Erstes Kolloquium des Instituts für Fankultur: Die Kommerzialisierung des Fußballs ist Teil des Problems

Fankrawalle in Dortmund, Essen, Frankfurt, Köln ... Die Suchmaschinen überschwemmen den Leser mit Geschichten zu diesem Thema. Jede wird für sich diskutiert. Jedes Mal ist eine andere Fan-Gruppe der Sündenbock. Wächst da ein Problem heran? Selbst das Bundesinnenministerium hatte extra zum Sicherheitsgipfel geladen. Von ganz anderer Seite ging das Institut für Fankultur an die Sache. Am 20. und 21. Juli fand in Würzburg das 1. Kolloquium des Instituts für Fankultur statt.
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An der Universität Würzburg trafen sich mehr als 20 Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zum ersten interdisziplinären Forschungsseminar des noch jungen Instituts für Fankultur. Aktuelle Fragen und Probleme der Fußballfans wurden aus der Perspektive von Politik-, Wirtschafts- und Sportwissenschaftlern, Theologen, Ethnologen, Soziologen, Juristen und anderen Wissenschaftlern thematisiert. Doch die anwesenden Forscher haben eines gemeinsam: Sie widmen sich in ihrer Arbeit den Hintergründen der gegenwärtigen Fankultur und nicht dem wilden Szenario, das einige Medien immer wieder aufbauen und das sich nie mit den Hintergrunden beschäftigt. In den Vorträgen und Diskussionen ging es demzufolge um den Fußball, dessen Fans, den Umgang mit Gewalt und Leidenschaft, aber auch dem fußballbezogenen Kommerz, Zusammenhängen zwischen Fußball und Gesellschaft sowie der Politisierung im und durch Fußball. Allesamt Themen, die die Diskussion um unsere aktuelle Fankultur charakterisieren.

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Das gemeinsame Zwischenfazit aller Anwesenden war nach den ersten Vorträgen und Diskussionen schnell gefasst. Der Leiter des Instituts für Fankultur, Prof. Dr. Harald Lange (Würzburg) brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Wir brauchen nichts dringender als verlässliches und wissenschaftlich abgesichertes Wissen zu den Hintergründen der Fankultur. (…) Vor allem dann, wenn Politik und Polizei regulierend in das Geschehen in den Stadien eingreifen wollen. Wir wissen immer noch viel zu wenig über die Ursachen von Jugendgewalt in den Fanszenen und den Beweggründen der aktuellen Fankultur.“ Das ist deutlich. Da nutzen dann auch keine Gipfeltreffen in Berlin, wenn die Gipfelbesucher nicht einmal wissen, worüber sie eigentlich reden. Gern wird ja so getan, als sei Fankultur etwas Exotisches, habe nur mit irgendwelchen chaotischen Randgruppen zu tun. Vieles von dem, was wir wissen, scheint immer noch nicht in der Politik angekommen zu sein, so Lange. So würden beispielsweise Ultras – trotz besseren Wissens – bedauerlicherweise immer noch mit den Hooligans und deren Zielen gleichgesetzt. Auch weil zu wenig über die Werte und Normen, aber auch über die Arbeit innerhalb der verschiedenen Ultragruppen bekannt sei.
Am Beispiel der Arabischen Revolution stellte der Gastreferent James Dorsey (Universität Singapur) die Rolle der Ultras als politische Kämpfer heraus. Dorsey, der als investigativer Journalist zwei Mal für den Pulitzer Preis nominiert wurde und seit Jahrzehnten aus den Krisengebieten des mittleren Ostens berichtet, fand in seinen Recherchen vor Ort zahlreiche Belege, mit denen er die Bedeutung der Ultras für das Gelingen des Aufstands in Ägypten belegen konnte. Unter den ägyptischen Ultras gibt es engagierte und charismatische Köpfe, die gut organisiert sind und die es verstehen, mit den neuen sozialen Medien umzugehen. Sie schafften die Mobilisation der Massen. Die Reichweite der Befunde Dorseys betreffen den gesamten Mittleren Osten und Nordafrika. Die Diktatoren wussten um die Kraft und Wirkung des Fußballs und der Ultras, weshalb sie gleich in den ersten Tagen der Unruhen jeweils prophylaktisch den Spielbetrieb im Fußball stilllegten.
Fankultur ist aber auch ein Indiz für gesellschaftliche Entwicklungen. Inspiriert durch das Beispiel der internationalen Politik diskutierten die Wissenschaftler die gesellschaftliche Relevanz der Fankultur in Deutschland. Rudolf Oswald (München) verwies in seinem Vortrag auf die historische Perspektive und beleuchtete die Gewaltpotenziale in der Fankultur der 1920er und 1930er Jahre. Auch damals wurde gepöbelt und geprügelt, ohne dass es den politisch Verantwortlichen gelingen konnte, die Gewalt durch Verbote und andere Repressionen von den Fußballplätzen fern zu halten. Boris Haigis (Würzburg) lenkte die Aufmerksamkeit auf die (neuen) Medien und zeigte die Kommunikationsstrukturen innerhalb der Ultra- und Fanszenen am Beispiel einer Vielzahl von Fanmagazinen auf. Peter Czoch (Berlin) und Steven Adam (Bochum) beleuchteten in ihren Präsentationen die Zusammenhänge zwischen der aktuellen Fankultur und gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen.

In den Diskussionen zu den aufgeworfenen Problemlagen kristallisierte sich das Phänomen der Kommerzialisierung des modernen Sports als Kernproblem heraus. Während sich die Funktionäre des Weltfußballs mit Bestechungsvorwürfen herumschlagen müssen und einige Clubs mittlerweile an der Börse gehandelt werden, kommt die immer unsensiblere Professionalisierung des Spitzenfußballs bei vielen Anhängern des runden Leders gar nicht mehr so gut an.
Diese Problemlage bewirkt durchaus neue Formen der Politisierung junger Menschen. Gegenwärtig entdecken jugendliche Fußballfans den Wert von Traditionen und verhalten sich gegenüber den Neuerungen im Fußball und dessen Professionalisierung weitaus zurückhaltender als das in früheren Generationen der Fall gewesen ist. So drückt es das Institut für Fankultur sogar noch zurückhaltend aus. Viele jugendliche Fußballfans denken in dieser Hinsicht viel konservativer als ihre Eltern und Großeltern es jemals gewesen sind. Was einerseits natürlich ein idealer Nährboden für nationalistische und chauvinistische Strömungen ist. Aber es ist auch die Kehrseite einer Entwicklung, die den Fußball als überregional erlebbaren sportlichen Wettkampf aus vielen Regionen hat verschwinden lassen. Wenn die Spitzenclubs die besten Talente einfach vom Markt kaufen, bleibt für die ärmeren Regionen der Republik nicht mehr viel übrig – ihre Fußballclubs rutschen auf Regionalniveau ab, die Attraktion der Gäste schwindet.

Und damit schwindet auch ein wichtiger Teil der Fan-Szene. Das Institut beschreibt das Dilemma so: „Mit Blick auf das Engagement und die Potenziale, aber auch in Hinblick auf die Interessen, Kompetenzen und den Bildungsstand vieler dieser neuen Fanszenen scheint es mehr als zweifelhaft, ob sich die aktuellen Probleme im Umfeld der Fankultur mithilfe repressiver Maßnahmen, wie z.B. dem Aussprechen von Verboten, polizeilicher Gewalt oder der zunehmenden Kontrolle lösen ließen.“ Die in der Würzburger Tagung herausgearbeiteten Ergebnisse sollen in den kommenden Monaten weiter bearbeitet werden, so dass die Forschergruppe bereits zu ihrem nächsten Kolloquium die Fortschritte präsentieren kann.

Mehr Informationen:
www.fankultur-institut.de


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