die Vermutung an, dass das Aufstellen der Wegweiser im Jahr 2011 vielleicht doch noch nicht das Ende der Aktivitäten gewesen sein könnte: „Wird am Label ‚Westkultur‘ weiter aktiv von den teilnehmenden Einrichtungen gearbeitet? Wird das Label auch im digitalen Raum genutzt?“

Und so ähnlich sehen es die Kulturerzeuger im Leipziger Westen wohl auch, stellt das Kulturdezernat fest: „Nach Beendigung der Projektarbeit zur Nahwegweisung Westkultur endete auch die bis dato enge Zusammenarbeit der einzelnen Akteure zu diesem Thema. Die Einrichtungen arbeiten derzeit nicht aktiv am Label ‚Westkultur‘. Es wurde jedoch aus einzelnen Einrichtungen bereits signalisiert, dass ein Interesse daran besteht, diesen Prozess wieder aufzunehmen und fortzuführen. Im digitalen Raum wird das Label derzeit nicht genutzt.“

Die komplette Antwort des Kulturdezernats.

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Westkultur
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