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Erik Balnuweit sieht gute Chancen für die Hürdensprinter bei der Hallen-DM

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    Nicht nur den vierten Titel in Serie möchte Hürdensprinter Erik Balnuweit bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften Ende Februar in der Arena holen. Als größeres Ziel schwebt ihm ein reines Leipziger Podest gemeinsam mit Alexander John und Maximilian Bayer vor. „Das gab es 2008 schon einmal und es wäre ein super Zeichen für die Leichtathletik in Leipzig.“ Ein solches setzte auch der Verband mit der Entscheidung, die Meisterschaft im kommenden Jahr ebenfalls nach Leipzig zu vergeben.

    Auch wenn die Vorbereitung für den Sommer schon läuft, die Heim-Meisterschaft möchte sich Balnuweit nicht entgehen lassen. Doch mit dem eindeutigen Höhepunkt Olympische Spiele passt der Zeitpunkt der Hallen-WM in Portland USA nicht in den Plan. „Ich will trotzdem die Norm laufen und nehme mir sogar die 8,60 Sekunden als Ziel vor. Das ist mein Anspruch an mich und wäre eine gute Basis zum Aufbauen.“

    Denn der Zeitraum, die Olympia-Norm unter freiem Himmel zu schaffen, ist in diesem Jahr recht kurz. Vier bis sechs Wochen bleiben den Athleten nach Balnuweits Rechnung. Daher wird er an einem Trainingslager der Leistungsgruppe im DLV in Florida teilnehmen. „Der Reisestress hin und her zwischen der Hallen-WM, Deutschland und dann Florida wäre enorm. In Florida haben wir aber sicher bessere Wetterbedingungen um die im Sprintbereich recht hohen Norm-Hürden zu nehmen.“ Diese möchte Balnuweit möglichst früh unterbieten um dann unbeschwert die weitere Vorbereitung nach eigenem Befinden zu gestalten.

    Die Leipziger Hürdensprinter sieht Erik Balnuweit gut aufgestellt. Foto: Sebastian Beyer
    Die Leipziger Hürdensprinter sieht Erik Balnuweit gut aufgestellt. Foto: Sebastian Beyer

    Somit ist die Hallen-DM eigentlich nur ein Schritt auf dem Weg Richtung Rio de Janeiro, doch gerade hierin könnte die Faszination für die Zuschauer liegen. „Wir liegen leicht über dem Trend der besten Vorverkäufe, es gibt pro Tag nur noch 250 Restkarten“, so Manfred Mamontow. Der Technische Direktor für das Veranstaltungsmanagement freute sich auch über fast fünf Stunden TV-Sendezeit vom Wochenende, die aus seiner Sicht auch das Interesse in der Olympia-Saison belegen. Hochkarätig besetzt sein werden wohl auch die Stabhochsprungwettbewerbe und mit Cindy Roleder und David Storl werden weitere Lokalmatadoren an den Start gehen. Es könne allerdings noch zu Umstellungen im Zeitplan kommen, da die Finals mit den Übertragungszeiten abgestimmt werden sollen.

    Mamontow lobte auch die guten Bedingungen, die die Arena von der Wettkampffläche bis zu den Aufwärmmöglichkeiten biete. Dies habe sicher auch dazu beigetragen, die Veranstaltung für das Folgejahr gleich mit zu sichern. Dies freute auch Tassilo Lenk als Präsidenten des Sächsischen Leichtathletik-Verbandes: „Wir können so zeigen, dass sächsisch auch so geht. Der Sport kann interkulturelle Vermittlung leisten.“

    Die Arena wird schon für die Leichtathletik umgerüstet, auch die Möglichkeit, auf der Bahn drei Wochen lang trainieren zu können, sieht Erik Balnuweit als hilfreich, um das Ziel vom Leipziger Podest perfekt zu machen: „Es ist schon ein kleiner Heimvorteil, den wir dadurch haben. Natürlich hoffen wir auch auf das Publikum, das uns vielleicht besonders unterstützt.“

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