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Dienstag, 19. Januar 2021

Der Stadtrat tagt: Masterplan zum Naturkundemuseum wird nach Fertigstellung veröffentlicht

Von Sebastian Beyer

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    Schon eine lange Zeit schwelt die Diskussion um einen möglichen neuen Standort des Naturkundemuseums, zwischendurch loderte sie auch. Der dazu erstellte Masterplan soll die Lösung Tröndlinring enthalten, aber einsehbar war er bisher nicht, was ein Verwaltungsstandpunkt schon zusicherte. Bürgermeister Fabian erläuterte, es gebe nun einen fertigen Plan, der in Mitzeichnung bei den Dezernaten liege und nach Beratung in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters veröffentlicht werden könne.

    Ein Antrag der CDU-Fraktion drang nochmals auf die Veröffentlichung des Dokuments, das auch schon in vergangenen Sitzungen angesprochen worden war. Im Masterplan enthalten seien laut Verwaltungsstandpunkt sieben Standorte zur Prüfung, darunter auch das alte Landratsamt am Tröndlinring. Für die Aufnahme dieses Vorschlags hatte der Förderverein Ende vergangenen Jahres dem Oberbürgermeister über 1300 Unterschriften überreicht.

    Grünen-Fraktionschef Wolfgang Leuze sagte: „Das Problem liegt ja nicht daran, dass der Stadtrat blockieren würde. Die Stadtverwaltung beabsichtigte das Haus zu schließen und dabei, Herr Jung, waren sie mit von der Partie.“ In der Folge sei dann das weitere Vorgehen zu unklar geblieben. Wichtiger Faktor war der öffentliche Druck, ohne den es das Museum wahrscheinlich schon nicht mehr gäbe. Fest steht, dass der Förderverein die Einrichtung nicht alleine wird halten können, was auch so von der Stadtverwaltung nicht beabsichtigt wird.

    Auch von anderer Seite hagelte es Kritik. „Wir diskutieren seit etwa 20 Jahren über das Naturkundemuseum und fordern auch hier im Stadtrat schon lange den Masterplan ein“, so die Grünen-Stadträtin Annette Körner. Bürgermeister Michael Faber sicherte zu den Plan bald zu veröffentlichen, damit eine Bürgerbeteiligung möglich werde. „Am 16.01. habe ich die Vorlage ins Verfahren gegeben, bisher habe ich noch von keinem Dezernat Rückmeldung, dass es Verzögerungen geben könnte.“ Somit sei es nach heutigem Stand möglich im Februar in der Dienstberatung zu beraten und zur Ratsversammlung im März den Plan zu veröffentlichen.

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