Eigentlich muss man das nicht kommentieren. Da ist nun seit über einem Monat die wichtigste Kreuzung auf der KarLi gesperrt, die Autofahrer sind gezwungen über Parallelstraßen zu fahren, die aber gar nicht für den unübersichtlichen Feierabendverkehr eingerichtet sind. Kreuzung Bernhard-Göring-Straße/Arno-Nitzsche-Straße: keine Ampel. Aber regelmäßig Auffahrunfälle. Irgendjemand hatte keine Lust, hier eine Ampel hinzustellen.

Das erste Foto entstand am 1. April. Da war die Kreuzung an der Richard-Lehmann-Straße, wo die LVB ein neues Gleiskreuz bauen, gerade dicht gemacht. Am frühen Nachmittag krachte es. Das hätte eigentlich bei den Verantwortlichen fürs Leipziger Umleitungsgeschehen für eine gewisse Aufmerksamkeit sorgen müssen.

Hat es aber nicht.

Kreuzung Arno-Nitzsche-Straße / Bernhard-Göring-Straße am 2. Mai.
Kreuzung Arno-Nitzsche-Straße / Bernhard-Göring-Straße am 2. Mai.

Das nächste Foto stammt vom 2. Mai. Diesmal ein Auffahrunfall, aus einer anderen Richtung. Aber das Problem ist dasselbe: Die Kreuzung ist schwer einsehbar.

Und dasselbe am heutigen 10. Mai. Und das sind nur die Momente, in denen wir mal kurz aus dem Fenster geguckt haben.

Kreuzung Arno-Nitzsche-Straße / Bernhard-Göring-Straße am 10. Mai.
Kreuzung Arno-Nitzsche-Straße / Bernhard-Göring-Straße am 10. Mai.

Vielleicht wollte man so ein großes Umleitungsregime mal ohne Ampeln ausprobieren.

Hat geklappt, könnte man sagen.

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