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„Melsungen ist noch einmal ein anderes Kaliber als der HSV“

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    Einig waren sich beim Pressegespräch die Verantwortlichen des SC DHfK: Der HSV brachte den größeren Namen mit, sportlich gesehen ist Melsungen ein noch schwererer Gegner. Denn die Mannschaft ist eine gewachsene Einheit mit wenigen Veränderungen zu den vergangenen Spielzeiten. In diesen sprang je ein sechster Platz heraus, nun wollen die Hessen auch in den Europapokal und sind am Samstag in der Arena zu Gast. Anwurfzeit der Partie ist um 19 Uhr.

    Dabei kommt es nach dem gelungenen Auftakt ganz gelegen, wenn gleich wieder ein Heimspiel folgt. Auch wenn dafür der attraktive Spieltag am 27.12. eingetauscht wurde, an diesem wäre allerdings auch die Arena belegt gewesen. „Melsungen hat natürlich gleich ja gesagt, die haben dann auf jeden Fall die Halle voll“, so Geschäftsführer Karsten Günther. Auf Leipziger Seite sieht es aus, als könne der Zuschauerstand des Saisonauftakts erreicht werden. Immerhin haben die Melsunger einige Nationalspieler in ihren Reihen, die am Samstag vom Bundestrainer beobachtet werden.

    Wichtiger ist für Christian Prokop allerdings die Konzentration auf die eigene Spielweise: „Wir haben es mit diszipliniertem Angriffsspiel gegen den HSV geschafft, bis auf wenige Konter alle Gegenstöße zu unterbinden. Auch Melsungen hat gefährliche Außen, die wir nicht laufen lassen dürfen.“ Erwischten die Torhüter zudem einen guten Tag, werde es sehr schwierig, keine Gegentore durch Schnellangriffe zu kassieren. Hierfür seien eben die erfolgreichen eigenen Abschlüsse das beste Mittel.

    Christian Prokop beim Pressegespräch Foto: Sebastian Beyer
    Christian Prokop warnt davor, Melsungen zu unterschätzen Foto: Sebastian Beyer

    Die Abgeklärtheit der Mannschaft im ersten Erstliga-Spiel habe sich aus einer ansteigenden Formkurve und dem Selbstbewusstsein der schnellen Führung ergeben. „Die eigenen Ansprachen im Nachhinein auch einmal sehen zu können, war auch für mich wichtig. Als Trainer lernt man auch daraus.“ Max Janke erklärte die Wirkung einer zeitlich richtig genommenen Auszeit. „Es hilft enorm, eine klare Vorgabe für die nächsten Spielzüge zu bekommen, weil der Trainer von außen Schwachstellen des Gegners wahrgenommen hat. Auf dem Feld ist man teils so mit dem direkten Mitspieler und den Laufwegen der Mannschaft beschäftigt, dass dafür in heißen Phasen der Blick nicht da ist.“

    Schwächen allerdings hätten die Melsunger erst einmal keine erkennen lassen, so Christian Prokop. „Durch die wenigen Veränderungen haben sie das disziplinierte Spiel perfektioniert. Wir müssen sehen, wie wir über 60 Minuten gegen die Körperlichkeit verteidigen können.“ Das Publikum in der Halle könne dabei sehr viel helfen. Karsten Günther fasste die Erwartungen noch einmal zusammen: „Wir müssen schon noch einmal über uns hinauswachsen, wenn wir diesen Sieg holen wollen.“

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