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Osteoporose

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Prof. Andreas Roth, Bereichsleiter Endoprothetik der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig, und weitere Experten informieren beim Gesundheitsforum Hüfte am Sonnabend, 15. September. Foto: Stefan Straube/UKL

Ursache unbekannt: Wenn die Hüftgelenke schleichend kaputtgehen

Dass es auch den besten Ärzten trotz modernster Medizin heutzutage nicht immer gelingt, die Ursache für eine Erkrankung zu finden, zeigt das Beispiel der Femurkopfnekrose. Bei dieser Erkrankung, auch bekannt als Hüftkopfnekrose, stirbt bei Erwachsenen ein Teil des knöchernen Oberschenkelknochenkopfes in Folge von Durchblutungsstörungen ab.

Das Torhaus des Klinikum St. Georg Foto: Sebastian Beyer

Osteoporose frühzeitig erkennen und bekämpfen

Schätzungsweise leiden in Deutschland rund sechs Millionen Menschen an der Knochenstoffwechselerkrankung, im Volksmund auch Knochenschwund genannt, die mit einem erhöhten Knochenbruchrisiko einhergeht. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen könnte jedoch weitaus höher sein, denn Osteoporose ist eine Erkrankung, die schleichend und ohne Symptome fortschreitet.

Das Universitätsklinikum Leipzig. Foto: Stefan Straube/UKL

Osteoporose – brüchige Knochen sind heute kein Schicksal mehr

Jedes Jahr erkranken über 800 000 Menschen in Deutschland neu an Osteoporose. „Dabei nimmt die Zahl der Erkrankungen stetig zu“, so Prof. Dr. Christoph-E. Heyde, Geschäftsführender Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. „Diese Entwicklung zeigt uns die Vor- und Nachteile des Fortschritts der Medizin auf: Einerseits werden die Menschen so immer älter, andererseits steigt dadurch das Risiko, eine mit dem Alter einhergehende Krankheit zu bekommen. Denn Osteoporose trifft besonders ältere Menschen.“

Prof. Andreas Roth. Foto: Stefan Straube / UKL

Kein zweiter Bruch: Universitätsklinikum Leipzig führt Weiterbehandlungskonzept FLS ein

Osteoporose bezeichnet eine Alterserkrankung der Knochen. Diese werden dann anfälliger für Frakturen, also für Brüche. Das Problem: Tritt einmal eine osteoporotische Fraktur auf, ist das Risiko eines weiteren Bruchs sehr hoch. Mit einer medikamentösen Therapie könnten Folgefrakturen effektiv verhindert werden. In Deutschland erhalten diese allerdings viel zu wenige Patienten.

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