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Schlafstörungen

Schlafstörungen: Zeitumstellung ist eher selten schuld

Immer mehr Teenager in Sachsen schlafen schlecht. Das geht aus einer aktuellen Analyse der BARMER hervor. Während Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2005 bei 231 sächsischen Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren eine Schlafstörung diagnostizierten, waren in 2018 bereits 721 Teenager betroffen. Das entspricht einer Steigerung von 212 Prozent.

Volkskrankheit Schlafstörung: Wenn Schlaf nicht mehr erholsam ist

Schlafstörungen sind ein Volksleiden. Zur Diagnose und Therapie gibt es heutzutage moderne Wege, um den Schlaf und damit die wichtige Erholung zu verbessern. Anlässlich des deutschen Tag des Schlafes am 21. Juni erklärt Dr. Geert Vogt, Oberarzt im Robert-Koch-Klinikum des Klinikums St. Georg wie man Schlafstörungen erkennt und was man dagegen tun kann.

Immer mehr Beschäftigte vor allem in der Großstadt sind von Schlafstörungen betroffen

Wirtschaftlicher Erfolg hat seinen Preis. Erst recht, wenn die Beschäftigten dabei immer flexibler und mobiler werden müssen. Da wird oft nicht nur der Abend zur zweiten Schicht, sondern auch noch die Nacht zur Arbeitszeit. Und das hat Folgen: Gerade in „Boom-Regionen“ nimmt die Zahl der von Schlafstörungen Geplagten zu, stellt die Barmer jetzt fest.

BARMER schaltet Telefonhotline ‚Gesunder Schlaf‘ in der Nacht zum 28. Oktober

Über die Hälfte aller Sachsen fühlt sich morgens eigentlich ausgeschlafen, erholt und erfrischt. Sie haben beim Einschlafen keine Probleme, schlafen gut und schnell ein. Rund 70 Prozent sind mit ihrem Schlaf zufrieden. Lediglich 22 Prozent berichten von Schlafstörungen.

Für Schlafstörungen ist nicht nur eine stressige Arbeitswelt verantwortlich

Unsere Art zu leben und zu arbeiten ist nicht gesund. Was Leipziger Forscher jüngst erst feststellten, bestätigen auch die Daten der DAK. Die macht öfter mal solche Erhebungen zum Stress, zu psychischen Störungen oder eben schlechtem Schlaf bei den Versicherten. Und in Sachsen sieht alles nach einer sehr ungesunden Lebenswelt aus.

Arbeitslose, Übergewichtige, aber auch Frauen leiden häufiger unter schlechtem Schlaf

Sie liegen oft stundenlang wach im Bett, wälzen sich von einer Seite auf die andere und fühlen sich am nächsten Tag wie gerädert: 25 Prozent der Deutschen leiden laut Robert-Koch-Institut unter Schlafstörungen, für weitere elf Prozent ist der Schlaf häufig nicht erholsam. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt nun auch ein Leipziger Forscherteam.

80 Prozent der Erwerbstätigen schlafen schlecht, jeder Zehnte leidet

Auch das ist ein Gruß aus der schönen neuen neoliberalen Arbeitswelt, einer direkt ins Bett: Immer mehr Erwerbstätige leiden unter Schlafstörungen. Der Job verfolgt sie bis ins Bett, lässt sie nicht los. Das Arbeiten bis ans psychische Limit sorgt dafür, dass auch der Schlaf keine Erholung mehr bietet. Und die Schlafstörungen nehmen zu, meldet die DAK.

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